Hier Klicken für die Vollansicht
Konzert in der Musikhochschule Stuttgart: Applaus für die Komponisten
Hier Klicken für die Vollansicht
erste Partiturseite der Komposition "Feuer" von Elias Corrinth
Hier Klicken für die Vollansicht
erste Partiturseite der Komposition "Luft" von Anna Milukova
Hier Klicken für die Vollansicht
Zeitungskritik des Karlsruher Konzerts
Hier Klicken für die Vollansicht
erste Partiturseite der Komposition "Wasser" von Jegor Kiselev
Die vier Elemente
Schule:
Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe
Kaiserallee 6
76133 Karlsruhe
0721/1334518 (Tel.)
0721/1334979 (Fax)


Gymnasium / Gebundener Halbtag
 
Kooperationspartner:
SWR Vokalensemble
Jugendprogramm "Stimmt!"
Birgit Rosmondo
0711/929-2827

Die AG "Neue Musik und Komposition" des Helmholtz-Gymnasiums (Leitung: Hans-Jochen Stiefel)

Der Kammerchor des Helmholtz-Gymnasiums
Leitung: Dr. Stephan Aufenanger
Kaiserallee 6
76133 Karlsruhe
0721/1208807

 
Beteiligte Schüler:
4+43= 47
Schülerinnen und Schüler der AG "Neue Musik und Komposition"

Die 43 Schülerinnen und Schüler des Kammerchors besuchen die Klassen 8-13

 
Beteiligte Lehrkräfte:
Hans-Jochen Stiefel (Musik)Stephan Aufenanger (Musik+Französisch)Philipp Vandré als Vertreter des SWR Vokalensembles
 
Stundenvolumen:
Die Kompositions-AG traf sich wöchentlich zweistündig,um die Arbeiten am Projekt zu besprechen ;
die kompositorische Arbeitsphase zum Projekt erstreckte sich von April bis Juli.
Die Komponisten arbeiteten natürlich unterschiedlich lang an ihren jeweiligen Kompositionen.

Die Probenarbeit des Kammerchors mit den Werken der Schüler erstreckte sich von Juni bis September (allerdings nicht in den Sommerferien).
Zu den regelmäßig stattfindenden wöchentlichen Proben à zwei Stunden kamen zahlreiche Sonderproben an Wochenenden und eine dreitägige Intensivprobenphase in einer Musikakademie.

