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Zwei Schüler spielen Klingelmännchen auf gigantischen Türschildern.
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Der Klangsezierer: Spieler modulieren die Geräusche zweier Sprecher.
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Nik spielt Saxophon, indem er seine Hand durch die Luft bewegt.
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Eigene Planetengeschichten bilden das Programm für die Kompositionen.
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Der Musikraum wurde in einen galaktischen Aufführungsort verwandelt.
HANDS OFF MUSIC! - Entwicklung und Einsatz barrierefreier Musikinstrumente
Schule:
LVR-Anna-Freud-Schule
Förderschule körperliche und motorische Entwicklung
(Sekundarstufe I und II)

Alter Militärring 96
50933 Köln

Telefon: 0221/5540460
Fax: 0221/554046-199


Förderschule/Sonderschule / Gebundener Ganztag

 
Kooperationspartner:
Sven Hahne
c/o Zeitkunst e.V.
Verein zur Förderung und Vermittlung audiovisueller Kunst
Hermeskeilerstr. 10
50935 Köln
0177-7074298

www.zeitkunst.eu

Staffan Bothzén
Musikalisk kommunikation

Iain McCurdy
www.iainmccurdy.org

 
Beteiligte Schüler:
20
20 Schülerinnen und Schüler

davon

11 SuS des Musikkurses der Einführungsphase (Stufe 11)
9 SuS der Klasse 6c

 
Beteiligte Lehrkräfte:
5 Lehrerinnen und Lehrer, davon 4 Musik & 1 Kunst
 
Stundenvolumen:
Projektphase 1:

Vorbereitungszeit: 40 Stunden
Arbeitszeit mit den Jugendlichen:
3 Wochenstunden über 3 Monate

Projektphase 2:

5 Tage (ganztägig)

 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
Nik sitzt im Elektro-Rollstuhl und spielt ein Saxophonsolo indem er die Hand durch die Luft bewegt. Ein Abstandssensor misst die Position seiner Hand und generiert daraus unterschiedliche Tonhöhen.

Lauras Arme sind spastisch gelähmt und ihre Bewegungen sehr unkontrolliert. Laura dirigiert ein virtuelles Orchester, indem sie ihre Hände über zwei tennisballgroße Silberkugeln bewegt. Lichtsensoren übersetzen ihren Schatten in Klänge.

Julian, Arwa und Frederik sind motorisch unterschiedlich stark beeinträchtigt. Sie spielen zusammen Klavier, indem sie sich über eine projizierte Klaviatur bewegen. Ihre Positionen werden von einer Infrarotkamera registriert und mittels eines Computerprogramms sonifiziert.

HANDS OFF MUSIC! ist ein von der PwC-Stiftung finanziertes Kooperationsprojekt der Anna-Freud-Schule Köln mit Musikern, Medienkünstlern und Instrumentenentwicklern. Im Fokus des Projektes stehen die Entwicklung und der Einsatz computerbasierter Musikinstrumente, die für körperbehinderte Menschen in gleicher Weise herausfordernd zu erlernen sind wie für nichtbehinderte Menschen. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Inklusion behinderter Menschen. Es leistet Pionierarbeit im Bereich der Entwicklung berührungsfrei zu spielender Instrumente, auch über die Grenzen des Pädagogischen hinaus. Und es zeigt innovative Wege zur Vermittlung zeitgenössischer Musik.

1. Projektphase - Blobmusic
Drei Monate lang entwickelten Jugendliche der Klasse 11 zusammen mit Sven Hahne (Köln) und mir, ihrem Musiklehrer, Improvisationskonzepte für einen von Hahne entwickelten audiovisuellen Raum. Ein Computerprogramm übersetzt hierbei die Bewegungen der Spieler auf einer 25m² großen Projektionsfläche (Klassenraumgröße) in elektronische Klänge.
(http://annafreudschule.de/index.php?option=com_content&view=article&id=63:blob&catid=9:news&Itemid=55)

2. Projektphase – Musik im All
Eine Woche lang komponierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c zusammen mit den beiden Musikern Iain McCurdy (Belfast/Berlin) und Staffan Bothzén (Götenborg) den Soundtrack für ihren selbsterfundenen Planeten. Zum Einsatz kam dabei ein von den beiden Künstlern selbstentwickeltes Set futuristisch anmutender Objekte, denen sich weitestgehend berührungsfrei elektronische Klänge entlocken lassen.
(http://annafreudschule.de/index.php?option=com_content&view=article&id=71:planetensound&catid=9:news&Itemid=55)

Beide Projektphasen endeten jeweils mit einer halbstündigen Schulaufführung, die Akteure und Zuschauer gleichermaßen überzeugten. Das Projekt wird auch in diesem Jahr wieder durch die PwC-Stiftung unterstützt und geht damit in die zweite Runde.

