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"Geschichten von unserer Burg in Delmenhorst"- Schüler schreiben Geschichten in der Geschichtswerkstatt
Schule:
Max-Planck-Gymnasium Delmenhorst,27749 Delmenhorst,
Max-Planck-Str.4
Tel.:04221/14699 Fax:04221/120831

www.maxe-online.de

Gymnasium / Offener Ganztag

 
Kooperationspartner:
Gerda Hartmann, Museumspädagogin
Nordwolle Delmenhorst
Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKultur
Am Turbinenhaus 10-12,
27749 Delmenhorst
04221/29858-14

www.delmenhorst.de/nordwolle/museen

 
Beteiligte Schüler:
10
Arbeitsgemeinschaft: Geschichtswerkstatt zum 750.jährigen Burgjubiläum der Stadt Delmenhorst, 10 Schüler und Schülerinnen aus den Klassen 7 und 8
 
Beteiligte Lehrkräfte:
1 Lehrkraft (Fachleitung Geschichte)
 
Stundenvolumen:
Schuljahr 2008/2009 / Oktober 2008 bis Juni 2009
wöchentlich 1 Schulstunde
plus Freizeitstunden der Schüler/innen
 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
Zum 750.jährigem Burgjubiläum der Stadt Delmenhorst veranstaltete das Nordwolle Museum in Delmenhorst ein umfangreiches Programm und gestaltete in einer Ausstellung das Thema "Mittelalter in Delmenhorst". Dieses Ereignis war Anlass die Arbeitsgemeinschaft "AG Burgjubiläum" als Kooperationsprojekt zwischen dem Max-Planck-Gymnasium Delmenhorst und dem Museum zu initiieren. Im Schuljahr 2008/2009, ab Oktober 2008 trafen sich Schüler/innen der 7. und 8. Klassen regelmäßig wöchentlich zur Geschichtswerkstatt "AG Burgjubiläum". Nachdem sich die Schüler/innen forschend mit dem Thema "Mittelalter" anhand verschiedener Filme und Literatur beschäftigt hatten, ging es um die Frage, "Wie war das eigentlich in Delmenhorst?". Viele Fragen konnte die Ausstellung beantworten, aber auch Stadtrundgänge wurden unternommen und Bücher und Quellenmaterial zur Aufarbeitung herangezogen. Wir überlegten nun, wie wir die interessanten Geschichten an andere Schüler/innen weiter geben könnten. "Könnt Ihr Euch vorstellen, selbst Geschichten schreiben, die im Mittelalter in Delmenhorst gespielt haben?", war die Ausgangsfrage die nächsten Projektphase. Die Schüler/innen begangen nun Geschichten und auch Sachtexte zu verschiedenen Themen des Mittelalters zu schreiben. Einige Schüler/innen identifizierten sich in der abschließendenden Fotoinszenierung mit der von ihnen beschriebenen historischen Figur uund so entstand zu jeder Geschichte ein Foto. Es kamen spannende Geschichten und Bilder zustande, die es galt auch anderen Schüler/innen zugängig zu machen. Eine Broschüre, die Geschichten und Sachtexte zusammenfasste, konnte vom Museum unter dem Titel "Delmenhorst im Mittelalter" veröffentlicht werden. Da zu dem Zeitpunkt auch ein Buchprojekt von der Museumspädagogogin zur Delmenhorster Geschichte für Kinder und Jugendliche geplante war, wurden die Geschichten der Schüler/innen direkt in das Buchprojekt eingebunden und über den Verlag Isensee in Oldenburg veröffentlicht. Das Buch "Geschichten von unserer Burg in Delmenhorst" ist somit ein Gemeinschaftsprojekt von Museum und Schule und kann vielen Schülerinnen und Schülern die Geschichte ihrer Stadt auf spannende Weise näher bringen.
 
Projektauslöser/Idee:
Das eigentliche Projektergebnis, nämlich die Veröffentlichung des Buches entwickelte sich in der ersten Projektphase, als die Schüler/innen begannen selbst Texte und später auch eigene Geschichten zu schreiben. Die Museumspädagogin gab den Anstoß die Geschichten in einem Buch zu veröffentlichen und organisierte die Betreuung durch einen Verlag.
 
Projektentwicklung:
Einige Schüler/innen der 10-köpfigen Arbeitsgemeinschaft, die sich ab Oktober 2008 wöchentlich im Museum traf, waren zunächst ziemlich unmotiviert, sich einem geschichtlichen Thema zu widmen. Oftmals waren die Schüler/innen einfach auch nur müde, da sie schon einen 6- bzw. 8- stündigen Unterricht hinter sich hatten. Durch einen interessanten Einstieg in das Thema "Mittelalter", durch Filme und später auch einigen interessanten Originalexponaten (z.B. mittelalterlichen Waffen) konnte aber Interesse geweckt werden. Als wir dann in einigen Stadtrundgängen die Originalschauplätze anguckten (z.B. die Zinnsärge der Grafenfamilie in der Stadtkirche oder den historischen Schauplatz der Burginsel), entwickelte sich immer mehr Interesse an der Delmenhorster Geschichte und dem Schicksal verschiedener historischer Personen oder auch an Sachthemen (z.b. die Pest, wer ist daran in Delmenhorst gestorben).Die Schüler/innen, vorallem die Mädchen, hatten nun großen Spaß daran, ihre eigenen Geschichten zu schreiben. Als die Idee auf kam , dass die Geschichten veröffentlicht werden sollten, perfektionierten sie diese und waren an der Gestaltung des Buches mit einer entsprechenden Fotoinszenierung beteiligt.
 
Besonderheiten:
Es ist ein Produkt, nämlich das Buch "Geschichten von userer Burg in Delmenhorst" entstanden, dass auch langfristig für viele Schüler/innen zugängig ist und bewirken kann, dass sie Interesse an der Geschichte ihrer Heimatstadt bekommen.
 
Probleme und Lösungen:
Problem war die Finanzierung des Produktes, nämlich die Kosten für den Buchdruck. Das Museum ist hier eingesprungen und hat das Buch über den Verkauf finanziert.
 
Anekdotisches:
Einige Namen aus den selbstgeschriebenen Geschichten klangen nicht besonders "mittelalterlich". Wir nahmen deshalb Änderungen vor: aus Lars wurde z. B. Ludewig