 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
(Text von Elias Corrinth, Komponist, inzwischen Jahrgangsstufe 12)
Inhalt des Projekts „Die Vier Elemente“ am Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe war es, in einer Zusammenarbeit des Kammerchors der Schule und der Arbeitsgemeinschaft „Neue Musik und Komposition“ mit dem Vokalensemble des Südwestrundfunks einen Zyklus von Kompositionen der vier jugendlichen Komponisten zur Aufführung zu bringen.
Das Vokalensemble des SWR, 1946 als Südfunkchor gegründet und bis heute eine weltweite Autorität auf dem Gebiet der zeitgenössischen Vokalmusik, veranstaltet als Teil seiner Jugendarbeit jedes Jahr einen Workshop an einer Schule in Baden-Württemberg, der eine Schulklasse oder einen Schulchor mit der Vokalmusik der heutigen Zeit vertraut machen soll. Da die so genannte Neue Musik in der deutschen Kultur seit Jahrzehnten eher ein Außenseiterdasein führt, muss schließlich das Herantragen dieser Musikform an die heutzutage fast ausschließlich mit Popularmusik vertraute Jugend als eine der wichtigsten Aufgaben in der Jugendbildung angesehen werden.
In den vorhergehenden Jahren hatte das von Stuttgart ausgehende Projekt immer die Form eines Workshops gehabt, der Schülerinnen und Schülern an unterschiedlichen Schulen in Baden-Württemberg erste Eindrücke der Neuen Musik vermitteln sollte. Ein auf Jugendarbeit spezialisierter Mannheimer Komponist, Phillip Vandré, erarbeitete mit einer Klasse oder einem Ensemble eine Kollektivkomposition, die dann in kleinerem Rahmen aufgeführt wurde. Normalerweise bedeutete dies für die Schüler nicht nur den ersten Kontakt mit Neuer Musik, sondern überhaupt den ersten Kontakt mit der Stimme als Instrument.
Die Situation am Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe stellte sich jedoch wesentlich anders dar: Der an dieser Schule angebotene Musikzug verpflichtet die Schüler zum Erlernen eines Instruments und zur Teilnahme an einem der zahlreichen Schulensembles (verschiedene Chöre, Orchester und Bands). Neben einem recht professionellen Schulchor, dem Kammerchor – die meisten Mitglieder nehmen Gesangs- oder Stimmbildungsunterricht – verfügt unsere Schule auch über eine Arbeitsgemeinschaft „Neue Musik und Komposition“, in der eine kleinere Zahl von interessierten Schülern sich mit den verschiedenen Stilrichtungen und Kompositionstechniken der Neuen Musik seit 1920 beschäftigt und auch selbst eigene Kompositionen anfertigt.
Mit diesen Voraussetzungen bestand für einen Einstieg in die neue Vokalmusik ein völlig anderer Ausgangspunkt als an den Gymnasien ohne Musikzug, an denen das Projekt bisher stattgefunden hatte. Anders als in den vorhergehenden Jahren wurde das Projekt daher in der folgenden Form realisiert: Die zu diesem Zeitpunkt vier Mitglieder der Kompositions-AG wurden beauftragt, Kompositionen für a-capella-Chor und zwei Solisten zu schreiben; diese sollten dann vom Kammerchor der Schule und unter Mitwirkung zweier Mitglieder des Vokalensembles als Solisten im Rahmen der Bundesschulmusikwoche in Stuttgart aufgeführt werden.
Wir Komponisten der Arbeitsgemeinschaft erfuhren im Frühjahr 2008 von diesem Projekt. Für uns Jugendliche war es das bis dahin größte Unternehmen, an dem wir als Komponisten teilgenommen hatten; trotzdem machten wir uns unverzagt auf die Suche nach möglichen Inhalten unserer zu komponierenden Werke. Aufgrund unserer eigenen Anzahl einigten wir uns schnell auf die „Vier Elemente“ als Thema des Zyklus, welche ja mit den vier unterschiedlichen Charakteristika der Elemente und der damit verbundenen altgriechischen Lehre von den vier menschlichen Temperamenten ein reichhaltiges Arbeitsfeld boten. Unter Anleitung unseres AG-Leiters, Herrn Stiefel, sowie des Komponisten Philipp Vandré, der als Vertreter des Vokalensembles mitwirkte, entstanden die vier Kompositionen „Luft“, „Wasser“, „Erde“ und „Feuer“. Uns Komponisten wurde bei der Findung von Texten und beim Planen der Grundstrukturen unserer Stücke weitestgehend freie Hand gelassen; die AG-Treffen dienten viel eher dazu, uns gegenseitig auszutauschen und so neue Ideen zu sammeln. Die Aufgabe unserer Betreuer war es dabei hauptsächlich, uns in Notationsfragen zur Seite zu stehen und eventuell für einen Schulchor ungeeignete Stellen verbessern zu helfen. Die Kompositionen waren im Juli 2008 beendet: vier Chorstücke mit einer Gesamtlänge von etwa 20 Minuten, fast durchgehend achtstimmig notiert und damit für schulische Verhältnisse außerordentlich schwierig.
Trotz des gemeinsamen Ausgangspunktes hatten wir vier Komponisten völlig unterschiedliche Ansätze für unsere Stücke gewählt. Dies war mit Absicht nicht verhindert, sondern im Gegenteil gefördert worden und gab jedem der vier Stücke eine sehr individuelle Note. Während Anna Milukova und ich eigens von uns verfasste Gedichte als Grundlage unserer Stücke „Luft“ bzw. „Feuer“ gewählt hatten, vertonte Mona Stock zum Thema „Erde“ ein Gedicht von Fontane. Jegor Kiselev, der inzwischen (2009) Student in der Kompositionsklasse von Prof. Adriana Hölszky in Salzburg ist, teilte seine Komposition „Wasser“ in drei Teile, die die drei Aggregatszustände des Wassers beschreiben sollten; mit kurzen Motiven in den verschiedenen Stimmen zeichnete er die Struktur der Wassermoleküle nach.
Nach Abschluss der Kompositionsarbeit war die Zeit für die Probenphase gekommen. Der Kammerchor des Helmholtz-Gymnasiums, für den die Stücke ja komponiert worden waren, begann im Juli mit der Probenarbeit für das Konzert, das im September stattfinden sollte. Da dieser Zeitraum die sechswöchigen Sommerferien umfasste, war der zeitliche Rahmen recht knapp bemessen, was dazu führte, dass die zahlreichen Proben relativ dicht aufeinander folgten. Obwohl den meisten Chormitgliedern die Neue Musik bisher fremd gewesen war, fanden sich die Sängerinnen und Sänger schnell in den komplexen Partituren zurecht. In vielen Stunden Probenarbeit, unter anderem an zwei Probenwochenenden, wurde der Zyklus einstudiert, wobei neben Hans-Jochen Stiefel und Stephan Aufenanger, dem Chorleiter, auch Philipp Vandré, Philipp Niederberger, der Bariton-Solist des Vokalensembles, und die Komponisten selbst die Proben leiteten.
Nach den Sommerferien fand am 18. September 2008 im Rahmen der Bundesschulmusikwoche die Uraufführung des Zyklus statt. In einem lange ausverkauften und im Radio übertragenen Konzert in der Musikhochschule Stuttgart trat neben dem Kammerchor der Schule auch das Vokalensemble des SWR auf; die „Profis“ unter der Leitung von Marcus Creed stellten neben die Uraufführung der Werke von uns jugendlichen Komponisten verschiedene a-capella-Kompositionen von Carter, Messiaen und Gottwald. Wenige Tage später fand in der heimischen Schule die zweite Aufführung der „Vier Elemente“ statt, die genau wie der Auftritt in Stuttgart zu einem großen Erfolg wurde.
Durch diese gefeierten Konzerte in großem Rahmen markierte dieses Projekt nicht nur einen Höhepunkt in der Geschichte des Kammerchors und der Kompositions-AG, sondern brachte auch vielen Schülern und deren Eltern die Neue Musik sehr viel näher. Für viele Sänger des Kammerchors bewirkte das Einstudieren der „Vier Elemente“ einen Einstellungswandel gegenüber dieser Form der Musik, wohingegen viele Mitglieder des Vokalensembles über die Professionalität und Aufgeschlossenheit der jungen Musiker gegenüber den modernen Kompositionen erstaunt waren.
Für uns Komponisten war es – abschließend bemerkt – eine großartige Erfahrung, miterleben zu dürfen, wie die eigene Komposition vom Chor langsam einstudiert, nach der technischen Beherrschung allmählich als Ganzes erfasst und schließlich dem Publikum vorgestellt wurde. Eine Erfahrung, die ich jedem jungen Komponisten wünsche.

