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Kulturelles Schulprofil
Schule:
Integrierte Gesamtschule Paffrath
Borngasse 86
51469 Bergisch Gladbach
02202-285830



Gesamtschule / Gebundener Ganztag

 
Kooperationspartner:
Kooperationspartner der Schule im Profilbereich "Kultur":

Musikschule Bergisch Gladbach:
Bläserausbildung in Kooperation, Einzelunterricht durch KollegInnen der Musikschule
SchülerInnen des Kurses "Kreatives Gestalten" gestalten Bühnenbild für ein Musikschulkonzert

Hochschule für Musik und Tanz Köln (s.U. genauere Ausführungen)

Kooperationsvertantrag mit der Villa Zanders (Galerie Bergisch Gladbach) ist in Arbeit. Gemeinsame Ausstellungen in der Villa Zanders, gemeinsames Kunstprojekt "Dieter Roth" zum 40jährigen Schuljubiläum im September 2013

 
Beteiligte Schüler:
keine Angabe
Es gibt neben unten ausgeführten Besonderen Projekten im Schulleben verbindliche Angebote und Aktivitäten, die innerhalb des Regelunterrichts für alle Schülerinnen und Schüler entstehen:
Konzerte mit Klassenbeiträgen aus dem Musikunterricht (Sommerkonzert und Weihnachtskonzert mit Einzel- und Klassenbeiträgen)
Kunstausstellungen aus dem Kunstunterricht heraus in der Schule, sowie außerhalb wie z.B. in Zusammenarbeit mit der Villa Zanders.
Schulprojekttage verbindlich für alle Schülerinnen und Schüler wie z.B. der jährliche "Friedenstag". Sowohl thematisch als auch in Form von "Lesungen", Konzertbeiträgen etc. werden politische und gesellschaftliche Themen wie z.B. in diesem Jahr "Rassismus" aufgenommen, thematisiert und präsentiert.
Neben den Bereichen Kunst, Musik, Tanz und Theater bildet der Bereich Literatur einen weiteren Schwerpunkt:
Eine in der Schule angesiedelte große Schul- und Stadtteilbibliothek ist ein zentraler Ort für ein aktives Kulturleben, an dem sich immer wieder ganze Klassen beteiligen. Hier finden z.B. Schülerlesungen statt´. In diesem Schuljahr zu "Thymian und Steine", dem Buch der Stadt im Jahrgang 10. SchülerInnen lesen und bieten eine Diskussionsrunde an.
Eine jahrgangsübergreifende Schreibwerkstatt "Dönermorde"
mit dem Drehbuchautor Dieter Bongartz hat neben einer Präsentation dazu geführt, dass SchülerInnen beim Friedenstag eigenständig für andere SchülerInnen eine Schreibwerkstatt zu eben selbem Thema angeboten und durchgeführt haben.
Der Wettbewerb "Jugend debattiert" wird in der schulinternen Endrunde für den ganzen Jahrgang der jeweils beteiligten SchülerInnen ausgetragen. Dieser Wettbewerb wird sehr ernst genommen und wirkt sich sehr auf die Gesprächskultur auch im Unterricht aus.
 
Beteiligte Lehrkräfte:
Kultur kommt in allen Fachschaften der Schule als relevanter Faktor vor: Schuveranstaltungen sind übergreifend, wie z.B. das Forum, der Friedenstag, Schufeste etc.Auch Profilbereiche wie "Gesundheit und Bewegung" beteiligen sich durch Projekte wie die "Zirkus AG" am Kulturleben und Präsentieren ihr Können z.B. bei Einschulungsveranstaltungen, beim Forum etc.
 
Stundenvolumen:
Durch die 6 Profilschwerpunkte (s.dazu "päd.Ansatz") kann die IGP in allen Bereichen sowohl eine qualifizierte Grundbildung in allen Lernbereichen anbilden, aber auch eine qualifizierte Gestaltung eigener Begabungsprofile und Lernbiografien.
Die einzelnen Schwerpunkte verstehen sich nicht als Abgrenzung sondern sind in weiten Teilen übergeordnet vernetzt. Am weitesten Vernetzt ist der Profilschwerpunkt "Kultur", da er die Aktivitäten und Ergebnisse aufnimmt und in Schulveranstaltungen integriert. Besonders sind hierfür die Projekttage und das "Forum" herauszuheben

