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Das Team
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Die Arbeit im Studio am "Schneidetisch"
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Filmszene: Frederik sucht Freunde
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Filmszene: Frederik wird abgewiesen
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Filmszene: Frederik findet die "falschen" Freunde
Wölfe im Schafspelz
Schule:
Städtische Realschule Kleve Kellen
Lindenstraße 3a
47533 Kleve

Realschule
 
Kooperationspartner:
AV Studio Kisters
Gemeinnützige Stiftung
47533 Kleve
Ansprechpartner H. Blenkers
 
Beteiligte Schüler:
13 Schüler werden in zwei Kleingruppen a 6 und 7 Schüler aufgeteilt
Wahlpflichtunterricht am Nachmittag
WPU Kurs Film/ Forschung
13 Schüler der Jahrgansstufe 9 und 10
 
Beteiligte Lehrkräfte:
Christian Strecke (WPU Film)
 
Stundenvolumen:
2 Wochenstunden über 6 Monate
plus variable Sondertermine
 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
Schüler der WPU-Gruppe Film entwickelten die Idee und das Drehbuch zu einem Kurzfilm "gegen rechts". Anschließend waren sie für alle Aspekte der Realisierung dieses Filmprojekts verantwortlich: Drehort, Requisite, Ausstattung, Kameraführung, Licht, Ton, Schnitt usw.

Es entstanden zwei Filme mit dem Titel "Wölfe im Schafspelz" jeweils mit einer Länge von ca. 3 Minuten.

Inhalt des Filmes:
Rechtsextreme versuchen ihre wahren Ziele geheim zu halten, sich modern und harmlos zu geben. In Wirklichkeit aber schüren und säen sie Hass und Gewalt.

Der Film nutzt die filmische Sprache der Werbespots.

 
Projektauslöser/Idee:
Vor einem Jahr entstand mit Hilfe der Kooperation des AV-Studios Kleve der WPU – Kurs „Film“ an unserer Schule.
Der verpflichtende Wahlpflichtunterricht findet normalerweise einmal wöchentlich für jeweils eine Kleingruppe statt. Die Drehzeiten und die Schnittzeiten für den Film werden sehr variabel nach Absprache mit den Schülern und dem Mitarbeiter des AV- Studios organisiert.
Zwei Kleingruppen drehten vor einem Jahr Dokumentarfilme über eine Länge von ca. 13 Minuten und schnitten diese anschließend in dem AV-Studio. In allen Bereichen wurden sowohl die Schüler als auch der Lehrer von Mitarbeitern der Stiftung begleitet.
Der Wunsch der Schüler nach mehr Selbständigkeit und Möglichkeiten, ihre Kreativität einzusetzen, wurde durch den Kauf einer semiprofessionellen Mini - DV Kamera durch den Förderverein der Schule realisiert.

Ein langer Findungsprozess begann und die Schüler suchten ein Thema:
Das Hamburger Projektbüro SCHAU HIN! rief mit der Unterstützung der POLIZEI zu einem „Wettbewerb gegen Rechtsextremismus und seinen neuen Erscheinungsformen“ auf, einen TV-Spot in der Länge von 60 Sekunden zu drehen, der verdeutlicht, dass Rechtsextreme versuchen, ihre wahren Ziele geheim zu halten, sich modern und harmlos geben und in Wirklichkeit aber Hass zu schüren und Gewalt zu säen.


 
Projektentwicklung:
Die 13 Schüler entschieden sich für dieses Thema, ohne an dem Hamburger Wettbewerb teilnehmen zu wollen.

Der Film sollte realitätsnah und adressatengerecht sein. Gewaltszenen sollten im Film nicht stattfinden.
Die Schüler wollten von Anfang an sowohl vor der Kamera als Akteure als auch hinter der Kamera als Drehbuchautor, Regisseur und Cutter so eigenverantwortlich wie möglich arbeiten. Die Gruppen schrieben und zeichneten die Drehbücher, setzten filmische Mittel ein und sorgten sich um Kameraführung, Einstellungen, Perspektivenwechsel, Schnitt und Ton.
Die Vorgehensweise nahm einen großen Zeitraum in Anspruch.
Gegenwärtig wird der Film in dem AV-Studio Kleve unter Anleitung des Herrn Blenkers geschnitten.

 
Besonderheiten:
Die Schülergruppen arbeiten sehr motiviert, selbständig und eigenverantwortlich. Eine weitere Unterteilung der Gruppen für das Schnittstudio organisieren die Schüler in eigener Verantwortung. Der Lehrer ist Begleiter, Mentor und Verwalter der Kamera. Viele Drehtermine fanden am Nachmittag außerhalb der Stundentafel statt. Der Film wird stellenweise bis in die Abendstunden in dem AV-Studio geschnitten.
Die Umsetzung des Themas bereitet den Schülern große Freude und weckt Ehrgeiz und Phantasie.
 
Probleme und Lösungen:
Viele Drehtermine mussten wiederholt werden, da Licht, Ton oder Kleidung (Outfit) nicht passten. Auch die Haare der Akteure änderten sich natürlich- der Gang zum Friseur war vorprogrammiert. Im Laufe des „Drehs“ wurde improvisiert, da das Drehbuch „Lücken“ oder „Ungereimtheiten“ aufwies. Am Schneidetisch wurden weitere Fehler entdeckt und wieder wurden neue Drehtermine vereinbart.

 
Anekdotisches:
Die Schüler sehen stellenweise mit dem „Blick eines Kameramanns“ und unterhalten sich auch nach dem „Dreh“ über das Thema Gegenlicht oder die Bildeinteilung/ Bildgestaltung.
Zwei Schüler sind jetzt Besitzer eigener kleiner Camcorder und filmen mit Begeisterung kleine Dokumentarfilme in ihrer Freizeit.