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Tapetenwechsel
Schule:
Carl-von-Bach-Gymnasium
Parkstrasse 8
09366 Stollberg/Erzgebirge
037296 - 931770
www.cvbg.de

Gymnasium / Gebundener Ganztag
 
Kooperationspartner:
Marcel Kabisch - Diplomdesigner
Altenhainer Str. 13
09669 Frankenberg
www.holzgestaltung.com

Dieses Projekt wurde unterstützt von:
- der Stadt Stollberg,
- der LKJ Leipzig.

 
Beteiligte Schüler:
15
Kunstkurs kl.11 (Grundkurs) und
Kultur-AG (offene Arbeitsgemeinschaft)


 
Beteiligte Lehrkräfte:
Viola Lippold (Kunstlehrerin und AG-Leiterin)
 
Stundenvolumen:
zwei Stunden pro Woche in einem Zeitraum von 6 Monaten
 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
- eine alte Villa in Stollberg mit einem Flair der 20er/30 Jahre, unbewohnt
- "Abrißhaus"?
- wird zum Kunstarbeitsort für Schüler
- jeder findet im Haus seinen Raum, seinen Ort
- gestaltet nur mit den Materialien, die er im Haus findet
- eine Vision/eine Installation- zum Thema „TAPETENWECHSEL“ gesehen als: "persönliche Zukunft der Schüler" oder/und „gesellschaftliche Zukunft“
- und Fotos zu interessanten Details der Villa
- entstanden ist eine kleine "Dokumenta" einerseits- aber auch ein „musealer Ort", denn hier wohnte früher die privilegierte Betreiberin des benachbarten Tanzlokales
- Synergie von moderner Kunst und Stadtgeschichte
- eine einmalige Ausstellung für die Bürger von Stollberg und Umgebung
 
Projektauslöser/Idee:
Die Idee entstand im Kunstkurs. Es war ein kleiner Kurs (nur 13 Schüler). Die meisten Schüler des Kurses sind außerdem Mitglieder der Kultur-AG und haben schon einige Projekte im außerschulischen Bereich durchgeführt.
(siehe dazu unsere Webseite www.kultur-ag.net)
Wir hatten einfach Lust auf etwas Neues, luden uns Stadtvertreter ein, welche uns mehrere Objekte anboten, die in einer "Zwischenwelt" vor sich "hinträumen" und aus dem "Dornröschenschlaf" erweckt werden wollen. Wir entschieden uns für die inhaltlich am wenigsten besetzte Villa. Wir recherchierten, welcher regionale Künstler zu uns und diesem Projekt passen könnte. Nach einer Abstimmung fiel die Wahl auf Marcel Kabisch.


 
Projektentwicklung:
° Januar 2012:
Erstbegehung, Bestandsaufnahme, erster Eindruck, = Schüler, Lehrerin, Stadtvertreterin

° Februar 2012:
Raum/Materialsichtung, wer nimmt welchen Raum? wie korrespondieren die Räume/Subthemen? = Schüler, Lehrerin, Künstler

° März 2012:
- individuelle Arbeit am persönlichen Raum
- theoretische Recherche zum eigenen Thema
- Entwicklung einer Idee
- Konzept der Idee in schriftlicher Form
- Gedanken-Skizzen, Fotos, etc.
- praktische Arbeit/ Umsetzung (Schüler, Lehrerin, Künstler)

° Juni 2012:
- Präsentation der Arbeiten innerhalb des Kurses
- Präsentation innerhalb der zweitägigen öffentlichen Ausstellung (Schüler, Lehrerin, Künstler, Stadt)

 
Besonderheiten:
- große Selbstbestimmung der Schüler (Ort, Künstler, Zeitraum, Thema, Materialien,...)
- Entwicklung von sehr vielen Kompetenzen (Wahrnehmung, Reflexion, Ausdruck, Autonomie, Teamfähigkeit, Motivation, Problemlösefähigkeit, Improvisation, Konfliktfähigkeit,...)
- komplexe Herangehensweise war große Herausforderung für die Schüler

 
Probleme und Lösungen:
jeder Schüler hatte seine persönlichen Probleme mit:
- Material- und Werkzeugbeschaffung (Topf zum Gießen vom Nachbarn, Leiter und Zement von der benachbarten Baustelle, Zeitungsschnipsel aus den Räumen der Mitschüler,...)
- der inhaltlichen Entwicklung des Themas (viele Gespräche mit:
dem Künstler, der Lehrerin, Stollberger Bürgern; Recherche,
verschiedenste Quellen,...)
- der Zementblock ist zu schwer? (ein Statiker muss her)

 
Anekdotisches:
Zur Vernissage war die Villa rappelvoll. Die Schüler gestalteten eine eindrucksvolle Veranstaltung. Sie hielten die Rede, sorgten für Speis und Trank und konnten auch kunstfernere Bürger für ihre Arbeiten interessieren.

Alle Einzelarbeiten und 2 Artikel der regionalen Presse finden Sie unter:
www.kultur-ag.net