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1 Besuch im Museum - Jungen vor den Männern von Alex Katz
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2 Partygäste im Museum - Schüler hinter den Bildern von Alex Katz
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3 mittendrin - Begrüßung der Gäste bei der Ausstellungseröffnung
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4 Schüler erläutern den Gästen im Museum ihre Arbeiten zu Alex Katz
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5 Schüler erleben die im Museum präsentierten Schülerarbeiten
"Our Way Of Seeing"
Schule:
Karl Kisters Realschule Kleve-Kellen
Lindenstraße 3a
47533 Kleve

www.kkrs-kellen.de

Realschule

 
Kooperationspartner:
Das Netzwerk "Schule Kunst Museum" besteht aus 5 weiterführenden Schulen der Stadt Kleve und dem Museum Kurhaus Kleve:
Förderschule Freudenberg
Freiherr-vom-Stein Gymnasium
Ganztagsrealschule Hoffmannallee
Konrad-Adenauer-Hauptschule
Karl Kisters Realschule

Ausserschulische Partner im Netzwerk
Museum Kurhaus Kleve:
Valentina Vlasic, M.A., pädagogische Begleiterin und Organisatorin
Dr. Roland Mönig, Kommissarischer Leiter des Mueum Kurhaus Kleve
Tel.: 02821/7501/17

Ausserschulische Partner der Karl Kisters Realschule:
Ricardo Viviani, Tanz/Choreographie, Frankfurt

Benjamin Fleig,Film /Video, Eupen

Ludwig Kuckartz, Film / Video, Köln

 
Beteiligte Schüler:
ca. 600
25 verschiedene Klassen und Kurse aus Jahrgangsstufe 5-12
 
Beteiligte Lehrkräfte:
Förderschule Freudenberg:Dagmar Schlichtenbrede (allg. Förderung)Elsa Schmidthausen (Ku)Freiherr-vom-Stein Gymnasium:Irmgard Hebben (KU)Wolfgang Rösch (KU)Birgit Beyer (MU)Ganztagsrealschule Hoffmannallee:Petra Bay (KU)Andrea Jansen-Hecker (KU, TX)Barbara Michalski (KU)Claudia Rheder (KU)Manon Schweers(Tanz)Konrad-Adenauer-Hauptschule:Gabriela Walraven (KU)Mechthild Böcker-SchmitzKarl Kisters Realschule:Helga Diekhöfer (KU, D)Frank Hendricks (MU)Mareike Holmer (TX)Sven Klar (KU)Christin Nowak (KU, D)Sabine Schröer (KU,TX)Hubert Wanders (KU)
 
Stundenvolumen:
Die Besuche der Ausstellung "Alex Katz-An American Way Of Seeing" erfolgten zwischen dem 11.10.09-21.2.10.
Anschließend begann die Arbeit in Projekten in den Schulen, die jeweils mit 2 Wochenstunden ca.3-6 Wochen dauerten.
Manche Projekte erfolgten in Form von 3-5tägigen Workshops.
 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
Vorstellung und Kurzbeschreibung des Projekts