Unterrichtsangebote im Bereich Kultur,
verpflichtend für alle SchülerInnen:
Die IGP unterrichtet die Fächer Kunst und Musik entsprechend der Fächertafel NRW, d.h. für alle Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 5 + 6 jeweils zwei Stunden Musik und Kunst. Jg. 7-10 einstündig in beiden Fächern, in der gymnasialen Obersutfe Grundkurse Kunst, Musik oder Literatur.
Zusätzlich gibt es für kulturinteressierte Schülerinnen und Schüler vielfältige Möglichkeiten, dieses Profil auszubauen:
Ab dem Jahrgang 6 im Wahlpflichtbereich kann das Fach "Darstellen und Gestalten" als abschlussrelevantes Hauptfach gewählt werden. Ab Jahrgang 8 das Fach "Kreatives Gestalten" als berufsvorbereitendes Profilfach zusätzlich.
In den Jahrgängen 5 und 6 gibt es zusätzlich die Möglichkeit an der Bläserausbildung teilzunnehmen, ab dem kommenden Schuljahr wahlweise auch an einem Chorprojekt. Die Bläserausbildung führt ab Jahrgang 7 in die Jahrgangsübergreifenden Big Band.
Eine Arbeitsgemeischaft "Veranstaltungstechnik" (s.Besonderheiten), Mittagsangebote mit Freizeitcharakter und ein vielfältiges Kulturleben (s.Besonderheiten) an der Schule erweitern die Möglichkeiten. In der Oberstufe besteht ein Leistungskursangebot im Fach Kunst.
Es ist also möglich, dass ein Schüler z.B. im Jahrgang 6 neben seinen jeweils 2 Stunden Kunst und Musik zusätzlich 3 Stunden Wahlpflichtfach "Darstellen und Gestalten" und die Bläserausbildung mit 2 Stunden besucht, das macht insgesamt 9 Stunden Unterricht in der Woche im Kulturprofil. Darüber hinaus sind vielfältige kulturelle Freizeitangebote in den einstündigen Mittagsfreizeiten wählbar (Samba, Zirkus, offenes Singen ...). AGs sind für ein Jahr verpflichtenden inhaltlich qualifizierte und "leistungsorientierte" zweistündige Angebote am Donnerstag, die offenen Mittagsangebote (OMAS) sind unverbindliche Freizeitangebote, die eher kompensatorische Aufgabe haben.

 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
Kein konkretes Projekt
 
Projektauslöser/Idee:
Kein konkretes Projekt
 
Projektentwicklung:
Die positive Entwicklung des Kulturprofils der IGP besteht zum Einen aus vielfältigen Aktivitäten und Angeboten der KollegInnen für und mit SchülerInnen, zum Anderen aber auch in den jeweiligen Erfolgen der Einzelprojekte. Jedes Projekt hat zunächst als Einzelprojekt gestartet - wurde dann aber in den Schulalltag integriert und ist somit nicht nur für die Aktiven, sondern für die gesamte Schulgemeinde zu einem übergeordneten Bereich der Schulkultur geworden. Die Erfolge führten jeweils zu großer Beachtung bei MitschülerInnen, Eltern und außerschulischem Publikum, so dass sich eine Offenheit entwickeln konnte, in der "Kultur" in der Schule als attraktiver Betätigungsbereich gilt und beständig wächst.
Im Laufe der Jahre haben sich alle Profilbereiche der Schule am Kulturleben beteiligt: Kultur fassen wir als übergeordneten Begriff, im Sinne eines "gestalteten Schullebens", in dem Präsentieren und gemeinsam Erfolge feiern selbstverständlich dazu gehört.
 