 
Projektauslöser/Idee:
Der Zugang zum Musikmachen bleibt bisher vielen körperbehinderten Menschen verwehrt. Das Erlernen eines konventionellen Instrumentes bedeutet vor allem das Entwickeln spezifischer motorischer Fähigkeiten und genau das wird für körperbehinderte Menschen schnell zu einer unüberwindbaren Hürde. So gibt es auch an der Anna-Freud-Schule nur wenige Kinder, die in ihrer Freizeit ein Musikinstrument lernen. Meist weicht jede anfängliche Euphorie schnell der Enttäuschung, wenn die Kinder erkennen, wie sehr ihnen ihre Behinderung beim Erlernen des Instrumentes im Weg steht.

Das zweiphasige Projekt HANDS OFF MUSIC! hat innovative und richtungsweisende Alternativen erprobt, körperbehinderten Menschen einen barrierefreien Zugang zum Musikmachen zu eröffnen.

Den Kontakt zu Sven Hahne habe ich hergestellt, fünf Jahre nachdem ich als Student an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln ein Seminar bei ihm besuchte. Bereits damals kam mir die Idee, dass seine Arbeiten neue Perspektiven für den Unterricht von körperbehinderten Kindern und Jugendlichen eröffnen.

Staffan Bothzén und Iain McCurdy sind inzwischen langjährige Freunde der Schule. Iain McCurdy ist Medienkünstler und Komponist, Staffan Bothzén Musiklehrer und Musiktherapeut. Die Entwicklung barrierefreier Musikinstrumente ist die Schnittstelle ihrer Tätigkeitsbereiche. In den vergangenen Jahren haben regelmäßig internationale Musikprojekte stattgefunden, zu denen Schüler unserer Schule zu unseren Partnerschulen in Götenborg und Belfast reisten und umgekehrt. Staffan Bothzén und Iain McCurdy haben sich vor fünf Jahren bei einem dieser Musikprojekte in Belfast kennengelernt und arbeiten seitdem regelmäßig zusammen. Das Projekt HANDS OFF MUSIC! bot die Möglichkeit, die beiden Künstler für ein weiteres gemeinsames Projekt nach Köln einzuladen.

 
Projektentwicklung:
Es war eine Mischung aus pädagogischem und musikalischem Interesse, die mich bewog, Kontakt zu Sven Hahne aufzunehmen. Noch am selben Tag trafen wir uns unbekannterweise in einem Café und Herr Hahne kritzelte erste Ideen für einen interaktiven Klangraum auf eine Serviette.

Anschließend schrieb ich einen Finanzierungsantrag, um gemeinsam mit dem Schulleiter Herrn Gehlen Gelder für das Projekt zu akquirieren. Schließlich war es die PwC-Stiftung, die das Projekt überzeugte und die es in vollem Umfang unterstützte.

Zeitgleich zur Geldakquise traf ich mich regelmäßig mit Herrn Hahne, um die anfängliche Idee weiterzuentwickeln. Auf Papier entstanden konkrete Module für den audiovisuellen Raum. Schnell wurde mir klar, dass es ausgesprochen schwierig ist, sich spannende, gut spielbare und dennoch technisch praktikable Module auszudenken. Die vielen Fragen, die zu klären sind, gehen stark ins Detail und erfordern, dass man das Instrument auch technisch weitestgehend durchblickt.

Zunächst war es alleine an Herrn Hahne, die Umsetzbarkeit der gemeinsam entwickelten Ideen zu beurteilen. Um dieses Ungleichgewicht auszugleichen, erteilte er mir einige private Programmierstunden. Auf diese Weise erhielt ich einen fundierten Einblick in die Materie, der es mir erlaubte, konkretere Ideen zu entwickeln.

Bei aller Faszination für die technischen Details geriet eine wesentliche Frage zusehends außer acht: Was machen eigentlich die Schüler in dem Projekt? Wie beteiligen wir sie an dem Prozess der Entstehung der Module? Wie leiten wir sie darin an, kompositorische Ideen für das eigenwillige Instrument zu entwickeln?

Von diesem Zeitpunkt an teilten wir unsere Zuständigkeiten auf, ohne dabei auf einen ständigen Austausch zu verzichten. Herr Hahne übernahm die Programmierung der entstandenen Ideen während ich das Projekt didaktisch plante.

 
Besonderheiten:
HANDS OFF MUSIC! ist ein Projekt, in dem sich Künstler, Lehrer und Schüler auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam Ideen entwickeln und umsetzen. Es erlaubt allen Beteiligten, persönliche Spuren zu legen und in höchstem Maße kreativ zu sein. Beide Projektphasen waren so offen geplant, dass am Anfang niemand wusste, was am Ende dabei herauskommen würde.