Unser Netzwerk besteht jetzt im 10. Jahr und 9 Jahre in Folge findet bereits das Museumswochenende als Interimsausstellung im Museum Kurhaus Kleve statt, einem überregional bekannten und ausgezeichneten Museum mit dem Fokus auf Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst.
Das Netzwerk Schule Kunst Museum führt Kinder und Jugendliche verschiedener Schulen und Schulformen zusammen und lässt sie die Arbeit der jeweils anderen
schätzen und anerkennen lernen, wenn diese in der Ausstellung zusammen geführt werden und einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden.
Ca. 600 Schülerinnen und Schüler wirkten in 25 Projekten an 5 Schulen mit und ließen sich in diesem Jahr vom Werk des amerikanischen Malers Alex Katz inspirieren.
In den Jahren zuvor ergab sich durch die Ausstellungen die Gelegenheit, sich etwa mit Mario Merz, Marc Tansey, On Kawara, Ewald Mataré, Joseph Beuys, Lothar Baumgarten, Brice Marden oder Ettore Spalletti auseinander zu setzen.
Das Procedere hat sich in den letzten Jahren immer weiter entwickelt, wobei sich einige Säulen als besonders tragbar erwiesen haben:
1. Die geleitete Führung durch die aktuelle Ausstellung für
interessierte Fachkollegen.
2. Die Einstimmung und Vorbereitung der Schüler auf den
geplanten Ausstellungsbesuch durch ihre Kunstlehrer.
3. Die nach Absprache auf die jeweiligen Bedürfnisse der
Schülergruppe angepasste Führung durch Frau Valentina
Vlasic vom Museum Kurhaus Kleve.
4. Die Möglichkeit der Schüler zum Selbsterkunden im Museum
nach vorbereiteten oder auch spontanen Impulsen.
5. Der Austausch über die Rezeption des Gesehenen und
Erlebten noch vor Ort.
6. Die Aufnahme des Impulses zur eigenen kreativen
Beschäftigung in den Schulen.
7. Die vernetzte Arbeit der Schulen während der
Projektarbeit durch regelmäßige Treffen der
Koordinatoren.
8. Die Organisation von Teilausstellungen an den einzelnen
Schulen im Vorfeld des Museumswochenendes.
9. Die Durchführung von Workshops mit außerschulischen
Partnern aus dem musischen, kulturellen Bereich (Tanz,
Foto, Video, Film, Musik, Poesie).
10.Die Planung der Eröffnungsveranstaltung unter
Mitwirkung von Schülern aller beteiligten Schulen
(Musikalische Beiträge aus verschiedenen Schulen,
Redeanteile aller Schulformen zur Eröffnung, Führen der
Gäste durch die Ausstellung).
11.Die Öffentlichkeitsarbeit zum Bewerben der
Schülerausstellung (Entwurf von Plakaten und Flyern,
Gewinnung von Sponsoren zur Deckung von Druckkosten,
Pressearbeit zu einzelnen Projekten, Pressekonferenz
vor dem Museumswochenende).
12.Die Einladung von Gästen (vor allem Mitschülern,
Eltern, Familien, Freunden, Kollegen, aber auch der
kunstinteressierten Öffentlichkeit der Stadt und
näheren Umgebung).
13.Die verantwortliche Mitwirkung von Schülern am
Gesamtkonzept der Ausstellung, bei den Presseterminen,
beim Einrichten derselben, beim Entwickeln von
Handouts, bei der Führung von Gästen durch die
Ausstellung, beim Abbau und bei der evaluierenden
Rückschau.

