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Jana, Marina, Franzi und Olivia (7a) zeichnen nach Mataré
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"Silvia-Projekt" 2003 nach Franz Gertsch, Silvia
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Eröffnungsfeier Schule Kunst Museum 06.06.2004
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Balkenhol-Performance "Neuer Eiserner Mann" 18.06.04
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Tanz der Minerva , Konrad-Adenauer-Hauptschule, 6.Juni 2004
Schule Kunst Museum
Schule:
Kulturnetzwerk weiterführender Klever Schulen
Koordination:Konrad-Adenauer-Gymnasium
Köstersweg 14
47533 Kleve
Tel.:02821-976010
Fax: 02821-976023

weiterführende Schulen, schultypübergreifend
 
Kooperationspartner:
Museum Kurhaus Kleve, Tiergartenstraße 41, 47533 Kleve, Drs. G. de Werd,
Dr.R. Mönig
und Dr.T. Caianiello
 
Beteiligte Schüler:
jährlich wechselnd, ca. 400 pro Jahr
Klasse 5-10, Grundkurse 11-13,
WPU: Museum und Werkstatt des KAG,
Schauspielgruppe des KAG,
Blasorchester der RS, Kleve-Kellen,
Projektgruppe: Literatur des Berufskollegs,
WPU: Zeichnen der KAH,
AG: Tanzperformance der KAH,
schulübergreifendes Redaktionsteam der Museumszeitung,
schulübergreifende Berufserkundung im Museum

 
Beteiligte Lehrkräfte:
Kern: 4 Lehrerinnen/Koordinatoren,erweitert um ca. 6-10 Fachlehrer (Ku,D,Mu,Tx,Wk,Tc)jährlich wechselnd
 
Stundenvolumen:
1. pro teilnehmender Klasse eine ca. 6-wöchige Unterrichtseinheit in den Fachunterricht fachübergreifenden Unterricht oder WPU integriert,
2. außerunterrichtliche Aktivitäten von ca. 4 Wochenstunden, pro Schuljahr insgesamt ca. 140 Stunden

