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... Rezepte gegen Gewalt
Schule:
Aloisiuskolleg
Privates Gymnasium
Internat für Mädchen und Jungen in Trägerschaft des Jesuitenordens
Elisabethstraße 18
D-53177 Bonn

Telefon 0228-820030

Gymnasium / Teilgebundener Ganztag

 
Kooperationspartner:
Friederike Pfitzner
Graf-Bernadotte-Str.67
45133 Essen

Künstlerin, Studium an der FH für Kunst und Design, Köln (Metallbildhauerei und Installation), Photographie an der Rice University, Houston, USA
heute Malerei und digitale Bildbearbeitung.

www.friederikepfitzner.com

 
Beteiligte Schüler:
10
Alexandra, Alvaro, Cédric, Franziska, Katharina, Keven, Moritz, Paula, Rosalie, und Victoria,
Internatsschülerinnen und -Schüler der 9.und 10. Klasse des Aloisiuskollegs in Bonn - Bad Godesberg.
 
Beteiligte Lehrkräfte:
Melanie WeingartzAloisiuskolleg - MädcheninternatElisabethstr.1853177 Bonn-Bad GodesbergErzieherin,Magister in Sportwissenschaftenmelli29@yahoo.de
 
Stundenvolumen:
Samstag oder Sonntag - alle 14 Tage über 5 Monate
 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
...Rezepte gegen Gewalt
Mit dem Projekt möchte ich mich mit Jugendlichen über das Thema Ausländerfeindlichkeit und Gewalt auseinandersetzen und sie hierfür sensibilisieren.
Das Medium für unsere gemeinsame Arbeit ist der Computer. Der Umgang ist für Jugendliche nicht nur leicht und selbstverständlich, sondern er bietet alle Voraussetzungen, die für die Entwicklung des Projektes nötig sind.
Eine individuelle Art von Kochbuch soll alle Schritte des Projektes vereinen und wiedergeben.
Die kulinarischen Besonderheiten der verschiedenen Länder werden den Zugang zu den Ausländern ermöglichen.
Um den Menschen näher zu kommen, stellen sich die Schüler in Geschäften und Restaurants vor.
Hierzu erarbeiten wir einen Fragenkatalog, der persönliche Fragen über das Herkunftsland, die Familie, Kontakte, Essgewohnheiten, etc. beinhaltet.
Zusätzlich werden die Befragten gebeten, ein Lieblingsrezept ihres Landes zur Verfügung zu stellen.
Die Schüler halten im Anschluss ihre Eindrücke über diese Begegnungen fest, in schriftlicher und künstlerischer Form.
Mit Fotos dokumentieren sie die jeweiligen Personen, den Arbeitsbereich und Momente des gemeinsamen Austauschs.
An den digitalen Zeichenboards werden die Fotos von den Schülern professionell bearbeitet und es entstehen eigene neue Bilder.
Zu guter Letzt fügt jeder Schüler auch noch sein eigenes Lieblingsrezept hinzu.

Als Dank für ihre Bereitschaft, sich uns anzuvertrauen und uns einen Einblick in ihre Welt zu geben, überreichen die Schüler das gemeinsam erstellte künstlerische Kochbuch, den nicht mehr ganz so fremden Menschen.

 
Projektauslöser/Idee:
Ein vorangegangenes, erfolgreiches Schulprojekt an der Frida Levi Gesamtschule in Essen, mit dem wir sogar zwei erste Preise gewannen, machte mir Mut für ein weiteres Projekt.
Dieses findet jetzt im Aloisiuskolleg, einem von den Jesuiten geführtem Internat, in Bonn - Bad Godesberg statt.
Die Projektidee kam mir, als sich wiederholte gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen internen Schülern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien zutrugen.
Die Polizei versuchte das Problem mit einem Betretungsverbot des Parks, in dem die Ausschreitungen stattfanden, in den Griff zu bekommen.
Aber weder Verbote noch Gleichgültigkeit lösen dieses Problem, sondern gegenseitiges Verstehen und Respekt führen uns auf den richtigen Weg.
Und um jemanden zu verstehen, muss man ihn erst kennen. So suchte ich nach etwas, was uns verbindet.
Dabei stieß ich auf das Essen, das fast jeder Mensch wirklich gerne tut.
Rezepte sammeln, miteinander reden, miteinander essen und vielleicht ein gemeinsames Kochbuch erstellen - das könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein.
 