Besonderheiten:
Neben den oben genannten Unterrichtsangeboten, herrscht an der IGP ein aktives Kulturleben, das auch das auch von der Stadt Bergisch Gladbach als Kulturangebot geschätzt wird.
Besonderheiten an der IGP sind folgende Projekte, die sich nicht nur zu den Veranstaltungen zeigen, sondern durch ihre Vernetzung mit dem Schulalltag eng verknüpft sind:

Forum
Das Forum bietet allen Menschen an der IGP die Gelegenheit, vor einem großen und dankbaren Publikum ihre Fähigkeiten auf der Bühne zu präsentieren. Insbesondere die Schülerinnen und Schüler, die besondere Fähigkeiten und Ideen mit den Kolleginnen und Kollegen im Unterricht entdeckt, entwickelt und trainiert haben, können so einen großen persönlichen außerunterrichtlichen Erfolg erringen.
Die Arbeit am „Forum“ ist damit ein wichtiger Bestandteil im Schulleben und wird seit 14 Jahren von der ganzen Schulgemeinde getragen. Jedes Jahr ist es soweit, an zwei aufeinanderfolgenden Abenden wird ein vielseitiges Programm aus den Bereichen Musik, Sport, Kunst, Theater ... geboten.
Damit die Aufführung ein Erfolg wird, ist jedoch harte Arbeit im Vorfeld nötig. Schon zu Beginn des Schuljahres oder manchmal gleich im Anschluss ans letzte Forum werden die neuen Ideen entwickelt und einstudiert, denn eine Jury aus Schülern, Eltern und Lehrern sichtet die Bewerber mit ihren Beiträgen und wählt die passenden aus. Manche Schülergruppen sind perfekt, andere brauchen noch ein bisschen Unterstützung durch Fachbetreuer und wieder andere werden auf das nächste Jahr vertröstet.
Die Zusammenstellung des Programms übernimmt das Forum-Team, eine Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und Schülerinnen und Schülern. Die Abfolge der Beiträge unterliegt den Kriterien Abwechslung, Technikeinsatz und Spannungsaufbau. Es gibt z. B. Schülergruppen, die mal klein angefangen haben, vom Fieber gepackt wurden und mittlerweile nicht mehr wegzudenken sind. Sie haben ein solch hohes Niveau erreicht, dass sie bewusst ans Ende des Abends gelegt werden und so einen krönenden Abschluss bilden. Neben dem Programm liegen auch die anderen Bereiche in Schüler- und Lehrerhand: Lichttechnik, Tontechnik, Foto/Film, Kostüm, Backstage, Moderation, Bewirtung, Dekoration, Presse / Werbung ... Erst das Zusammenspiel aller Gruppen lässt das Forum zu dem werden, was es heute ist – ein Höhepunkt im Schuljahr, woran der Einzelne noch lange zurückdenkt.
An einem Abend sind fast 200 Schülerinnen und Schüler auf und hinter der Bühne beteiligt.


Arbeitsgemeinschaft Veranstaltungstechnik
An der Schule gibt es immer wieder Anlässe, die eine Beschallung und eine besondere Beleuchtung benötigen. Dazu gehören nicht nur Theateraufführungen oder Konzerte, sondern auch die Abschlussveranstaltungen nach dem 10. oder 13. Schuljahr und die vielen Veranstaltungen die außerhalb des direkten Unterrichts das Profil unserer Schule bestimmen. Bei uns an der IGP gehören dazu eine ambitionierte professionelle Kabarettreihe und in den vergangenen Jahren zunehmend Veranstaltungen im Zusammenhang mit der ausgeweiteten Berufsvorbereitung, festliche Unterzeichnung von Verträgen, Veranstaltungen des Bürgermeisters und die regelmäßig stattfindende Ausbildungsbörse.
Die Schülerinnen und Schüler, sowie die Lehrer der Ton- und der Lichttechnik-AGs an der IGP erbringen quasiprofessionelle Dienstleistungen, die z.B. einen reibungslosen Ablauf der Kabarettabende nach den Regieplänen der Künstler und Künstlerinnen und ein überzeugendes Theater-Setting im Schulgebäude garantieren. Sie arbeiten in Sicherheitsfragen eng mit der Feuerwehr der Stadt Bergisch Gladbach und wenn nötig auch mit gewerblichen Veranstaltungstechnikern zusammen.
Die Schülerinnen und Schüler erlernen selbstständig eine Licht- und Tonanlage aufzubauen und zu betreiben. Dazu gehört die Beachtung der Bestimmungen der Versammlungsstätten-Verordnung, wie auch die technischen Fertigkeiten ein Ton- oder Lichtmischpult bedienen zu können.
Schon oft war diese AG auch für die Berufsvorbereitung erfolgreich. Verhältnismäßig viele Schüler werden später in diesem Bereich tätig. Ausgebildet werden sie nicht nur von zwei sachkundigen Lehrern, sondern auch mit Hilfe regelmäßig veranstalteter Spezial-Workshops, beispielsweise in Tontechnik.