Die jahrelange Zusammenarbeit der Schulen mit dem Museum Kurhaus hat sich als überaus fruchtbar herausgestellt: anfängliche Berührungsängste wurden vollständig abgebaut. Stattdessen hat man sich als zuverlässige, sich gegenseitig respektierende und einander zuarbeitende Partner kennengelernt mit dem einen gemeinsamen Ziel:
das Museum mit seiner zeitgenössischen Kunst für Kinder und Jugendliche zu einem attraktiven, inspirierenden Ort werden zu lassen, in dem sie sich wie selbstverständlich bewegen können und an den sie gerne zurückkehren.
Sie erfahren ihn nicht nur als einen Ort der großen Kunst und einen der „Kunst der Großen“.
Durch ihre eigenen künstlerischen Gehversuche erfahren sie auch die „Kunst im Kleinen“ und durchlaufen die Schritte des künstlerischen Schaffensprozesses von der Idee über die Verwirklichung bis zur Rezeption modellhaft im Schonraum der gefilterten Öffentlichkeit.
An drei Tagen stand in diesem Jahr das Museum vollständig dem Netzwerk Schule Kunst Museum zur Verfügung unter dem Motto „Our Way Of Seeing“, dem Titel, den die Schüler gewählt hatten in Anlehnung an Alex Katz eigenen Ausstellungstitel „The American Way Of Seeing“.
Und mehr als 1000 Besucher kamen an den drei Tagen, um sich mit Interesse und spontan geäußerter Achtung und Bewunderung die Ergebnisse der einzelnen Projekte anzusehen:
plakative Selbstporträts und Porträts von Mitschülern, gemalt oder ausgesägt und als Gruppe montiert, Stars aus Alex Katz Jugendzeit und New Yorker Models im Kontrast zu heutigen Stars und Celebritys, farbintensive, großformatige Landschaften, Posing und Fotos zum Thema „Boys and Girls in White Shirts“, leuchtende Blumenbilder, lebensgroße Cut-Outs von Claudia Schiffer und Bruce Darnell mit modischen, auf Karton gemalten Kleidungsstücken zum Ankleiden und Umkleiden, Selbstporträts im Profil, Gruppen-Cut-Outs von Peergroups, Gemälde von sportlichen, jungen Leuten in angesagter Designer - Sportswear, großformatige, im Detail ausgearbeitete Modeaccessoires, plakativ bemaltes Mobiliar mit Licht- und Schatteneffekten, Darstellungen von Häusern und Straßenzügen im Dunkeln, lebensgroße Kleiderständer-Puppen als Selbstdarstellungen mit Original-Kleiderstücken der jeweiligen Jugendlichen, lebende Bilder vor gemaltem Hintergrund, mini Kostümmodelle für Lady Gaga, Fotomontagen von Katz Motiven mit montierten gemalten Attributen, Video zu nachgestalteten Mataréfiguren in Schattenspieltechnik und vieles mehr.
Die offizielle Feierstunde gestalteten Schüler aller beteiligen Schulen unter Anleitung von Musiklehrern, Textillehrern, Deutschlehrern, Tanzlehrern und außerschulischen Partnern (Videokünstler und Choreograph).
Neu war in diesem Jahr, dass die Schüler auch selber nach Grußworten des Bürgermeisters und des Museumsdirektors eine mehrteilige Ansprache hielten, die alle interessanten Facetten des großen Projekts widerspiegelten und auch das Publikum in ihren Bann zogen.
Dabei war es überraschend zu sehen, wie verschieden und gleichwertig, wie seriös und humorvoll, wie tiefschürfend und leicht die einzelnen unterschiedlichen Schüler ihre Aufgabe wahrnahmen und sichtlichen Stolz entwickelten.
Besonders rührend, weil einfach und aufrichtig, war die Ansprache eines Jungen aus der Förderschule Haus Freudenberg, der hier seinen allerersten öffentlichen Auftritt in seinem Leben hatte, durch viel Mühe und Fleiß seinen Text fast frei vorzutragen imstande war und es gar nicht fassen konnte, welche Resonanz gerade die Arbeiten seiner Gruppe erfahren hatten.
Die Ansprache in ihren fünf Teilen:
Alex Katz-lange her!“, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium
„Alle Jahre wieder“, Konrad-Adenauer- Hauptschule
„Zum ersten Mal im Museum Kurhaus“, Karl Kisters Realschule
„Kreativ sein in der Schule“, Ganztagsrealschule an der Hoffmannallee
„Spaß und Freude in der Projektwoche“, Förderschule Haus Freudenberg

Ebenfalls besonders waren in diesem Jahr die zahlreichen interaktiven Angebote, die bei den großen und kleinen Besuchern besonders gut ankamen und auch den aktiven Schülern viel positive Resonanz brachten:
1.Kleine Anziehpuppen mit jeder Menge Kleidungsstücken zum
Bemalen und Ausschneiden.
2.„Umziehen“ der lebensgroßen Cut-Outs von prominenten
Figuren
3.„In eine andere Rolle schlüpfen“ durch Prominenten
Torwand mit „Kopflöchern“.
4.„Boys and Girls in White Shirt“, eine Posing- und
Fotoaktion mit Verkleidung vor gemaltem Hintergrund
5.Erstellen „lebender Bilder“

Außerdem:
1.Video vom Schattenspiel der sich formenden Mataré-Tiere
mit Ricardo Viviani
2.(außerschulischer Partner)
3.Fotoreigen von den Arbeit in den einzelnen Projekten und
der Aufbauphase im Endlos-Bilderreigen
4.Prämierte Filme der Video-AG mit Benjamin Fleig und
Ludwig Kuckartz (außerschulische Partner)
5.Tanzchoreographie zu Musik von Lady Gaga mit Ricardo
Viviani