Projektentwicklung:
• Vorstellung des Projekts bei circa 40 Schülern. Zunächst geringes Interesse am Thema Ausländer, mehr Interesse an der Arbeit mit dem Pc und den digitalen Zeichenboards.
• Das Projekt wird leider nicht Bestandteil des Unterrichts, sondern muss in der Freizeit als AG durchgeführt werden. Letztendlich melden sich 10 Schüler an.
• Die Beschaffung einer guten technischen Ausrüstung scheitert am Finanziellen, wir müssen uns mit einfacher Software helfen.
• Der Beginn der Projektarbeit mit den Schülern gestaltet sich schwierig, da sie nur 14-tägig an den Wochenenden Zeit haben und eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema nur mühsam zustande kommt.
• Beim Zeichnen von Selbstportraits wird der Umgang mit den Zeichenboards geübt; es fängt an Spaß zu machen.
• Die Kontaktaufnahme mit Ausländern gestaltet sich schwierig. Mit Hilfe eines Fragenkatalogs ( Herkunft, Familienverhältnisse, Erwartungen, Eßgewohnheiten...) bereiten sich die Schüler auf die Interviews vor.
• In kleinen Gruppen besuchen sie ausländische Läden und versuchen mit den Ladeninhabern und Kunden ins Gespräch zu kommen. Die Hemmschwelle des Aufeinanderzugehens ist hoch. Erst nach wiederholtem Anlauf kommen Photos und Rezepte zustande.
• Aus Text und Foto entstehen die ersten digitalen eigenen Bilder. Erste sichtbare Erfolge machen Mut und heben die Laune deutlich.


 
Besonderheiten:
Das Besondere unseres Projekts besteht in seiner Komplexität.
Da gilt es einmal Hemmschwellen zu überwinden, nämlich an Menschen aus fremden Kulturen mit Respekt heranzutreten und einen Dialog aufzunehmen.
Danach müssen diese gewonnenen Informationen in Bilder und Texte umgesetzt und künstlerisch gestaltet werden.
Jeder Schüler findet seine individuelle Antwort zum Thema Ausländer und bringt sich in eine Gruppenlösung (Buch) mit ein.
 
Probleme und Lösungen:
Melanie Weingartz:
Nach dem endgültigen Startschuss kamen wöchentlich mehr Fragen, Terminprobleme und noch zu klärende Dinge auf uns zu.

Hintergrund der für uns entstandenen Probleme ist vor allem die schwierige Projektsituation in unserem Haus. Unsere Schüler haben unter der Woche kaum Zeit sich um ein so zeit intensives Projekt zu kümmern, da der Tag von Studium und Verpflichtungen geprägt ist.

Neben den zeitlichen Problemen sahen wir uns auch immer wieder vor elektronische Probleme gestellt. Die Schule verfügt nicht über eine Photoshop Lizenz was uns dazu zwang mit einem Freeware Programm zu arbeiten. Insbesondere in Verwendung mit den digitalen Zeichenbrettern wurden diese Unterschiede der Bildbearbeitungsprogramme deutlich. Das präzise Zeichnen war nur unzureichend mit der von uns verwendeten Software möglich.