Kabarett an der IGP

Zum 25 jährigen Schuljubiläum wünschte sich die Schulgemeinde einhellig Kabarett-Veranstaltungen als Bestandteil des Festprogramms. Unter dem Motto „Nach 25 Jahren Realsatire im Schulalltag, lassen wir nun die Profis ran.“ startete 2001 "Kabarett an der IGP". Seit dem stehen fünf oder sechs mal im Schuljahr neben den lokalen Platzhirschen wie Jürgen Becker, Alich und Pause oder Wilfried Schmickler auch andere Größen des deutschen Kabaretts wie Georg Schramm, Richard Rogler, die Biermösl Blasn, Thomas Freitag, Tobias Mann und Hagen Rether auf der Bühne im Forum der IGP. Regelmäßig werden auch Künstlerinnen und Künstler in die Kabarett-Reihen aufgenommen, die noch keinen „Fernsehstar“-Status beim Publikum genießen. So begeisterte Hagen Rether das Publikum in der IGP mit einem in mancherlei Hinsicht denkwürdigen Auftritt – ein Jahr später durfte er sich zu den Kabarettstars der Bundesrepublik zählen. Mit dem schon auf dem Flyer zur ersten Reihe formulierten Anspruch „die Kabarett-Reihe in Bergisch Gladbach“ zu sein, hat sich Kabarett an der IGP nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt.
War in den ersten Jahren der Zuspruch des Publikums noch sehr vom Bekanntheitsgrad der Künstler abhängig, so werden heute alle Abende durchgängig gut besucht. Insgesamt ist mittlerweile das Vertrauen des Publikums in die Auswahl der Künstler durch die Veranstalter an der IGP auch bei unbekannten Namen im Programm so groß, dass seit Jahren kein Kabarett-Abend mit weniger als 500 Zuschauern besucht war. Und: Große Enttäuschungen hat das Publikum noch nicht erlebt. Dem entsprechend sind die Abonnements für die Kabarett-Reihen seit 2005 regelmäßig ausverkauft. Zum Publikum zählen natürlich Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, sowie Schülerinnen und Schüler der IGP. Darüber hinaus zieht die Kabarett-Reihe Besucher aus Paffrath und allen Bergisch Gladbacher Stadtteilen in die Schule, die ansonsten nicht unbedingt mit der IGP in Kontakt kommen, und trägt somit dazu bei, dass die IGP in Bergisch Gladbach wahrgenommen wird und befördert weiter ihr positives Image.

Die Kabarett an der IGP hat sich auch bei Künstlern und deren Agenturen etabliert: Sie wissen, dass sie an der IGP im Großen und Ganzen professionelle Arbeitsbedingungen in einem insgesamt doch außergewöhnlichem Rahmen vorfinden und das Paffrather Publikum gilt in diesen Kreisen mittlerweile als ein „echtes Kabarettpublikum“, was immer Georg Schramm unter dieser Bezeichnung versteht. Entsprechend fragen viele Agenturen an, wann sie ihre Künstler wieder an der IGP im Programm unterbringen können.

Die Kabarettreihe wurde von Beginn an von der lokalen Presse begleitet. Die Abende wurden noch im ersten Jahr von „Kabarett an der IGP“ als „Schulveranstaltung“ verstanden und dem entsprechend wohlwollend kommentiert. Seit dem aber werden die Auftritte der Künstlerinnen und Künstler durchweg in Presse und Rundfunk als Teil des allgemeinen kulturellen Angebots wahrgenommen und ernsthaft besprochen. Kabarett an der IGP erscheint daher nicht allein zwischen Schützenfest und Verkehrsunfall in den Lokalteilen der Tageszeitungen, sondern taucht immer wieder auch im Kulturteil auf.

Der Erlös der jährlichen Kabarett-Reihen kommt zur Hälfte dem Förderverein der IGP und unserer Partnerschule in Segundo Montes (El Salvador) zu gute. In El Salvador werden von uns vor allem „Beccas“ – bitter nötige Stipendien für gänzlich mittelose Schülerinnen und Schüler – unterstützt.

 
Probleme und Lösungen:
Kein Spezielles Projekt
 
Anekdotisches:
Kein spezielles Projekt