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Kinder beim Trickfilmdreh
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Kinder der Fuchsrainschule beim Hintergründe malen
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Animieren der "Schauspieler"
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Der Zauber mit den Hausschuhen
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Abschußbild der "Schauspieler" eines Trickfilms
Trick-Film: der Trick mit dem Film
Schule:
Fuchsrainschule
Gablenberger Weg 25
70186 Stuttgart
07117482434
http://www.fuchsrainschule.de

Grundschule / Offener Ganztag
 
Kooperationspartner:
Karamba Basta e.V. Verein für Kultur von und mit Kindern und Jugendlichen
Bergstraße 7
70180 Stuttgart
Tel. 0711 / 48 67 54
 
Beteiligte Schüler:
ca. 40 Kinder pro Schuljahr
Jeweils zwei Schüler der Klassenstufen 1-4
8 Schüler pro Gruppe bei 5 Gruppen pro Schuljahr
 
Beteiligte Lehrkräfte:
Koordinationslehrerin: Schulleitung Frau PlögerFächerübergreifendes Projekt
 
Stundenvolumen:
Zwei Fachkräfte des Kooperationspartners, zwei Wochenstunden Projekt und zwei Wochenstunden Planung und Vorbereitung.
Über zwei Schuljahre.
 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
Im Rahmen des fächerübergreifenden Projekts "Atelier" soll Kindern die Möglichkeit gegeben werden einen Trickfilm herzustellen. Die Kinder lernen die Herstellung eines Mediums, das sie sonst nur als Konsument kennen. Von der Idee über die Drehbuch- und Scripterstellung bis zum Animieren, Schneiden und Vertonen des Films lassen die Kinder, unter Anleitung von zwei Fachkräften mit langjähriger Erfahrung und Kompetenz,einen Trickfilm entstehen. Wenn der Trickfilm fertig ist wird er in der Schule präsentiert. Die Kinder bekommen eine eigene DVD mit ihrem Film.
Etwas alle sieben Wochen beginnt an der Fuchsrainschule ein neues Atelier. Die acht Kinder aus den Klassen 1-4 der Grundschule, die beim "Trick-Film" mitmachen lernen zuerst einmal den raum und die Geräte kennen. Der Musikraum der Schule ist an einer Seite mit einen blauen Vorhang verhängt. Der ist der Hintergrund für den gnazen Film und kann nachher medial durch alle gemalten Hintergründe erssezt werden. Eine Kamera, die mit dem Laptop verbunden auf einem Stativ steht, ist dem Vorhang direkt gegenüber. Hier werden die Bilder gamacht, 25 Bilder pro Sekunde, die nachher digital aneinander gereiht werden, so dass mit den Augen eine Bewegung sichbar wird. zuerst erfinden die Kinder ihre Trickfilmgeschichte. Sie muss kurz aber gut sein damit wir es schaffen, sie in der kurzen Zeit, die uns bleibt zu dehen. Die "Schaupieler"(Stühle, Notenständer, Tafeln, Mülleimer, schuhe..) müssen gefunden und ausgeschmückt werden. Dann werden die Gegenstände immer Schritt für Schritt bewegt, ein Bild gemacht wieder bewegt..
(animieren der gegenstände)
Paralell dazu werden die Hintergründe, Titel... gemalt und der Ton zu Film ausgesucht oder aufgenommen. Zum Ende hin wird der Film geschmnitten, der Ton und die Hintergründe eingesetzt, gerechnet und fertig gemacht. Stolz präsentieren die Kinder anschließend der Schule ihren Film!
 