Probleme in der praktischen Umsetzung: In Bonn Bad Godesberg leben im Vergleich zu anderen Bonner Stadtteilen erheblich mehr Menschen mit Migrationshintergrund (MmM). Dies liegt darin begründet, dass in Bad Godesberg ein Großteil der Botschaften beheimatet war und viele der Mitarbeiter auch weiterhin mit ihren Familien hier wohnen.
Durch die Strukturierung unseres Projektes ist es nötig, dass die Schülerinnen und Schüler einen direkten Kontakt zu den MmM aufbauen. Nicht in allen Fällen gelang diese Kontaktaufnahme ohne Probleme. Viele der hier lebenden MmM stehen unserem Projekt leider sehr kritisch oder sogar ablehnend gegenüber.
Es muss jedoch gesagt werden, dass es ebenso viele MmM gibt, die bereitwillig Auskunft gegeben haben und ein echtes Interesse an unserem Projekt zeigen.
Leider mussten sie aber auch feststellen, dass sie von einigen der möglichen Interviewpartner in ihrem Vorhaben zunächst nicht Ernst genommen wurden und so ein heimlicher Kaufzwang einiger fremdländischer Lebensmittel zur Erlangung der benötigten Informationen bestand.
Trotz aller kleinen Probleme haben es die Schülerinnen und Schüler geschafft, uns mit ihrem Durchhaltevermögen und der Fähigkeit sich auf technische und soziale Schwierigkeiten einzustellen, von ihrer Begeisterung für dieses außergewöhnliche Projekt zu überzeugen.

 
Anekdotisches:
1.Rosalie:
Was mich an unserem Projekt sehr fasziniert hat, waren die vielen, meist sehr unterschiedlichen Menschen, die jedoch größtenteils nach Deutschland geflüchtet sind, da in ihrem Heimatland meist Krieg und Unruhen herrschten.
Die meisten haben immer noch Kontakt zu ihren Familien,
sehen sie jedoch vielleicht 1-2 mal im Jahr. Andere haben ihre Familien hinter sich gelassen und auch der Kontakt zu ihnen ist vollständig verloren gegangen, was man sich in der heutigen Zeit als Deutscher kaum vorzustellen vermag.
Jedoch haben viele von ihnen, wenn auch nicht alle, uns gewährt die Fragen zu stellen und erzählten von ihren Heimatländern, von den dortigen Sitten und Bräuchen und überhaupt von einer Welt die für uns ganz unbekannt ist.
Während diese Fragen gestellt wurden,habe ich mich für meinen Teil schon gefragt ob diese Menschen ihr Heimatland nicht unglaublich vermissen und am liebsten wieder zurückkehren würden.
Doch sie machten alle einen fröhlichen Eindruck und da sie sich ein komplett neues Leben in Deutschland aufgebaut hatten und nun schon über Jahre dort wohnten ,werden sie Deutschland meiner Meinung sicherlich nicht mehr verlassen.
Es war eine tolle Erfahrung mit diesen, schon vor Jahren nach Deutschland immigrierten Menschen in Kontakt zu treten und etwas über die Länder und verschiedenen Kulturen zu erfahren.

2.Paula:
Als ich mit der Gruppe die Straßen abklapperte gefiel mir der ausländischen Flair der uns überall umgeben hat.In den Läden gab es fast ausschließlich nur importierte Ware und vor allem exotische Gewürze,die etwas Neues für unsere Standard-Supermarkt-Nasen hergaben und die Neugier auf Tradition anderer Länder weckten.
Der Besitzer des Ladens den ich befragt hatte, war sehr höflich und machte alles was wir von ihm verlangten mit. Außer der Bitte um ein Rezept hatte er alles beantwortet und ich fand Gefallen daran, mit welcher Freude er einen Freund holte und sich gemeinsam mit ihm stolz vor seinen Laden stellte, mit einem Rosenkranz in der Hand ,zum fotographieren bereit.

