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Pressebesuch im Wahlpflichtkurs Kunst
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Gina Rudolph nach Picasso
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Vernissage, Begrüßung der Gäste durch Schülersprecherin Sarah Strüber
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Besucher der Kunstausstellung im Schloss Gieboldehausen
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Preisverleihung durch Schulleiter H.-J. Schmelzer
Momente zum Verweilen und Schülerportraits
Schule:
Realschule Gieboldehausen
St. Laurentius Str. 5
37434 Gieboldehausen
Tel. 05528-8993
Fax 05528-982546
www.realschule-gieboldehausen.de

Realschule
 
Kooperationspartner:
Kulturkreis Schloss Gieboldehausen e.V.
Ulrich Haase
Im Postwinkel 4
37434 Gieboldehausen
Tel. 05528-2973
 
Beteiligte Schüler:
29 Mädchen und 7 Jungen
Wahlpflichtkurs KUNST 10.Klassen
der Realschule Gieboldehausen
 
Beteiligte Lehrkräfte:
Der Kunstlehrer und Fachbereichsleiter
der Realschule Gieboldehausen
Heinz Nickel
 
Stundenvolumen:
Nach den Sommerferien bis zu den Herbstferien.
Insgesamt 8 Doppelstunden a'90 Minuten.
 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
Die Künstlerin Angelika Ostermeier
kam nach den Sommerferien auf den
Wahlpflichtkurs KUNST der 10. Klassen
und dem Kunstlehrer Heinz Nickel mit einem Konzept für eine Kunstausstellung im Schloss von Gieboldehausen zu. Die Idee für dieses Projekt war schon im letzten Jahr während der Ausstellung "Kunst im Schloss" entstanden.
 
Projektauslöser/Idee:
Die Künsterlin Angelika Ostermeier hatte im letzten Jahr die Ausstellung "Kunst im Schloss"
der Realschule besucht und ihr Wunsch war es mit dem WPK KUNST 10.KL. zusammen
ihre Bilder im Schloss auszustellen.

Die SchülerInnen des WPK KUNST 10.Kl.
waren sofort bereit mit der Künstlerin zusammen
ihre neu zu erstellenden Bilder im Schloss
auszustellen.

Durch die gemachten positiven Erfahrungen vom letzten Jahr war von Anfang an eine große Motivation bei den Schülern vorhanden sich für ihre Objekte anzustrengen. Weil man wußte, dass sie wieder der Öffentlichkeit vorgestellt werden und die Presse darüber berichten wird.

 
Projektentwicklung:
Thema "Selbstportraits und Verfremdung"

1. Aufgabe: war ein aktuelles Foto mit der Digital-Kamera erstellen, mit dem PC bearbeiten und drucken

2. Aufgabe: ein Selbstprotrait mit Bleistift
in DIN A3 herstellen

3. Aufgabe: einen Künstler aussuchen und
im Stil des Künstlers
das gemalte Portrait zu verändern

4. Aufgabe: Eine kurze Beschreibung des eigenen
Projekts mit PC herstellen und mit persönlichen Angaben versehen.


Der Kulturkreis Schloss Gieboldehausen gab seine Einwilligung für die Kunstausstellung und stellte die Räume im Schloss zur Verfügung.

Mit der Künstlerin Angelika Ostermeier, die eine ehemalige Schülerin der Realschule Gieboldehausen und des Kunstlehrers Herr Nickel war, wurde das Projekt "Momente zum Verweilen und Schülerportaits", verwirklicht.

Durch die zweite Ausstellung der Kunstschüler der Realschule Gieboldehausen im Schloss, sollte das im letzten Jahr so erfolgreich durchgeführte Projekt weitergeführt werden. Die Eltern unterstützten das Projekt und der Kunstkurs war inzwischen auf 36 Teilnehmern angewachsen, wobei jetzt auch 7 Schüler dazu gehören.

 
Besonderheiten:
Der "Kulturkreis Schloss Gieboldehausen e.V."
ist sehr bemüht kultures Leben in das kleine
Schloss der Gemeinde mit nur 4000 Einwohnern
zu bringen.

Kunstausstellungen in dem Interieur des Schlosses
entwickeln immer ein besonderes Flair und das
springt auch auf die Besucher über, die an der
Vernissage teilnehmen oder die Ausstellung
besuchen.