Inwiefern sich in diesem Projekt die Ideen aller Beteiligten (Schüler, Lehrer und Künstler) gegenseitig befruchteten, zeigt das folgende Beispiel aus der ersten Projektphase Blobmusic. Es beschreibt die Entstehung des Improvisationskonzeptes "Everyday lifes" und des dazu verwendeten Moduls "Klangsezierer":

In einem der ersten Treffen präsentierte Sven Hahne den Jugendlichen einen überdimensional großen Plattenspieler, der sich durch bestimmte Bewegungen auf der Projektionsfläche skratchen lässt. Zu hören war ein Schlagzeugloop, den man als Spieler nach Belieben vorwärts, rückwärts, schnell oder langsam abspielen konnte. Als die Schülerinnen und Schüler das erste Mal darauf spielten, zeigte sich schnell, dass dem Instrument die Direktheit und das Intuitive fehlten. Die Schülerinnen und Schüler hatten keine Möglichkeit, etwas von sich hineinzugeben. Der Schlagzeugloop war nur im ersten Moment interessant und die gestalterischen Möglichkeiten der Jugendlichen erschöpften sich schnell. So bat ich Sven Hahne darum, den Schlagzeugloop durch Echtzeitaufnahmen zu ersetzen, die beim Spielen des Moduls über ein Mikrofon aufgenommen werden können. Die Möglichkeit, auf diese Weise Sprache sezieren zu können, erschien mir im Hinblick auf die Förderung der Kreativität der Lernenden insofern wichtig, als dass die Schülerinnen und Schüler dadurch auch persönlich verwickelt würden.

Eine Woche später wurde das neue Instrument von einer Gruppe von vier Schülern erprobt. Sie experimentierten zwanzig Minuten mit dem Instrument, sprachen dabei immer wieder neue Wörter und Sätze ein und sezierten diese ausgiebig. Irgendwann stand Tobias auf und ging mit seinem Rucksack in der Hand zum Mikrofon. Er streckte ihn in Richtung des Mikrophones und riss mit einem Ruck den Reißverschluss auf. Scratcher Nico verstand seine Absicht sofort und sezierte den neuen Klang. Schnell war Farsin zur Stelle und schnippte mit dem Fingernagel gegen seine Glasflasche. Ohne, dass irgendwer etwas sagte, war die Idee geboren, Alltagsgeräusche zu sezieren. In den folgenden fünf Minuten wurde alles, was der Raum hergab, auf sein Geräuschpotential hin untersucht. So fanden sich vor dem Mikrofon bald unterschiedliche Schraubenzieher, Teller, Tassen, eine Gießkanne, eine Blechschüssel mit und eine ohne Wasser, eine Plastikflasche, verschiedenartige Reißverschlüsse, eine schrill piepende Armbanduhr und ein Staubsauger. Allen war klar, der Klangsezierer taugt nicht nur zum Sezieren von Sprache, sondern auch zur Bearbeitung von Alltagsgeräuschen.

Die Entstehung des Klangsezierers zeigt, wie sich eine anfängliche Idee weiterentwickelt. Entscheidend für den Prozess waren zwei Aspekte: Die Erforschung des Moduls war absolut ergebnisoffen, denn niemand wusste vorher, wohin das Modul sich entwickeln würde. Außerdem ließ die Erforschung Raum für Intuition. Der Prozess war nicht didaktisch vorstrukturiert. Die Schülerinnen und Schüler hatten viel Zeit, ihren spontanen Ideen nachzugehen, manche dieser Ideen wieder zu verwerfen, anderen auf den Grund zu gehen und sie auszuarbeiten.

 
Probleme und Lösungen:
Sven Hahnes audiovisueller Raum repräsentiert ein noch junges Experimentierfeld der computergestützten transmedialen Kunst, auf dem nach immer neuen Steuerungsmöglichkeiten geforscht wird. Das Instrument steht damit in der Tradition der musikalischen Avantgarde. Es erforscht das Geräuschhafte, das Brummen und Zischen, das Quietschen und Pfeifen. Es bricht die Grenzen zwischen Musik und Umwelt auf, wenn es den Klang einer zerdrückten Plastikflasche zu musikalischem Material emanzipiert. Das Instrument konfrontiert sowohl den Zuhörer als auch den Spieler, denn es erfüllt nicht die tradierten Hörgewohnheiten. Ein Popsong ist dem Instrument ebenso wenig zu entlocken, wie ein Streichquartett. Die Erforschung der klanglichen Möglichkeiten selbst wird zur Spielanleitung für das Instrument.

Eine Abfrage zum Beginn des Projektes hat gezeigt, dass die Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler nicht einen einzigen Komponisten der Neuen Musik kannten. Nach ersten Hörbeispielen gaben sie zu, dass die Musik eines JOHN CAGE in ihren Ohren klänge, wie die eines „besoffenen Freaks, der zu viel gekokst hat“. Mit „richtiger Musik“ habe das nicht viel zu tun.