3.Minki:
Ich persönlich fand es faszinierend, so viel über die Familienverhältnisse der Ladenbesitzer und die Gründe ihrer Auswanderung zu erfahren. Mich hat beeindruckt, dass es so viele Menschen waren, die aus ihrem Heimatland ausgewandert sind und ihre Familien zurückgelassen haben um in Deutschland ein besseres Leben zu beginnen ,was sie meistens mit der Eröffnung ihrer oft familiär geführten Läden geschafft haben. Denn in fast allen Läden, die wir besuchten, war die versammelte Familie tätig.
Während der Interviews fiel mir jedoch noch etwas ganz anders auf. Nämlich die Bekanntschaft der Kunden und dem Verkäufer untereinander. Sie unterhielten sich vertraut und freundschaftlich miteinander. Alle waren sie ausgewandert und teilten das gleiche Schicksal.
Mir, die hier mit ihrer ganzen Familie zusammen in Deutschland lebt, ist es fast unmöglich mich in so eine Situation hinein zu versetzen. Ich würde meine Familie wahnsinnig vermissen und könnte mir es nicht vorstellen so einen großen restlichen Teil meiner Familie, Freunde und Bekannte zurückzulassen.
Alles in Einem war es ein spannendes Projekt das uns viel über das Leben der Ausländer in Deutschland lehrte.

4.Moritz:
In diesem Projekt gab es viele atemberaubende, interessante oder lustig, aber auch anstrengende Augenblicke. Wir haben versucht in diesem Projekt die Ausländer aus unserer Heimatstadt besser kennen zu lernen und herauszufinden was sie bewegt hat ihr Heimatland zu verlassen. Wir interviewten und fotografierten sie, aber das war noch lange nicht alles. Danach haben wir jedes Bild das wir geschossen haben mit einem Malprogramm bearbeitet, aber dies stellte sich für mich als sehr schwere Aufgabe heraus, da mein Computer eigentlich für mich immer nur als Internetportal diente und ich in Kunst eine ziemlich Niete war und jetzt wahrscheinlich immer noch bin. Ich habe durch dieses Projekt viele neue Leute kennen gelernt und habe auch mehr Verständnis bekommen für Leute die oft wegen Krieg oder anderen schlimmen Dingen fliehen mussten.

5.Fanny:
Obwohl wir bei unserem Projekt meist mit offenen und netten Immigranten zutun hatten, gab es auch ein paar Zwischenfälle ,die nicht gerade angenehm waren.
Zum Beispiel, als wir in einen marokkanischen Lebensmitteladen gingen und den eigentlich sympathischen Besitzer um ein Interview baten. Er stimmte zu, allerdings merkte man, das er von dieser Sache nicht gerade beigeistert zu sein schien.
Und das bewies er schon bei der 1. Frage , als er uns unfreundlich seinen Namen gab , und eine muffige Miene aufsetzte.
Bei der 2. Frage, dem Alter, wollte er uns nicht antworten , und bei der 3., dem jetzigen Wohnort, dachte er wahrscheinlich, wir wollten ihn ausspionieren. Jedenfalls wollte er uns keine Angaben mehr machen . Daraufhin wurde das Interview mit ihm abgebrochen.
Ich fand das sehr schade, denn die marokkanische Kultur hat mich besonders interessiert, und ich hätte gerne etwas mehr über sie erfahren.
Dies war eines der selten aufgekommenen Probleme bei unserem Projekt.

6.Keven:
In dem Projekt „Rezept gegen die Gewalt“ habe ich viele interessante Erfahrungen gesammelt und neue Eindrücke bekommen. Dies hat meine Haltung und Meinung zu vielem grundsätzlich verändert und meinen Kenntnishorizont stark erweitert. Es gab kein großes Ereignis sondern eher mehrere Begegnungen mit den Ausländern auf der Straße oder in deren Geschäften. In Bad Godesberg gibt es viele ausländische Geschäfte in die man jedoch häufig nicht reingeht und lieber die großen europäischen Handelsketten besucht. Wir befragten die Inhaber der Läden, was sie bewegte ihre Heimatländer zu verlassen und nach Deutschland zu gehen, zudem fragten wir sie nach den Traditionen in ihren jeweiligen Heimatländern, ihren Essgewohnheiten, ihrem Nationalgericht und ihrer Lieblingsspeise. Die Leute waren fast ausnahmslos nett und freundlich und ließen sich gerne interviewen und auch Fotos von sich machen. Die Texte arbeiteten wir später zu Hause aus und malten die Bilder künstlerisch um.

