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open scope - Theaterprojekte in Schulgärten
Schule:
Montessori Zentrum Angell,
Mattenstrasse 1
79100 Freiburg

015119408443

Kooperationsschulen:
Loretto Grundschule, Freiburg
Kapriole Grund- und Hauptschule-Werk und Realschule, Freiburg

Realschule / Offener Ganztag

 
Kooperationspartner:
Künstler:
bewegungsart Freiburg e.V.
Sabine Noll
Theater Vagabündel, Freiburg
Ute Wange
Theater PanOptikum, Freiburg
Matthias Rettner

Schulen:
Loretto Grundschule, Freiburg, www.loretto-grundschule.de, 0761 201 - 7533
Kapriole Grund- und Hauptschule-Werk und Realschule, Freiburg, www.kapriole-freiburg.de, 0761 7073674
Felicia Jübermann

 
Beteiligte Schüler:
300 Schüler
Projekt:
"Die Nacktschnecke ist nicht nackig bloß-sondern vielmehr obdachlos"
vier 2. Klassen der Loretto Grundschule

"Glühwürmchenfest"
Projektgruppen Schüler im Alter von 6-15 Jahren der Kapriole Grund- und Hauptschule-Werk und Realschule, Freiburg

"Ich" frei nach dem Roman "Ich dachte ich wär ein Panter" von Paola Mastrocola,
zwei 8. Klassen des Gymnasiums des Montessori Zentrums ANGELL

 
Beteiligte Lehrkräfte:
Loretto Grundschule:4 Klassenlehrerinnen Kapriole Grund- und Hauptschule-Werk und Realschule 1 Lehrkraft (Theater), 1 Werklehrer und Biologielehrer, 1 Kunstlehrerin, 1 Theaterpädagogin, 1 Deutschlehrer, 1 Praktikantin, Montessori Zentrum ANGELL:1 Theaterpädagoge, 1 Lehrkraft - (Deutsch, Englisch), 1 Lehrkraft (Physik, Chemie), 1 Lehrkraft (Bildende Kunst)
 
Stundenvolumen:
"Glühwürmchenfest"
Projektgruppen Schüler im Alter von 6-15 Jahren der Kapriole Grund- und Hauptschule-Werk und Realschule:
Zeitraum 5 Monate:
Regelmäßig wöchentlich 6 Wochenstunden.

"Die Nacktschnecke ist nicht nackig bloß-sondern vielmehr obdachlos"
vier 2. Klassen der Loretto Grundschule:
Mit jeder Klasse jeweils 1 Woche 20 Wochenstunden mit anschließender Werkschau.

"Ich" frei nach dem Roman "Ich dachte ich wär ein Panter"
zwei 8. Klassen des Gymnasiums des Montessori Zentrums ANGELL:
3 Monate 6 Wochenstunden,
3 Kompaktwochen jeweils 20 Wochenstunden

 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
Verbindendes gestalterisches Element ist der Schulgarten oder das freie Gelände um eine Schule herum.
Die konzeptionellen Grundüberlegungen, die Projekte nach draußen und möglichst in den sogenannten Schulgarten zu verlegen, haben einen künstlerischen und gleichermaßen gesellschaftlichen Hintergrund:
Der Schulgarten gehört im Allgemeinen in den Fächerverbund Biologie, Geologie, Gemeinschaftskunde. Sie sind zum Beispiel ein wichtiger Bestandteil des Aktionsplans „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im Rahmen der UN-Dekade 2005–2014.
Theoretisch gibt es durch einen Schulgarten viele Bildungsanlässe:
eine umfassende Sinnesschulung
eine praxisnahe Berufsorientierung
eine nachhaltige Bewegungserziehung
eine intensive Förderung der Sozialkompetenz
einen lebendigen Beitrag für eine gesunde Schulverpflegung
eine erlebnisreiche Wahrnehmung ökologischer Zusammenhänge
Diese Möglichkeiten werden im Schulalltag nur begrenzt umgesetzt.
Gründe liegen an wenig projektbezogenem Unterricht und der dadurch fehlenden Zeit. Er ist ein beliebtes Thema in Projektwochen - von Schülerseite wird er aber oft eher mit „einmal im Jahr Unkraut jäten“ verbunden.
Wir möchten mit unserem Projekt eine spielerische Identifikation erzielen und einen kulturellen Aspekt hinzufügen.
Aus den Erfahrungen vorangegangener Kooperationsprojekte hat es sich als praktikabel erwiesen, ein Überthema /inhaltliche Klammer (Schulgarten) vorzugeben, dass den einzelnen Teilprojekten und Projektpartnern aber selbst einen möglichst großen künstlerischen und inhaltlichen Freiraum gibt, da die Kooperationspartner und Zielgruppen sehr heterogen sind.
Ausgangspunkt für alle ist die jeweilige natürliche Umgebung ihres Schulgartens.
Diese wird spielerisch untersucht - Strukturen natürliche und geschaffene nützliche Pflanzen und „unnützes“ Unkraut etc. So entsteht durch die vorgegebene natürliche Umgebung ein lebendiges „Bühnenbild“, das sowohl Inspiration für das theatrales Projekt als auch künstlerisch gestaltet werden soll.