In meiner Anwaltschaft gegenüber den Schülerinnen und Schülern war ich verpflichtet, ihr Unbehagen ernst zu nehmen. In meiner Anwaltschaft gegenüber der Musik war ich verpflichtet, den Jugendlichen einen Zugang zu ermöglichen, der mit ihren persönlichen Hörgewohnheiten kompatibel ist. Als diplomatisches Werkzeug entwickelte ich ein Modell, das möglichst übersichtlich die wichtigsten Kompositionsprinzipien der Neuen Musik auf den Punkt bringt:
- Radikale Klangforschung
- Erforschung neuer Interaktionsformen
- Fragmentierung und Collage
- Emanzipation des Materials
- Symbiose von Musik und Umwelt
- Konfrontation und Verstörung
- Unvorhersehbarkeit und Zufall
- Kontrolle und Determiniertheit

Das Modell etablierte sich als roter Faden des Projektes und half den Jugendlichen, einen kognitiven Zugang zur Neuen Musik zu finden. Sven Hahne und ich teilten unsere Zuständigkeit während des Projektes auf. Während er kleine Schülergruppen bei der Erforschung des audiovisuellen Raumes unterstützte, untersuchten die übrigen Jugendlichen zusammen mit mir ausgewählte Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts auf ihre konkreten kompositorischen Mittel und entwickelten eigene kleine Kompositionen. So verbanden sich Phasen eigenen musikalischen Kreierens mit Phasen der Analyse bestehender Musik. Diese Wechselseitigkeit eröffnete ein überaus produktives Spannungsfeld, in dem die Jugendlichen zusehends ideenreicher wurden.

Ähnlich klar war die Kooperation zwischen Künstlern und Lehrern auch in der Projektwoche "Musik im All" geregelt. Während die Kinder jeweils alleine mit einem der beiden Musiker an ihrem Planetensoundtrack arbeiteten, schrieben die übrigen Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Musik- und Kunstlehrern an ihren fiktiven Entdeckerberichten, produzierten einen intergalaktischen Trickfilm, gestalteten neonbunte Planeten, backten Space-Kekse und verwandelten den Musikraum für die Schulaufführung in eine Planetenlandschaft.

 
Anekdotisches:
An dieser Stelle muss ich mich noch einmal persönlich und somit unweigerlich aus meiner Sicht als Lehrer ins Spiel bringen. Ich habe während der Projektarbeit etwas wichtiges über einen Unterricht gelernt, der die Kreativität der Schülerinnen und Schüler fördern und sie mit eigenen Ideen und Visionen in den Entwicklungsprozess integrieren möchte.

Zieloffenheit und ausreichend Zeit und Raum für intuitives Ausprobieren sind eine wichtige Voraussetzung für die Entfaltung der Kreativität der Lernenden. Doch das eigentlich Entscheidende sind die inhaltlichen Vorgaben und Verbindlichkeiten: "Komponiere ein zweiminütiges Stück für 20 Wasserflaschen, in dem der Zufall eine zentrale Rolle spielt." - und sofort tun sich Welten auf.

Die wichtigste Frage, die man als Lehrerin oder als Lehrer in einem kreativitätsfördernden Unterricht immer wieder neu beantworten muss, betrifft also das Maß an Vorgaben, die man den Kindern und Jugendlichen macht, damit sie selbständig ins Denken kommen. Mit welchen Werkzeugen der Lehrer oder die Lehrerin die Schülerinnen und Schüler ihrer kreativen Freiheit beraubt, obliegt ihrem didaktischen Geschick und ihrer persönlichen Kreativität. Im Erfinden solcher didaktischer Maßnahmen kann die Lehrerin oder der Lehrer selbst ihre oder seine Kreativität voll ausschöpfen und für die Lernenden dadurch zu einem Inspirator und Anstifter werden. Im Fokus eines kreativitätsfördernden Unterrichts steht die permanente Absicht, die Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer individuellen Fähigkeiten in eine gedankliche Auseinandersetzung zu verwickeln. Somit ist das Nachdenken selbst nicht nur das Mittel, sondern auch der Zweck eines kreativitätsfördernden Unterrichts.

Nachdem Sven Hahne und ich in einer Dienstagsstunde getrennt mit zwei Schülergruppen gearbeitet hatten, berichtete ich ihm von den scheinbar ergebnislosen Kompositionsversuchen meiner Gruppe: „Es ist zwar nichts Vorzeigbares entstanden, aber sie haben sich wenigstens Gedanken gemacht.“ Inzwischen verstehe ich Sven Hahnes Antwort bedeutend besser, der spontan sagte: „Super! Das ist es doch, was wir wollen!“