Hier Klicken für die Vollansicht
Erste Choreographie-Versuche
Hier Klicken für die Vollansicht
Ich mache den ersten Schritt ...
Hier Klicken für die Vollansicht
Uuups, .... und alle synchron?
Hier Klicken für die Vollansicht
Eins, zwei, drei, Liebe, ...
Willst du dein Herz mir schenken?
Schule:
Gesamtschule Hattingen
Marxstraße 99
45527 Hattingen
02324 68 171 24
02324 68 171 29


Gesamtschule / Gebundener Ganztag
 
Kooperationspartner:
Jonas Woltemate, Theatermacher
StückWerk e.V. - Die Plattform

www.stueckwerk-plattform.de


 
Beteiligte Schüler:
20
Kurs "Darstellen & Gestalten" Jahrgangsstufe 10
20 SuS aus 6 verschiedenen Klassen,
18 Mädchen, 2 Jungen
 
Beteiligte Lehrkräfte:
1 Darstellen & Gestalten, Deutsch, Geschichte1 Spanisch/Französisch (als Gast für den Walzer)
 
Stundenvolumen:
2 - 3 Wochenstunden über knapp 7 Monate
 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
16 Szenen:

PROLOG
Bewegung + Chor
Ein Theaterprolog für drei Schauspielerinnen von Martin Heckmanns

GEHÖRE ICH DAZU?
Bewegung
Musik: Rosenstolz

KOMM ZU MIR!
Tanz
Musik: Tango Lunaire - Lalo Schifrin

FINDEN DIE ANDEREN MICH SCHÖN?
Bewegung
Musik: „Bei mir bist du schön“, Andrews Sisters

ICH MACHE DEN ERSTEN SCHRITT
Tanz
Musik: Dernier Vol - Raphael Beau (Soundtrack "Micmacs - Uns gehört Paris!")

HEIMLICHE LIEBE
Bewegung + Chor
Text: Unbekannter Dichter / Musik: Aria J.S.Bach

DIE LIEBENDEN
Tanz + Chor
Walzer: Kaiserwalzer, Johann Strauss
Text frei nach Tardieu: “Die Liebenden in der Untergrundbahn“

WENN DU DA BIST, BIN ICH GLÜCKLICH
Bewegung
Musik: J.S.Bach Text: G.H. Stölzel

DIE FRAGE
Chor
Text: Alexander Kluge

SCHLUSS MACHEN
Chor
Text: Nach Tardieu: “Die Liebenden in der Untergrundbahn“

ENTTÄUSCHUNG
Bewegung

TRAUER / TRAURIGKEIT
Bewegung
Musik: J. S.Bach Menuett a-moll

SCHMERZ
Chor
Text: Arno Holz

FREIHEIT
Chor
Text: Christian Morgenstern

WO WILL ICH HIN?
Tanz
Musik: Sitting, Cat Stevens

DAS LEBEN
Chor
Text: Alan Watts

 
Projektauslöser/Idee:
Die ersten Ideen zum Stück entstanden

1. Aus Warm Up-Übungen und/oder Bewegungs-Improvisationen wie zum Beispiel zu "Komm her!", "Geh weg!", "Gehöre ich denn hier dazu?", aber auch "Verliebt sein", "Traurig sein", "Enttäuscht sein".

2. Wir haben ein Theaterstück gesehen, in dem sehr viel im Chor gesprochen wurde ("Eine Billion Dollar", Schauspielhaus Wuppertal). Da wir uns vorher auch schon mit dem Chor in der griechischen Tragödie beschäftigt hatten, bekamen wir Lust chorisches Sprechen in unser Stück einzubauen.
Außerdem haben wir ein Stück gesehen, in dem Deutsch und Türkisch gesprochen wurde ("Das Goldene Vlies", Wuppertaler Bühnen) und die Generalprobe einer Oper, in der Deutsch und Türkisch gesungen wurde ("Gegen die Wand", Theater Hagen). Wir in unserem Kurs sprechen viele Sprachen (Deutsch, Türkisch, Italienisch, Kurdisch, Arabisch, Farsi, Russisch, ...), die können wir einbauen.

3. In der Klasse 10, kurz vor dem Schulabschluss oder dem Übergang in die Gymnasiale Oberstufe gibt es für die Schülerinnen und Schüler unendlich viele Fragen die die Zukunft betreffen. Diese wollen wir auf die Bühne bringen. Mit Text (Chor),Bewegung, Musik und Tanz.