 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
Ein schulisches Netzwerk mit außerschulischen Partnern zur Förderung der ästhetischen Bildung von Kindern und Jugendlichen, so ließe sich vielleicht auf den Punkt bringen, was in den letzten viereinhalb Jahren, beginnend als NRW-GÖS-Projekt, in dem Netzwerk der weiterführenden Schulen der Stadt Kleve initiiert wurde.
Seit dem Jahr 2000 werden Schüler der Sekundarstufe I und II kontinuierlich unter einer jährlich wechselnden Thematik an Kunst herangeführt, indem sie zunächst im Museum entdeckend tätig werden, um in einer zweiten Phase das Gesehene und Erlebte zu verarbeiten, indem sie eigene Ideen entwickeln und umsetzen und schließlich in einer dritten Phase alle Stationen auf dem Weg zu einer eigenen Ausstellung erleben.
Als ständigen, unverzichtbaren Partner haben die Koordinatoren der beteiligten weiterführenden Schulen das Museum Kurhaus Kleve gewinnen können, einen zuverlässigen, offenen Partner, allen voran in Person von Herrn Dr. Mönig und Frau Dr. Tiziana Caianiello.
Weitere außerschulische Partner sind Künstler der Region, die Projekte
durch Einblicke in ihre Ateliers und ihre Arbeitsweise unterstützen.
Ausgangs- und Zielpunkt eines jeden Projekts bilden Exponate aus der Sammlung des Museums oder aus einer der aktuellen Wechselausstellungen, indem die Schüler über die Auseinandersetzung mit den Künstlern und ihren Werken zu eigenen Ansätzen und
Gestaltungsversuchen gelangen, die wiederum im Museum auf die künstlerischen Arbeiten treffen. Die Schüler finden auf diese Weise einen sehr persönlichen, spannenden Zugang zu zeitgenössischer Kunst.
Zur Abstimmung des Themas und zur Planung der jährlichen Aktionen treffen sich in regelmäßigen Abständen die vier Koordinatorinnen (je eine pro Schulform) mit weiteren interessierten Fachkollegen (ca. zehn ). Aus ihrer Mitte bildet sich auch das Redaktionsteam für die jährlich erscheinende Museumszeitschrift, dem ebenso viele Schüler angehören wie Lehrer.
Der jeweilige Höhepunkt aller jährlichen Aktionen ist der „Museumstag für Kinder"(nächster Termin: 11./12. Juni 2005) , der sich wegen der großen Resonanz in der Öffentlichkeit inzwischen zu einem ganzen Wochenende
ausgeweitet hat. Den Kern dieser Veranstaltung bildet eine Ausstellung der Schülerarbeiten im Museum, wobei es nicht um eine Prämierung oder eine Schau der Besten geht, sondern um die sichtbar gelungene Auseinandersetzung, um den sichtbar gewordenen Funken, der übergesprungen ist.
Begleitet werden die Museumstage durch Aktionen und Performances der Schüler im
inneren Bereich des Museums, aber auch im Außenbereich, den barocken Parkanlagen, (angelegt durch die Initiative des Prinz Moritz von Nassau-Siegen). Schüler bieten Führungen für gleichaltrige Mitschüler an, erklären die große und die „kleine" Kunst und gestalten unter Mitwirkung aller beteiligten Schulen eine gemeinsame Eröffnungsfeier mit Darbietungen aus den Bereichen Gesang, Orchester, Tanz, Rezitation und szenisches Spiel.
Auch Grußworte des Hausherrn, Herrn Drs. Guido de Werd, des Bürgermeisters der Stadt und eine Rede des Kulturredakteurs der Rheinischen Post gehören dazu. Als „ehrenamtliche Mitarbeiter" unterstützen Schüler an diesem Wochenende die Museumsaufsicht, verteilen die in Eigenproduktion entstandenen Flyer und verkaufen die Museumszeitschrift mit Beiträgen jeder teilnehmenden Schule. Außerdem sind drei ausgearbeitete Unterrichtsprojekte über Zeichnen, Drucken und Schnitzen zum Werk von Ewald Mataré entstanden (Auflage je 800 Stück). Die drei kleinen Museumsführer im Hosentaschenformat unter dem gemeinsamen Titel „Ein Notizbuch für Kinder“ regen zum Entdecken, Erkunden und Produzieren an.
Vom Kultusminister NRW vier Jahre lang als GÖS- Netzwerk finanziell gefördert, ist die Kulturarbeit der weiterführenden Klever Schulen und des Museum Kurhaus inzwischen soweit in das Bewusstsein der Klever Öffentlichkeit gerückt, dass die Finanzierung der Museumszeitung, des Flyers, des Plakats und des Museumsfestes über mehrere Sponsoren glückt.
Zu folgenden Themen wurde in den vergangenen Jahren bereits gearbeitet:
2001/2:Haustiere und Museumstiere
2003:Menschenbilder
2004:Natur und Technik
2005:Ordnung und Chaos (in Arbeit)
Folgende Künstler und Kunstwerke setzten (auch mehrmalig) Impulse:
Graphiken und Tierskulpturen von Ewald Mataré
Tierbilder von Mario Merz
Portrait „Silvia" von Franz Gertsch
Familienportraits von Thomas Struth
Jugendbildnis von Joseph Beuys
„Minerva" („Pallas Athene", Geschenk der Stadt Amsterdam an die Stadt Kleve)
„Neuer Eiserner Mann" von Stephan Balkenhol
barocke Gartenanlagen
Grasbilder von Franz Gertsch
Ausblick 2005:
mittelalterliche Skulpturen( Leihgabe aus dem Amsterdamer Rijksmuseum)
Mark Tansey
Anselmo
Joseph Beuys (späte Druckgraphik)
Als Medien liegen vor: 3 Ausgaben der Museumszeitung, 3 Kindermuseumsführer zu Ewald Mataré, 3 Flyer, 1 CD „Meine Katze Miez“ mit St. Froleyks, verschiedene Zeitungsberichte und sehr viele Fotos