 
Projektauslöser/Idee:
Gute Erfahrungen mit Kooperationspartnern zum Beispiel "Mix IT".
Verschiedene Schulen arbeiteten hier mit einem Bühnenbild und entwickelten ihr eigenes Projekt.
Regelmäßige Treffen mit Künstlern, die als außerschulische Partner an verschiedenen Schulen arbeiten.
 
Projektentwicklung:
Projekt:
"Die Nacktschnecke ist nicht nackig bloß-sondern vielmehr obdachlos"
vier 2. Klassen der Loretto Grundschule:
Durch die Kombination von Bewegungstheater und Figurentheater, starteten die Grundschüler mit der Entwicklung eigener Figuren/Insekten etc. die dann im Laufe der Woche zu einer Aufführung gebracht wurden.

"Glühwürmchenfest"
Projektgruppen Schüler im Alter von 6-15 Jahren der Kapriole Grund- und Hauptschule-Werk und Realschule:
Durch die große Anzahl der mitwirkenden Schüler und Lehrkräfte. Wurde in den Arbeitsbereichen Theater, Bühnenbild, Maske, Musik in den ersten Wochen Material gesammelt. Felicia Jübermann stellte danach eine Dramaturgie des Festes vor, die wiederum ergänzt und weitergearbeitet wurde.

"Ich" frei nach dem Roman "Ich dachte ich wär ein Panter"
zwei 8. Klassen des Gymnasiums des Montessori Zentrums ANGELL:
Die Schüler der 8. Klasse bildeten eine Schülerfirma, da sie für den gesamten Ablauf der Theateraufführungen zuständig waren.
Finanzierung /Management
Öffentlichkeitsarbeit
Dramaturgie/Umschreiben des Romans "Ich dachte ich wär ein Panther"
Hierbei würden die Schüler von Ihren Klassenlehrern unterstützt.
Die Theaterlehrer begannen mit Rollenarbeit und Grundübungen aus der Theaterpädagogik.

 
Besonderheiten:
Die Gemeinsame inhaltliche Klammer "Schulgarten" und die Kooperation zwischen außerschulischen Künstlern und den verschiedenen Schulen.
Das gegenseitige Besuchen und darüber sprechen war eine unglaubliche Bereicherung für die drei ganz unterschiedlichen Projekte.
 
Probleme und Lösungen:
Die Planung in den jeweiligen Schulen und die zeitliche Abstimmung stellte das größte Problem dar.
Nur durch regelmäßige Planungstreffen konnte dies in den Griff bekommen werden.
Als zweites Problem stellte sich die Unsicherheit/ "Nichtkalkulierbarkeit" des Wetters heraus.
Dies konnte nur überwunden werden, in dem die Beteiligten sich wagten dieses Risiko einzugehen.
 
Anekdotisches:
Im Rahmen des "ICH" Projekts:
Es gab keine Toilette im Schulgarten des Montessori ZENTRUMS....
Um dieses Problem zu lösen mussten die Schüler ein Campingklo installieren.
Viele hatten so etwas noch nie sehen geschweige denn benutzt.
Im Rahmen der "Nacktschnecke":
In der Planungsphase war der Schulgarten der Loretta Grundschule ein ziemlich verkümmerter Biotop für alles Mögliche, die Kinder hatten sich schon viele Dinge ausgedacht - doch als es losgehen sollte, hatte sich eine andere Gruppe der Schule überlegt, den Garten zu verschönern - so waren da plötzlich Steinwege und kleine Ummauerungen etc... die Kinder planten um und betrachteten den Garten aus der Sicht der Tiere - so entstand die "Nacktschnecke..."