 
Projektauslöser/Idee:
Vor fast genau 10 Jahren hatte Angelika Paatz-Rürup (KU) vom Konrad-Adenauer Gymnasium die Idee, Schule und Museum einander näher zu bringen. Zunächst in betont kreativen, fast spielerischen Ansätzen machten jüngere Schüler Bekanntschaft mit "Tieren im Museum", nämlich denen von Ewald Mataré, dem Lehrer von Joseph Beuys, und der gigantisch großen Maus von Katharina Fritsch.Sie suchte von Anfang an Mitstreiter und "infizierte" zwei Kolleginnen von den beiden anderen Klever Gymnasien. Schon im zweiten Jahr der Zusammenarbeit sprach man von einem "Netzwerk", das sich von nun an immer mehr ausbreiten sollte. Seit acht Jahren arbeiten fünf Schulen zusammen und im Durchschnitt 16-20 Kolleginnen und Kollegen mit ihrer Schülerschaft.
Die konkrete Idee für das Thema des jährlich stattfindenden
Museumswochenendes ergibt sich durch eine der Ausstellungen zeitgenössischer Kunst im Museum Kurhaus,
die sich unter verschiedenen Gesichtspunkten als besonders geeignet darstellt.
 
Projektentwicklung:
Start ist der Besuch der Ausstellung mit allen Klassen und Gruppen, die das Ziel im Auge haben, bei dem großen Projekt mitmachen zu wollen.Valentina Vlasic nimmt sich viel Zeit für die Kinder und hat für jede Alterstufe ein sehr ansprechendes, individuelles Konzept, um sie von der ausgestellten Kunst zu begeistern. Ebenso erhalten die Kinder Zeit für eigene Rezeption, zum Skizzzen machen usw.
Danach geht es in den Schulen kreativ ans Werk.
Gleichzeitig treffen sich die Lehrer zum ersten Austausch, gleichen die Ideen ab, präsentieren erste Ergebnisse und beraten über die nächsten, notwendigen Schritte.
Nach und nach werden Teilausstellungen in den Schulen eingerichtet, wodurch Interesse und Ehrgeiz geweckt werden, ebenfalls dabei zu sein oder zumindest später die ganze Ausstellung im Museum zu sehen.
Die Fortschritte in den einzelnen Projekten und Workshops werden fotografisch begeleitet, um Material für den Flyer und das Plakat zu sammeln.
Wenn das Austellungskonzept für die große Ausstellung steht,geht es ums Organisieren und helfen bei der Zusammenstellung des Equipments.
Man braucht extra Know-How, aber auch Möglichkeiten für den Transport des teils sperrigen Materials. Hier helfen Eltern, Hausmeister, Kollegen und Fördervereine.
Bei der Zusammenstellung des Programms für die Feierstunde treten die musischen Kollegen der Schulen auf den Plan und bieten ihre Möglichkeiten an (Tanz, Musik, Diashow, Film, Lesung, Performance usw.)
Die Schüler planen ihre Rede, wobei sie sich schul- und schulformübergreifend verständigen müssen.
"Dienstpläne" werden geschrieben für Dienst im Museum am Wochenende, so dass gewährleistet ist, dass Vertreter eines jeden Projekts zugegen sind, um Führungen und Erklärungen anzubieten.
Die Schüler erstllen Handouts für ihre Arbeiten, damit Besucher sich auch auf diese Weise mit dem Gesehenen beachäftigen können.
Nicht zuletzt ist an die Einladung der Besucher zu denken:
Die Sch+üler schreiben sleber an Eltern ihrer Klasse und verteilen in der Stadt Flyer und Plakate.
Bei der Pressekonferenz ist ihr Redebeitrag für die Journalisten von besonderer Bedeutung, was die späteren Zitate in der lokalen Presse belegen.
Der Tag selber ist dann wie Weihnachten...
 
Besonderheiten:
Besonders bedeutsam an unserer Arbeit ist der Anspruch, kulturelle Breitenförderung anzubieten.
Alle Beteiligten sind seit Jahren voll ungebrochener Energie, um möglichst vielen Kindern und Jugendlichen die Hemmschwelle, ein Museum zu betreten, zu nehmen.Dies ist insofern besonders erforderlich, da die meisten unserer Kinder es durch ihre Elternhäuser nicht als Selbstverständlichkeit vermittelt bekommen, sich für Kunst-und dann noch zeitgenössische Kunst- zu interessieren.Dies ist für sie also ein ehr unbehagliches Terrain, weil es so fremd ist. Umso erstaunlicher und erfreulicher ist es dann zu sehen, wie viele Kinder geradezu aufblühen und sich entfalten. Wenn sie einmal ein Museumsprojekt mitgemacht haben, wollen viele immer wieder dabei sein.
 