 
Projektauslöser/Idee:
Den Anstoß für das schulübergreifende Projekt der weiterführenden Klever Schulen gab im Jahr 2000 eine kontroverse Diskussion im Lehrerzimmer, ob Museumsbesuche mit Schülern vor Jahrgangsstufe 9 sinnvoll seien.
Da in Kleve kurz zuvor das Museum Kurhaus Kleve eröffnet hatte, erschien es uns wichtig, dieses bekannte und inzwischen vielseitig gelobte Museum als außerschulischen Lernort für unsere Schulen zu gewinnen. Ganzheitliches Lernen im musischen Bereich, Kindern und Jugendlichen Wege zu zeigen, sich in Kulturarbeit zu erproben und zeitgenössischer Kunst aktiv zu begegnen, hinter die Kulissen des Museum Kurhaus zu schauen und nicht zuletzt Kinder im musisch-ästhetischen Bereich breit zu fördern, wurden zu Zielen der gemeinsamen Netzwerkarbeit erklärt. Angelika Paatz-Rürup, Kunstlehrerin am KAG, initiierte das Projekt im Jahr 2000 und fand Resonanz bei Fachkollegen anderer weiterführender Klever Schulen.
Drei Klever Schulen starteten im Schuljahr 2000/01 als GÖS- Kulturprojekt. (GÖS: Gestaltung des Schullebens und Öffnung von Schule, eine Initiative des Landes NRW)
Von der Leitidee, das Museum Kurhaus als außerschulischen Lernort zu gewinnen und dieses attraktive Bildungsangebot von hohem Niveau wahrzunehmen, versprachen wir uns jede Menge positiver Impulse: für den einzelnen Schüler, für unseren jeweils eigenen Unterricht, für den fachlichen Austausch untereinander und für unser Schulleben.

 
Projektentwicklung:
Unser Problem bestand anfangs darin, dass es zu den Exponaten des Museums kein für Schulen ausgearbeitetes Zugangsmaterial gab. Also haben wir drei Kunstlehrerinnen der drei Klever Gymnasien zuerst selbst geeignete Unterrichtsmaterialien für unterschiedliche Jahrgangsstufen erstellt, die sich eigneten die Motivation, Selbsttätigkeit und Selbstständigkeit der Kinder besonders zu fördern. Schon im ersten Schuljahr der gemeinsamen Netzwerkarbeit, im Sommer 2001, konnten wir Unterrichtsmaterialien für die Jahrgangsstufen 5-7 zum Werk von Ewald Mataré vorstellen, die zusammen mit Kindern der Altersgruppe, für die sie gedacht waren, erarbeitet und vom Museum in der Entstehung wissenschaftlich begleitet worden waren.
Das 1. Museumsfest von weiterführenden Klever Schulen, das von Schülern und Lehrern gemeinsam geplant und in den Räumen des Museum Kurhaus durchgeführt wurde, fand am 4. Mai 2002 mit Musik, Theater, Tieren, Tanz und Kunst statt. Die große Resonanz (700 Gäste) ermutigte zur Weiterarbeit. Zu diesem Anlass entstand in einer Schüler/Lehrerredaktion auch die erste Museumszeitung der Schulen unter dem Titel: „Kinder im Museum“. Schüler hatten für diesen Tag Führungen und Workshops vorbereitet, musizierten im Museum vor ausgewählten Exponaten und führten Lesungen eigener Tiergeschichten und aus dem Tagebuch von Ewald Mataré durch.Ausgehend von den Tierdarstellungen von Ewald Mataré erarbeitete der Klever Komponist Prof. Stephan Froleyks im selben Jahr als Kooperationspartner des Kultur-Netzwerks mit Kindern des WPU: Museum und Werkstatt des KAG ein Hörstück auf CD und eine Installation aus Tontieren, Lautsprechern und Bewegungsmeldern unter dem Titel „Meine Katze Miez“. Beides wurde im Museum Kurhaus im Mai 2002 vorgestellt. Neben den Museumsexponaten waren es vor allem die von den Kindern dazu gefertigten Arbeiten, die große Beachtung fanden. Abgerundet wurde dieses erste erfolgreiche Museumsfest der weiterführenden Klever Schulen, das den Tierdarstellungen von Mataré gewidmet war, durch die Präsenz lebendiger Kühe, Kälber, Schafe und Ziegen, mit denen der Klever Tiergarten vor dem Museum Kurhaus Position bezogen hatte. Mit dem gelungenen Fest war das Museum Kurhaus für Kinder und Jugendliche als ernstgenommene Partner, Besucher, Benutzer, Akteure, Kundige und Schaffende geöffnet. Die Botschaft unserer Initiative wurde an diesem Tag besonders deutlich.
In den folgenden Jahren wurde das Projekt variiert und mit Kollegen anderer weiterführende Schulen ( Realschule, Hauptschule und Berufskolleg) erweitert.