Die untenstehenden Links führen zu zwei aufeinander folgenden Ausschnitten aus dem Konzert in der Schulaula vom 19.9.2008. Die vier Kompositionen werden in Ausschnitten vorgetragen und von Hans-Jochen Stiefel in ihren Inhalten erläutert.
Video 1: http://www.myvideo.de/watch/6040042/Die_4_Elemente_Teil1_Komposition_Milukova_Kiselev_Stock_Corrinth
Video 2: http://www.myvideo.de/watch/6040216/Die_4_Elemente_Teil2_Komposition_Milukova_Kiselev_Stock_Corrinth

 
Projektauslöser/Idee:
(Text von Hans-Jochen Stiefel, Leiter der Kompositions-AG)
Seit mehreren Jahren existiert am Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe die Arbeitsgemeinschaft „Neue Musik und Komposition“. In dieser AG stellen wir uns normalerweise ein Thema, z.B. Dodekaphonie, Clusterkomposition, Aleatorik und anderes. Wir beginnen mit Analysen exemplarischer Werke; danach folgen kompositorische Etüden in kleinerem Umfang. Da die Schülerkomponisten meist auch schon sehr fortgeschrittene Instrumentalisten sind, schreiben wir die Stücke für die Instrumentalbesetzung unserer AG, so dass jede Arbeit auch immer in der AG verklanglicht wird.
Irgendwann im Sommer 2007 war ich im Internet auf der Suche nach Workshops, Wettbewerben, gleichgesinnten Arbeitsgemeinschaften usw. für die Schülerinnen und Schüler meiner AG. Dabei stieß ich auf das Angebot des SWR-Vokalensembles, zusammen mit Schülern ein Stimmenprojekt zu gestalten. So kam ich in Kontakt mit Philipp Vandré, der im Auftrag des SWR-Vokalensembles die Projekte seitens des SWR betreut. Mit ihm zusammen entwickelte ich dann ein Workshopkonzept speziell für die Verhältnisse an unserer Schule.
 
Projektentwicklung:
(Text von Anna Milukova, Komponistin, inzwischen Jahrgangsstufe 12)

Nach dem Entschluss zur Arbeit an diesem Projekt folgte eine Zeit der Inspiration, des Hörens moderner Chorwerke und der Gespräche über die Ausdrucksmöglichkeiten der menschlichen Stimme, um das neue Terrain der Vokalkomposition kennenzulernen.
Daraufhin musste man sich auf ein Thema einigen und so kam man nach einiger Zeit auf die "Vier Elemente", das erschien praktisch, denn so hatte jeder Komponist seinen eigenen Satz zur persönlichen Gestaltung.
Das Thema fand schnell Begeisterung und nach einer Phase der Erforschung der Elemente und bspw. der damit zusammenhängenden Charakterlehre, entschied sich jeder für seinen Favoriten, wobei es keine Überschneidungen gab.
Es begann also die Phase der Textsuche und Komposition, betreut von Herrn Vandre, Hrn. Stiefel und auch dem Bariton-Solisten Hrn. Philipp Niederberger, die den Komponisten immer mit Rat und Kritik zu Seite standen.
Nach der Fertigstellung der Werke begaben sich die Komponisten abwechselnd in die regelmäßigen Proben des Kammerchors, um ihm die bevorstehende Herausforderung vorzustellen und bereits einzelne Passagen einzustudieren.
Diese Phase des Studiums endete schließlich mit einem Probenwochenende in der Musikakademie Kürnbach (Kraichgau), wo die Stücke unter Anwesenheit aller beteiligten Komponisten, Lehrer und Chorsänger perfektioniert wurden.
Zum Schluss erfolgte die Zusammenführung des Chors mit den Solisten, die ihre Partien selbstständig einstudiert hatten und jetzt die Besetzung vervollständigten.
Als festlichen Abschluss gab es zwei Aufführungen des Zyklus, eine im Rahmen eines Konzerts des SWR-Vokalensembles in Stuttgart. Dort fand auch ein im Radio übertragener Workshop statt, in dem die Werke vorgestellt und die vier Komponisten interviewt wurden.
Das zweite Konzert fand in der Aula des Helmholtz-Gymnasiums statt. Der Kammerchor präsentierte hier auch andere Stücke aus seinem gängigen Repertoire; Jegor Kiselev trug außerdem einige seiner Klavierkompositionen vor und ich interpretierte als Sopransolistin drei Teile aus Mauricio Kagels „Turm zu Babel“.

Auch nach den beiden Konzerten bleiben alle Teile des Zyklus „Die Vier Elemente“ im Repertoire des Kammerchors; mit mir als Sopransolistin wird der Satz "Luft" im Mai 2009 im Rahmen eines Chorwettbewerbs aufgeführt werden.