Daraus haben alle gemeinsam unsere Projektidee entwickelt.
Und wir wollten zum Abschluss mal etwas ganz anderes machen als bisher. Ganz anders hieß dann auch: "Wir machen etwas mit Tanz".

 
Projektentwicklung:
Am Anfang standen Improvisationsübungen.
Was beschäftigt junge Menschen mit 15/16 Jahren? Im Kurs wurde gesammelt:
Liebe, Enttäuschung, Zukunftsängste, Freude, Freiheit, Traurigkeit.
Drängende Fragen: Gehöre ich dazu? Finden die anderen mich gut? Schön? ...
Und immer wieder Verliebtsein, Liebe.
Je nach Stimmung kommen auch Misstrauen, Wut und Hass dazu.
Glück ist ein großes Thema und die Suche danach.

Jede(r) bringt dazu Ideen ein. Bewegungen mit denen diese Gefühle und Fragen ausgedrückt werden können.
Wir sammeln Texte, die zu uns und unseren Fragen und Problemen passen. Probieren die Texte aus. Verwerfen die meisten wieder. Probieren aus, wie wir gemeinsam andere Texte sprechen könnten ...
Wir suchen gemeinsam nach passenden Musikstücken, die zu unseren Bewegungsideen passen. Auch hier wird viel probiert und vieles verworfen.
Wir stellen fest: Für "richtige Choreographien" brauchen wir einen richtigen Künstler. Wir finden Jonas, der die Choreographien mit uns entwickelt.
Und Herrn Heirich für den Walzer.

 
Besonderheiten:
Mahur: Es ist kein „Typisches Theaterstück“. Man könnte fast sagen: „Alles ist anders.“ Wir stellen in kurzen Szenen unsere Emotionen dar.
Michelle: Die Ideen sind von uns selbst.
Sevil: Eigentlich machen wir alles synchron: Sprechen und Tanzen.
Sina: Das Stück basiert auf den Gefühlen, die wir selbst zurzeit haben.
Eva: Alle Gefühle haben wir selbst eingebracht, alle Szenen selbst zusammengestellt.
Jessica: Alle haben Ideen dazu gegeben. Wir haben alles gemeinsam entwickelt.
Luisa: Bewegung, Tanz und chorisches Sprechen. Das ist eine Kombination, die gibt’s wahrscheinlich nicht so oft.
Nafissa: Unser Stück ist sehr besonders. Wir haben es gemeinsam entwickelt. Es gibt kein Skript, keine Vorlage dafür.
Karina: Wir haben es mit unseren eigenen Bewegungen inszeniert, die die jetzige Phase in unserem Leben widerspiegeln
Brian: Unser Stück ist eine Mischung aus Tanz und Chor und aus unseren Gefühlen und Erlebnissen. JETZT.

 
Probleme und Lösungen:
Sergej hat 3 Monate gefehlt. Nun sitzt er im Rollstuhl, kann noch nicht wieder laufen. Wie bauen wir Sergej mit Rolli in unser Stück ein?

Die Zeit reicht nicht. Nie sind alle anwesend. Irgendeine hat immer ein Vorstellungsgespräch, einen Eignungstest, die Führerscheinprüfung, einen Termin bei der Berufsberatung. Wann stehen denn endlich mal alle zusammen auf der Bühne?

Tanzen? Tanzen ist gar nicht so leicht. Die Choreographien sind anders als das was wir bisher "getanzt" haben. Aber sie passen zu uns. Wir müssen üben, üben, üben ...
Das Schwierigste aber ist der Walzer!

 
Anekdotisches:
AUFGABE:

Wie fühlst du dich, wenn dein Liebster nicht da ist? Wenn du Sehnsucht hast? Stelle deine Gefühle dar …

DENKBLASEN:

Schon wieder Gefühle?
Wie denn?
Bloß nicht einzeln, lieber in der Dreiergruppe.
Gefühle darstellen? Ich hab’ genug Chaos in mir.
Na gut, aber nur in der Gruppe!
Mein Liebster? Wer könnte das sein?


AUFGABE:

Was wird mir die Zukunft bringen? Was wir aus mir? Wo will ich hin?
Drückt das zu dieser Musik aus.

DENKBLASEN:

Wie?????
So olle Musik? Können wir keine andere Musik nehmen?
Oh mein Gott! Tanzen?
Na ja, mal was Neues.
Müssen wir uns wirklich so bewegen?
Wie sieht das denn aus?
Passt das zu uns?
Puh, ist das anstrengend!!