 
Besonderheiten:
Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Initiative dafür aus dem Kunstunterricht der Sek. I heraus erfolgte und dass die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst gesucht wird. Mit dem Projekt erreichen wir, dass Schwellenangst abgebaut und Interesse und Begeisterung für vorwiegend zeitgenössische Kunst geweckt wird. Im fünften Jahr ist das Kulturnetzwerk SCHULE KUNST MUSEUM der weiterführenden Klever Schulen und des Museum Kurhaus zum festen Bestandteil des Schullebens der beteiligten Schulen geworden und als Ereignis im Jahresprogramm des Museum Kurhaus aufgeführt.
Vom Kultusminister NRW vier Jahre lang als GÖS Netzwerk finanziell gefördert, ist die Kulturarbeit der weiterführenden Klever Schulen und des Museum Kurhaus inzwischen soweit in das Bewusstsein der Klever Öffentlichkeit gerückt, dass die Finanzierung der Museumszeitung, des Flyers, des Plakats und des Museumsfestes über mehrere Sponsoren glückt.
Fächerübergreifend ist die Zusammenarbeit mit den Fächern Musik, Deutsch, mit Holz- und Textilwerkstätten der Schulen, mit der Schauspielgruppe des KAG und mit der Tanz-AG der KAH erprobt worden. Darüber hinaus wird über nun fünf Jahre am Nachmittag im Wahlpflichtunterricht des Konrad-Adenauer-Ganztagsgymnasiums und der Konrad-Adenauer-Hauptschule die Arbeit im Museum intensiviert.
Die Begegnungen mit zumeist zeitgenössischer Kunst im Museum Kurhaus (u.a. von Joseph Beuys, Ewald Mataré, Franz Gertsch, On Kawara, Stephan Balkenhol, Richard Long, Anselmo oder Mark Tansey) öffnete die Sinne und erweiterte die Wahrnehmungsfähigkeit der Schüler.
Darüber hinaus sind in diesem Netzwerk Formen kultureller Teilhabe ( z.B.: Unterstützung der Dienste im Museum, Betriebserkundungen, Betriebspraktika, Führungen von Schülern für Schüler, Planung und Durchführung des Museumsfestes der Schulen, Redaktionsarbeit an der Museumszeitung der Schulen) entwickelt worden. Schüler und Schülerinnen finden in diesem Kulturprojekt viele Möglichkeiten selbst aktiv zu werden.
Nicht zuletzt finden die in der Auseinandersetzung mit der großen Kunst entstandenen Schülerarbeiten an den Museumstagen öffentliches Interesse und Wertschätzung durch viele Museumsbesucher. Dabei sind in den vergangenen fünf Jahren ganz selbstverständlich das Museum Kurhaus und die dort ausgestellten Werke zeitgenössischer Kunst in das Bewusstsein der beteiligten Schüler und Schülerinnen eingetreten. Für Dr. Roland Mönig vom Museum Kurhaus Kleve: „Ein Impuls für die Zukunft!“ (Rheinische Post, Kleve, 27.05.03)

Statement des Museum Kurhaus Kleve über das Projekt „Schule Kunst Museum“
Das vielfältige Ausstellungsprogramm und die Sammlungspräsentation des Museum Kurhaus Kleve richten sich an Besucher aus allen Generationen. Jugendlichen fällt jedoch die Auseinandersetzung mit Kunst nicht immer leicht. Vorurteile der Institution Museum gegenüber und Berührungsängste erschweren ihnen den Einstieg in die Wertschätzung und kritische Beurteilung der Kunst. Deswegen müssen Jugendliche besonders herangeführt werden.