 
Besonderheiten:
(Text von Anna Milukova, Komponistin, inzwischen Jahrgangsstufe 12)
Das herausragende musikalische Niveau der jugendlichen Sänger und Komponisten macht dieses Projekt zu etwas ganz Besonderem. Der Schulchor erwies sich als sehr ausdauernd und professionell in der Arbeit mit Neuer Musik, die schwer einzustudieren ist und große Disziplin erfordert.
In einer intensiven Zusammenarbeit der Schöpfenden mit den Interpreten gelangte man zu besonderer Genauigkeit in der Aufführung; viele Teilnehmende und Zuhörer waren sehr bewegt von der Darbietung der SchülerInnen.
Darüber hinaus öffneten sich viele junge Musiker aus dem Chor erstmals für die Neue Musik und manche fanden Interesse daran, sich auch in Zukunft damit zu beschäftigen.
 
Probleme und Lösungen:
(Text von Anna Milukova, Komponistin, inzwischen Jahrgangsstufe 12)

Die erste Fassung der Komposition "Feuer" von Elias Corrinth war für eine Aufführung mit einem jugendlichen Chor zu komplex und überdies zu lang; daher musste die Komposition kurzfristig komplett überarbeitet werden.

Für die Aufführung des Satzes "Wasser" von Jegor Kiselev brauchte man zum Teil mehrere Dirigenten. Diese Aufgabe übernahmen Chorsänger, von denen die meisten eine schulische Chormentorenausbildung absolviert haben, wie es am Helmholtz-Gymnasium der Lehrplan der zehnten Klasse vorschreibt.

Manchmal traten bei der Komposition Notationsschwierigkeiten auf, doch fand man immer einen Weg, das Gewünschte passend und für die Interpreten verständlich darzustellen, oft auch mit graphischer Notation oder eigens erfundenen neuen Systemen (siehe Foto "Dampf" von Jegor Kiselev).

Bei der Probenphase traf man natürlich auf kleinere technische Schwierigkeiten und musste manchmal Kompromisse eingehen und kleine Überarbeitungen vornehmen, da das Gewünschte sonst nicht gelingen wollte.

Insgesamt jedoch traten trotz eines gewissen Zeitdrucks im Verlauf des Projekts kaum größere Probleme auf, was sicher auch auf das konzentrierte und disziplinierte Arbeiten aller Beteiligten zurückzuführen ist.

 
Anekdotisches:
Nach unserem zweiten Konzert am 19. September 2008 in der Aula des Helmholtz-Gymnasiums schrieb unsere Solistin vom SWR-Vokalensemble, Frau Wakako Nakaso, folgende e-mail an Philipp Vandré, unserem Verbindungsmann vom SWR-Stimmt!-Projekt:

Lieber Philipp,
ich möchte mich noch einmal bedanken, dass ich bei einem so tollen Projekt mitmachen durfte. Es hat mir große Freude gemacht. Diese jungen Musiker haben eine so große Kraft und den Willen zur Musik, sie wollen singen, sie wollen musizieren! Im Konzert haben sich alle Zuhörer gefreut - diese direkten Musikkräfte, diese Freude habe ich lange nicht erfahren, es passiert leider sehr selten bei Profichören und -orchestern. Die Zeit mit den Jugendlichen war fantastisch! So habe ich mich von Herzen gefühlt, zum ersten Mal in meinem Leben - ich bin ja schon „Tante-Generation“. Weil ich noch Komplexe habe wegen der deutschen Sprache, konnte ich den Schülern nicht wie Philip direkt etwas durch Worte schenken, es tut mir Leid, stattdessen habe ich ein tolles Geschenk von ihnen bekommen. Also vielen Dank, ich wünsche dir alles Gute, bring weiter zu Jugendlichen viele Ideen, Kräfte und Musikfreude!
Herzliche Grüße,
Wakako