Projektauslöser/Idee:
Der Kooperationspartner Karamba Basta e.V. ist seit über 20 Jahren in der offenen Kinderkulturarbeit tätig. Neben den Schwerpunkten Bewegung, Theater, Kinderzeitung und Malwerkstatt, gehört die Medienarbeit und da vor allem die Trickfilmangebote von Anfang an zur Angebotsstruktur. Um Kinder, die aus verschiedenen Gründen die Einrichtung nicht besuchen können, zu erreichen, entstand die Idee in der Fuchsrainschule ein Trickfilmprojekt über einen längeren Zeitraum anzubieten. Dabei soll auch eine Schnittstelle zwischen außerschulischen Bildungsangeboten und orginären Bildungsaufgaben der Schule entstehen. Einen Trickfilm herzustellen ist eine sehr intensive und anstrengende Aufgabe, in der Planung, Kreativität, Bewegung, Medienverständniss und medienkompetenz, Konzentration und Teamarbeit elementar wichtig sind. Dannach ist es umso schöner den fertigen Film zeigen zu können. Diese Erfahrungen zu machen und diese Kompetenzen bei vilen Kindern zu förden ist für Karamba Basta ein Anreiz solche Projekte zu erarbeiten.
 
Projektentwicklung:
Gemeinsam mit der Schulleitung wurde die zeitlichen und inhaltlichen Grundpfeiler des Projekts festgelegt. Dann wurde vom Kooperationspartner ein methodisch-didaktisches Konzept entwickelt. Dannach wurden Ort, Umfang, Materialbedarf und Kosten abgestimmt. Im Schuljahr 2008/2009 begann die Umetzung in der Grundschule. Von Anfang an war bei den Kindern ein großes Interesse vorhanden. Schwierigkeiten gab es zunächst bei der Ideenentwicklung, da sich die Kinder nicht vorstellen konnten, was bei einem Trickfilm möglich ist und was nicht. Mit kleinen Probedrehs konnten diese Probleme überwunden werden. Nach sechs Wochen war der erste Film abgedreht. Für die Fertigstellung (Schneiden, Vertonen...) war keine Zeit mehr. Dies wurde außerhalb der Schule mit einigen Kindern auf freiwilliger Basis in der Kooperationseinrichtung fertiggestellt. Für die nächsten Gruppen wurde ein etwas anderer Zeitplan aufgestellt. Zusätzliche Arbeitsstunden außerhalb der Schule sind aber nicht ganz auszuschließen.
 
Besonderheiten:
Innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes können die Kinder ein recht komplexes Thema kennenlernen, bearbeiten und fertigstellen. Dabei sind die Kinder an allen Schritten beteiligt. Kinder unterschiedlichen Alters (Klassenstufen 1-4) können sich gleichberechtigt mit ihren Fähigkeiten einbringen. Und nachher haben sie es geschafft einen eigenen, selber gedrehten Film stolz vorführen zu können. Das stärkt das Selbstbewußtsein der Kinder und sie lernen ihre Fähigkeiten zu erkennen und konstruktiv einzuseten. Besonders ist zudem, dass die Kinder den Film selber und umfassend machen.
 
Probleme und Lösungen:
Schwierig war der Umstand, dass in dem zur Verfügung gstellten Raum, jedesmal umfangreiche Aufbau und Abbauarbeiten notwendig waren. Durch einbringen von eigenen Ressourchen des Kooperationspartners (Laptop), besseren Absprachen mit Lehrkräften und die Lagerung von Filmmaterialien konnte dieser Aufwand deutlich verringert werden. Jede Gruppe hat zudem anderen Stärken und Schwächen bei der Umsetzung der Trickfilmaufgaben. Dies bedeutet für die Anleitung früh zu erkennen, wie das Gruppentempo ist und wie die notwendigen Aufgaben verteilt werden müssen.
 
Anekdotisches:
In der ersten Gruppe waren ein paar Hausschuhe eines Kindes Hauptdarsteller des Films. Nach zwei Drittel der Dreharbeiten waren die Schuhe an einem Drehtag nicht vorhanden. Eine Aufschub war nicht mehr möglich. So wurden andere Hausschuhe für die restlichen Dreharbeiten genommen. Um den Wechsel zu erklären, schlugen die Kinder vor, die "alten" Hausschuhe zu verwandeln. So wurde ein Zauberstab eingebaut, der der die Schuhe verzauberte und die Szene wirkte wie wenn es nie anders geplant worden wäre.