In der Medien- und Informationsgesellschaft ist aber äußerst wichtig, Orientierung zu finden, um die Bedeutung und die Glaubwürdigkeit der Bilder, die uns überfluten, kritisch abwägen zu können. Die Begegnung mit Kunstwerken trainiert die Wahrnehmungs- und Interpretationsfähigkeit, sensibilisiert die sinnliche Erfahrung und öffnet für eine interkulturelle Weltsicht. Visuelle Kompetenz ist folglich eine wichtige Grundlage kultureller Kompetenz. Das Museum Kurhaus Kleve sieht es als eine seiner Aufgaben, den Jugendlichen neue Räume für ästhetische Lernerfahrungen zu öffnen.

Junge Menschen werden bald in politischen Gremien und in Förderkreisen, als wirtschaftliche Entscheidungsträger und als Bürger Verantwortung für die Zukunft der Kultur und der Gesellschaft übernehmen. Deswegen wollen wir Jugendliche bereits heute nicht als passive Kulturkonsumenten, sondern vielmehr als aktive Nutzer an den Aktivitäten unserer Institution teilnehmen lassen.
Diese Überlegungen führten schon vor einigen Jahren zur Zusammenarbeit zwischen Klever Schulen und unserem Haus. Das Projekt „Schule Kunst Museum“ entstand 2000 auf Initiative der Kunstlehrerinnen von drei Klever Gymnasien. Inzwischen hat sich das Netzwerk der beteiligten Schulen beträchtlich erweitert und umfasst auch Real-, Haupt- und Berufsschulen. Innerhalb dieses Projektes lernen die Schüler durch Museumsbesuche und Gespräche mit den Museumsmitarbeitern unsere Institution kennen. Außerdem setzen sie sich mit den im Museum ausgestellten Werken intensiv auseinander, um dann eigene Arbeiten zu schaffen, die mit den Exponaten konzeptuell verbunden sind. Anschließend werden die Schülerarbeiten in die Museumspräsentation integriert und sind zwei Tage lang im Museum für das Publikum zugänglich. Auf diese Weise werden vielfältige und inspirierende Begegnungen zwischen den Werken etablierter Künstler und den Werken der Schüler ermöglicht. An einem der zwei Tage, in denen die Schülerarbeiten im Museum ausgestellt sind, findet auch ein Festakt statt, dessen Programm mit Musik, Tanz und Performances durch die beteiligten Schülen organisiert und durchgeführt wird. Es entsteht somit eine kulturelle Veranstaltung, die alle künstlerischen Bereiche verbindet.

Durch das Projekt „Schule Kunst Museum“ wird das Museum Kurhaus Kleve zu einem außerschulischen Lernort, wo auf möglichst breiter Basis Schülern Wege zu Kunst und Kultur eröffnet werden.


Dr. des. Tiziana Caianiello
Wissenschaftliche Volontärin
Museum Kurhaus Kleve

 
Probleme und Lösungen:
jedes Jahr neu zu bewältigen sind:
-Koordinationsprobleme (Terminabsprachen mit dem Museum und zwischen den unterschiedlichen Schulen)
-Transportprobleme (Fahrten mit Schülern zum Museum, Transport der Schülerarbeiten und Ausstellungsmaterialien ins Museum)
-Finanzierung (Sponsorenfindung für die Zeitschrift, den Flyer und die Plakate)
 
Anekdotisches:
-Ein Schüler und eine Schülerin aus der 8.Klasse waren für zwei Stunden Museumsaufsicht eingeplant, meldeten sich aber bei ihren Eltern für den ganzen Tag ab, weil sie lieber bleiben wollten. Nebenbei halfen sie noch als Kellner im Museumscafé.
-Es gab mehr als einen Museumsbesucher, der Arbeiten von Schülern erstehen wollte.
-Vom Aufsichtspersonal des Museums wurden unsere Schüler als vorbildliche und zuverlässige Mitarbeiter gelobt.