Diese Erfahrungen vom letzten Jahr waren der
Grund für eine sofortige Zusage der SchülerInnen
wieder eine Kunstausstellung mit einer Künstlerin
im Schloss durchzuführen, obwohl sie noch gar nicht abschätzen konnten, ob ihre "Kunstwerke", die sie gerade anfertigen auch austellungswürdig werden.

Zum Abschluß des Projektes gab es eine Auszeichnung für die drei besten Arbeiten der SchülerInnen. An der Auswertung nahm auch die june Referendarin für das Fach Kunst, Frau Kerstin Schäfer, teil.

Überreicht wurden die Preise durch den Vorstizenden des "Schloss und Kulturkreises
Gieboldehausen e.V." Herrn Ulrich Haase und dem Rektor der Realschule Gieboldehausen, Herrn Hans Joachim Schmelzer. Die Presse berichtete ausführlich über die Ehrung der besten Arbeiten und SchülerInnen.

 
Probleme und Lösungen:
Nach den Sommerferien waren in dem WPK Kunst 10.Kl. statt der 28 jetzt 36 Teilnehmer, die gerne künstlerisch arbeiten wollten. 29 Mädchen und 7 Jungen hatten sich für den Kunstkurs eingetragen.

Um die jungen Leute nicht zu enttäuschen entschied ich mich, alle Teilnehmer in den Kurs aufzunehmen. Das bedeutete, dass wir in drei verchiedenen Räumen ( Klassen-, Werk- und Kunstraum) arbeiten mußten.

Der Kurs teilte sich in 6 Gruppen auf mit je einem verantwortlichen Gruppensprecher. Während der Kunststunden wurde jeweils ein Protokoll pro Gruppe von den durchgeführten Arbeiten angefertigt und abgegeben. um einen Überblick über den Stand der Arbeiten zu haben und bei benötigter Hilfe eingreifen zu können.

Für die Dauer der Ausstellung mußten Absprachen mit den Bediensteten der Samtgemeinde und den sonstigen Nutzern des Schlosses getroffen werden.

Außerdem mußte ein Aufsichtsplan für die Zeit der Öffnung der Ausstellung erarbeitet werden und die Schüler mußten sich verbndlich in die Listen eintragen.

Auf Grund der Erfahrung vom letzten Jahr schlugen die SchülerInnen vor, während der Ausstellungzeit den Besuchern Kaffee und Kuchen anzubieten, um so deren Aufenthalt im Schloss angenehmer zu gestalten und zu verlängern und um auch mit den Gästen in ein Gespräch über die ausgestellten Exponate zu kommen.

Diese Idee war großartig, zumal die SchülerInnen teilweise zu Hause selbst Kuchen gebacken und mitgebracht hatten. Das Angebot wurde dann auch von den Besuchern gern angenommen.

 
Anekdotisches:
Bei einer schriftlichen Reflexion gab es folgende Aussagen zu der diesjährigen Kunstausstellung.

ALENA HIPPLER: - die Arbeit in der Gruppe hat Spaß gemacht. - es waren noch mehr Besucher zur Vernissage gekommen als im letzten Jahr. - es gab Kaffee und Kuche während der Ausstellungszeiten, was zu längerem Verweilen der Besucher im Schloss führte.
JACLYN SOMMERFELD: - eine Kunstausstellung ist besser als trockener Unterricht. - der Zeitdruck am Ende der Vorbereitung für die Ausstellung war groß.
PIA DINGENTHAL: - unsere Ausstellung kam gut bei den Besuchern an und wir waren auch begeistert.
NATASCHA OTTO: - Vernissge mit toller Athmosphäre mit schönen Bildern in einem schönen Schloss.
ISABELL MÜLLER: - gute Gruppenarbeit
LENA STEFAN: - konnten unseren Künstler selbst aussuchen und uns nach ihm verfremden. - Vernissage war richtig gut. - Presse und Öffentlichkeit fand ich gut.

Der Inhaber der Künstlerkneipe "CARTOON", Herr Rainer Podszum aus Göttingen war so begeistert von den ausgestellten Bildern und vom Engagement der SchülerInnen, dass er den WPK KUNST für die nächste Ausstellung ihrer Bilder zu sich in seine in Göttingen bekannte Künstlerkneipe "CARTOON" einlud.

Diese Einladung haben die SchülerInnen gern angenommen und so arbeiten alle jungen KünstlerInnen für ihre nächste Ausstellung im Frühjahr 2007 in Göttingen im "CARTOON":

Die Vernissage ist am 02.03.2007 im CARTOON in
Göttingen um 18.00 Uhr.