7.Cédric:
In unserem Projekt „Rezepte gegen Gewalt“ kann ich mich nicht auf ein einziges Ereignis, das mir besonders im Kopf geblieben ist, beziehen. Denn meiner Meinung nach gab es mehrere, die das Projekt mit sich gebracht hat.
Zum einen haben wir viel über die ausländischen Kulturen gelernt während wir mit den Besitzern verschiedener Läden geredet haben. Mein Befragter zum Beispiel war sehr offen. Hat mir viel über Bräuche, besondere Gewürze und traditionellen Speisen erzählt. Außerdem konnte man durch die Interviews neue Eindrücke auf Ausländer bekommen und meist sehr gut nachvollziehen warum sie hierher gezogen sind. Oft waren die Gründe dafür Krieg, Armut oder finanzielle Probleme im ihren eigenen Land, die diejenigen aus ihrem eigenen Land vertrieben haben.
Fast ohne Ausnahme haben sich alle Befragten sehr freundlich und offen uns gegenüber verhalten.
Zum anderen wurde die Gruppe durch das gegenseitige Helfen sehr zusammengeschweißt.
Sie es bei Interviews oder bei technischen Problemen.

8.Alvaro:
Für mich war in der Geschichte nicht nur ein Ereignis eindrücklich, sondern das ganze Projekt als solches. Ein Interview bei einem arabischen Händler macht bei mir nicht viel aus. Es ist das Allgemeine, was wichtig ist. Ich konnte früher nicht verstehen, warum so viele Ausländer, vor allem islamische Staatsbürger nach Deutschland kommen. Jetzt, nach so vielen Interviews und Fotos von Supermärkten, arabischen Kleidungsläden und Callcentern, verstehe ich dies. Die ganzen Menschen aus Arabien usw. kommen nicht freiwillig her, sondern aus Geldnot, wegen Krieg im eigenen Land und nur selten wegen besserem Wohlstand. In den Menschen befindet sich eine gewisse Spannung: vielleicht, weil sie sich verpflichtet fühlen für Freunde und Familie im eigenen Land zu arbeiten und sie zu ernähren. Ich habe gemerkt, dass der eine oder andere unhöflich gegenüber unserer Gruppe war und seine „Daten“ verheimlichen wollte. Spätestens da haben wir gemerkt, dass er vielleicht illegal in Deutschland lebt. Wie viele verschiedene Möglichkeiten haben diese Menschen wohl gehabt? Ich glaube nur ganz wenige. Diese waren aber nur eine ganz kleine Minderheit der Befragten. Ich denke, dass es eine sehr wichtige Erfahrung ist, über das Leben von manchen Immigranten in Deutschland etwas zu wissen. Um dieses Wissen zu verbreiten, machen wir dieses Projekt.

9.Victoria:
Ich persönlich fand das Projekt sehr interessant. Wir haben viel von den anderen Kulturen kennen gelernt und gesehen wie sie leben. Die meisten von ihnen besitzen einen kleinen Lebensmittelladen. Jeder von ihnen ist verschieden und bezieht sich auf die verschiedenen Kulturen. Wenn man in so einen Supermarkt geht, fühlt man sich direkt anders, durch die ganzen verschiedenen ausländischen Produkte gibt es ein ganz anderen Flair als wenn man in einem deutschen Supermarkt stünde. Man denkt, dass man in einem ganz anderen Land wäre..
Die meisten Ladenbesitzer waren sehr freundlich und sympathisch. Sie haben auf unsere Fragen geantwortet, versucht uns zu helfen, und viel von sich erzählt.
Jedoch gab es auch andere die uns nichts sagen wollten. Sie meinten sie hätten keine Zeit da sie Kundschaft haben.
Den Laden den ich mir ausgesucht habe war ein kleiner Lebensmittelladen von einem sehr freundlichen jungen Herrn.