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Geheimnisse gehören ebenso zu einer Geschichte dazu.
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Kinder und Künstler im Gespräch
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Zwei Meerjungfrauen gehören auch zur Geschichte.
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König Aquarellius spielt Percussion.
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Gemeinsam sind wir stark und haben tolle Ideen.
Musiktheater nach Kinderfantasien - Mission:Possible
Schule:
Lindenschule Buer
Städtische Gemeinschaftsschule der Primarstufe
Urbanusstr. 25
45894 Gelsenkirchen

Tel.: 0209/9822987
Fax: 0209/9822988


Grundschule / Offener Ganztag

 
Kooperationspartner:
Träger: Stiftung Musiktheater im Revier
Kennedyplatz
45881 Gelsenkirchen

Veranstalter: Musiktheater im Revier
Kennedyplatz
45881 Gelsenkirchen

vertreten durch: Sandra Wildgrube

 
Beteiligte Schüler:
25
AG mit 25 Kindern aus den Jahrgängen 2 bis 4 und nach Besuch der Vorstellung alle Klassen der Schule durch einen Nachbereitungsworkshop
 
Beteiligte Lehrkräfte:
2 Lehrerin:1 Studierte Fächer: Mathematik, Geographie, Sport, Weiterbildung in den Fächern Musik und Kunst, 2 Lehrerin: Deutsch und Sachunterricht
 
Stundenvolumen:
6 mal 2 Wochenstunden mit den Schülerinnen und Schülern

2 Wochen Probezeit der Profis im Musiktheater

12 Wochenstunden für einen workshop in allen Klassen

 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
Bei Mission:Possible stehen Ideen und Fähigkeiten der Kinder im Vordergrund. Es wird davon ausgegangen, dass Geschichten andere Kinder beeindrucken, die durch kindliche Fantasie entstanden sind. 25 Kinder zwischen 8 und 10 Jahren begleiten diesen Prozess in mehreren Etappen von der Idee über Klänge hin zu einer Geschichte. Ziel ist, dass diese Ideen ein künstlerisches Team im Musiktheater so aufgreift, auf der Bühne umsetzt und mit Musik verbindest, dass sich andere Kinder unmittelbar angesprochen fühlen. Es entsteht Klangtheater für Kinder, dessen atemberaubende Geschichte Kinder im Alter von 5- 10 Jahren in unbekannte Welten führt.
Bei den Kindern soll das aktive Zuhören geweckt und durch das Stück angeregt werden eigene Klänge auszuprobieren. Der Zugang zu Musik und Theater soll so erleichtert werden.
Für die ideengebenden Kinder ist es ein besonderer Moment, ihre Geschichte für zwei Wochen in die Hände der Theaterprofis zu geben. Zur Premiere ist die Spannung groß, wenn diese Kinder ihre Geschichte das erste Mal live auf der Bühne sehen und hören. Kinder können sich durch ungewöhnliche Klänge in Fantasiewelten entführen lassen und mittels Musik eigene Fantasiewelten erschaffen. Diesen Impuls greifen wir auf, wenn die gesamte Schule die Vorstellung besucht hat. Wir entwickeln mit den Schülern aller Klassen eigene Klangideen, spinnen die Geschichte weiter und probieren szenische Möglichkeiten aus.Dafür findet in jeder Klasse ein workshop statt. Am Ende haben wir viele weitere Ideen, die ausgebaut werden können und Anhaltspunkte für Beiträge bei einem Schulfest bietet.
 
Projektauslöser/Idee:
Das Projekt Mission:Possible wurde am "Musiktheater im Revier" bereits durchgeführt. Kinder werden bei diesem Projekt zu Autoren und erfinden vor Probenbeginn eine Geschichte, aus der innerhalb von zwei Wochen neues Musiktheater für Kinder wird. Bisher konnten sich Kinder dazu frei anmelden. Wir haben die Aufführung im letzten Jahr mit mehreren Klassen besucht und waren so begeistert,
dass wir ans Musiktheater die Anfrage gerichtet haben, ob eine Kooperation mit unserer Schule möglich wäre. Daraufhin wurde das Projekt so konzipiert, dass die gesamte Schule von der Kooperation profitiert.
 
Projektentwicklung:
Am Anfang stand das kreative Potenzial von 25 Schülern im Alter von 8-10 Jahren, die zu Autoren werden im Mittelpunkt. Die Musiktheaterpädagogin Sandra Wildgrube betreut das Projekt über den gesamten Zeitraum und begleitet die Kinder auf dem Weg von der ersten Idee bis zur Premiere und dem anschließenden Nachgespräch in der Schule, wenn jede Klasse zum Klangforscher wird.
Die Kinder beschäftigen sich beim ersten Treffen mit dem Thema Theater und entwickeln auf Instrumenten erste Klänge. Beim zweiten Treffen standen bereits spezifische Klänge mittels Material im Mittelpunk, durch die eine Geschichte erfunden werden soll. Hier explorierten die Kinder mit Folien und Klängen von Gläsern und Becken in Verbindung mit Wasser. Darauf aufbauend entwickelten die Kinder beim dritten Treffen eine Geschichte. Beim Treffen im Musiktheater lernen die Kinder alle Akteure auf und hinter der Bühne kennen und stellen denen ihre Geschichte vor.
Im Anschluss begann die Probenphase für die Theaterprofis die sich damit beschäftigten, wie Inhalte und Ideen musikalisch uind szeniosch umgesetzt werden können. Dieser Prozess bleibt für die Kinder im verborgenen, denn sie sollen das Vorher- Nachher- Erlebnis im Ganzen erfassen können. Für die Entwicklung des Stückes standen klare, erfassbare Strukturen in der Musik und im Bühnenbild im Vordergrund. Für die Inszenierung war wichtig, die Geschichte der Kinder so aufzugreifen, dass sie sich stimmig zusammenfügt und durch die Musik erzählt wird. Während der Probenphase lernen die Kinder das Musiktheater bei einem Blick hinter die Kulissen näher kennen und erproben bei einem weiteren Treffen das Spiel einzelner Figuren aus ihrer Geschichte.
Alle jungen Autoren sind zum Schluss der Premiere mit auf der Bühne und werden so sichtbar zum Teil der Produktion und berichten von ihren Ideen, die sie wieder gefunden haben.
Nach dem Vorstellungsbesuch der gesamten Schule, kann jede Klasse der Schule in einem workshop eigene Klanggeschichten erfinden und Ideen für ein eigenes Bühnenstück entwicklen und mit Frau Wildgrube ausprobieren.
 
Besonderheiten:
Als Ideengeber können sich die Schüler von dem Ergebnis überraschen lassen und gespannt darauf sein, wie ihre Ideen auf der Bühne zum Leben erweckt werden. Die Geschichte von 25 Kindern wird durch die Vorstellung für die gesamte Schule zum Erlebnis und durch die anschließenden workshops für alle greifbar.
 
Probleme und Lösungen:
Wirkliche Probleme hat es nicht gegeben.
Es hatten sich 59 Kinder für diese AG angemeldet, so dass wir die Teilnehmer auslosen mussten.
Über diese Vorgehensweise waren alle vorher informiert worden und alle haben die Auslosung akzeptiert.
 
Anekdotisches:
Die Kinder haben mit großer Begeisterung in Gruppen Klanggeschichten erfunden. Jede Gruppe hatte ein mit Wasser gefülltes Becken und verschiedene Gegenstände und Instrumente, mit denen sie experimentieren konnten. Sie haben in der Gruppe den "Dirigenten" selbst bestimmt und zum Schluss eine eigene Musik den anderen Gruppen vorgespielt.