Probleme und Lösungen:
Hindernisse gibt es immer wieder (z.B. wenn der ganze Text
abschmiert!), aber sie sind dazu dazu da, ausgeräumt zu werden.
Am ehesten sind finanzielle Hindernisse zu überwinden, etwa bei der Generierung von Mitteln für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, wie die Kosten für Flyer und Plakate.Wir haben hierfür als Partner die Stadt Kleve gefunden sowie unsere Fördervereine und die Deutsche Bank.
Außerdem haben wir festgestellt, dass die Basis einer guten Zusammenarbeit auch Zeit braucht: Erst, wenn sich alle Beteiligten gut kennen, braucht man nicht mehr so viele Absprachen (obwohl klare Vereinbarungen immer gut sind!), das Wichitgste jedoch ist das gegenseitige Vertauen, das auf jahrelanger positiver Erfahrung (z.B. Verlässlichkeit usw.)gegründet ist.
 
Anekdotisches:
Ganztagsrealschule Hoffmannallee
Anekdotisches von Natalie Kempen und Christopher Schilder, Klasse 10b

Die Ausstellung mit Werken des amerikanischen Künstlers Alex Katz hatte uns gefallen – und jetzt? Porträts und Porträtausschnitte hatten wir schon im Vorfeld dieser Ausstellung gezeichnet, im Tontrennungsverfahren gemalt, mit maximal fünf verschiedenen Farben oder Farbabstufungen unsere Gesichter porträtiert oder Porträtausschnitte gewählt und gemalt.
Aber erst jetzt - nach der Ausstellung- fiel bei vielen von uns der Groschen: Wir waren schon lange auf den Spuren von A. Katz!
Und dann legten wir in der Schule los:
Ideen für Bildmotive suchen und diese vorstellen - diskutieren - verwerfen - oder - annehmen und in eine engere Auswahl bringen - und - schließlich -entscheiden.
Danach konnten wir - fast problemlos- zu den ausgewählten Motiven Gruppen bilden, die aus zwei bis vier Mitgliedern bestanden. Wir haben Skizzen gefertigt, ausprobiert, entschieden, die Größen der Leinwände bestimmt, Farben ausgesucht, bestellt - und – Entwürfe gefertigt und überarbeitet.
DIE Ergebnisse waren – und das fanden wir selbst - übrigens auch unsere Lehrerin - vielversprechend und machten Lust auf mehr.
Jetzt stellen Sie sich bitte mal vor: - wir - 32 Jugendliche- in einem Raum von -----qm, 13 unterschiedliche Bildmotive - Leinwände in den Größen von 80x80cm bis 100x100cm auf Staffeleien gestellt oder auf Tischen liegend – Bleistifte, Farben, Pinsel, Wasserbehälter… und wir – alle 32 - mittendrin mit Bleistift vorzeichnend, radierend – mit Pinseln malend – überlegend - manchmal unzufrieden- oft begeistert- diskutierend – übermalend… aber immer miteinander arbeitend…
und wenn wir an diesem Wochenende unsere Arbeiten hier ausstellen dürfen, dann sind unsere Arbeiten nicht nur als Ergebnisse der jeweiligen Gruppen zu verstehen, die daran mitgearbeitet haben …
ganz besonders hat uns gefallen, dass wir uns - während der gesamten Zeit - gegenseitig mit Material, Anregungen, Tipps, aber auch Kritik und - dem einen oder anderen Pinselstrich- über die eigene Leinwand hinaus - unterstützt haben.

Konrad-Adenauer-Hauptschule (G. Walraven):
"Schülerbilder wurden nach der Ausstellung von Privatpersonen käuflich erworben, weil diese so begeistert waren."

Förderschule Haus Freudenberg (E.Schmidthausen)
"Unser Tobias war so stolz, dass er einen Teil der Ansprache halten durfte! Er übte und übte,bis er sich nicht mehr verhaspelte.
Als die Besucher der Eröffnungsveranstaltung dann lang anhaltend klatschten, war er so stolz auf sich, dass seine Augen heute noch leuchten, wenn wir an den Tag zurück denken.Auch die Besucher, das merkte man genau, waren unheimlich gerührt und mussten schlucken, weil den einfachen, aber authentischen Worten des 14-jährigen Jungen nichts mehr hinzuzufügen war."