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Bei ODETTE Wasserhäuschen am See - Kinder kaufen Träume ein
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Im Jugendstilwasserwerk tanzt eine junge Badenixe durch die Luft
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Der Director of Photography filmt Katharina
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Lilli Schwanenzeh hat keine Lust mehr auf's Tutu
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Frischgeschlüpfte rosa Fliegen verzaubern die Tanzkompanie Oldenburg
SCHWANENZEH - small is quite beautiful / ein Tanzfilm
Schule:
Schulübergreifendes Projekt (10 Schulen),
Kooperationspartner als Repräsentant:

Steinbergschule Hofheim
Altenhainer Straße 34
65719 Hofheim
Ltg.
Andrea Hoss
tel: 06192 - 26651



Grundschule

 
Kooperationspartner:
TANZPLAN interart projekte
Andrea Simon und Andreas J. Etter
Kelkheimer Straße 11
65719 Hofheim/Ts.
tel: 06192 - 5280
mobil:0173 - 175 87 63

web: www.tanzplan.de www.tanzplan.com

 
Beteiligte Schüler:
67
Ihr Eintrag
27 Grundschüler, Klassen 1-4
2 Realschüler, Klasse 5
9 Gesamtschüler (Auch Modellschule), Kl.2-8
12 Gymnasialschüler, Klasse 5-13
1 Berufsschüler
und
16 Vorschulkinder aus versch. Hofheimer Kindergärten
Stand: August 2005
Bis auf drei Kinder, wurden im September alle Vorschulkinder eingeschult. Alle anderen wanderten eine Klasse weiter.

Das Tanzprojekt
TANZPLAN Kinder und jugendensemble ist ein seit Jahren erfolgreiches, laufendes Projekt für Hofheimer SchülerInnen. Viele Bühnenproduktionen gingen dem Film voraus. Siehe web: www.tanzplan.de/Kinder und Jugendensemble
Immer wieder arbeiten die Kinder zusammen mit Bühnenprofis.
Dies ist der erste gemeinsame Film.
Beteiligte Schulen:
Steinbergschule Hofheim, Grundschule
Montessorischule Hofheim, Modellschule (-Gesamt)
Pestalozzischule Hofheim, Grundschule
Grundschule Langenhain Hofheim
Heiligenstockschule Hofheim, Grundschule mit Förderstufe
Weingartenschule Kriftel, Gesamtschule
Elisabethenschule Hofheim, Realschule
Gymnasium St. Angela Königstein
Main Taunus Schule Hofheim, Gymnasium
Berufliche Schulen Hofheim

 
Beteiligte Lehrkräfte:
Lehrer und Eltern konnten die Dreharbeiten nur beobachtend begleiten.Eltern betreuten die Kinder während der Drehs.Stellvertretend: Andrea Hoss/ Musik/ Schulleitung Steinbergschule
 
Stundenvolumen:
1 Jahr insgesamt. Dez. 04 bis August 05
In der Regel fand das Tanztraining/Probe einmal pro Woche statt. Ziel der Trainings ist vor allem die Fähigkeit zur tänzerischen und spielerischen Improvisation.
Die Drehtermine lagen jeweils dicht beieinander, Immer pro Drehort ein halber-ganzer Tag.
Am Drehort wurden die Choreographien umgesetzt und die Improvisationen entwickelt.
Einen großen Zeitaufwand brachte die Organisation des Filmprojekts mit sich
( Mittelbeschaffung, Rechteabwicklung, Drehortgenehmigungen und Besichtigungen, Terminabsprachen mit den Künstlern, Kameramännern und Vertretern der öffentlichen Drehorte, Kostümbeschaffung und Ausstattung).
Der Schnitt des Films nahm ca. 3 Wochen von Okt. bis Anfang Dezember 05 in Anspruch.
Etwa vier Tage brauchte die Entwicklung des PR Konzepts (Printmedien).
Premiere war der 10.12.2005 im Gallus Theater Frankfurt am Main. Dort dann 2 Vorstellungen
Am 21. und 22. Januar 2006 4 Vorstellungen in Hofheim am Taunus
Hiernach konnte der Film schon über 1000 Besucher erreichen.
Ab 23. April 2006 läuft er an 4 Sonntagen im Oldenburgischen Staatstheater.
Im Frühjar 2006 wieder in Frankfurt als Veranstaltung der Kinothek Asta Nielsen und des Frauenreferats Frankfurt in verschiedenen Programmkinos.
Auch Im freien Theaterhaus Frankfurt, einer Spielstätte für Kinder und Jugendtheater dann im Herbst.
Am 10. September 06 wieder in Hofheim am Taunus.
Das Kulturamt Wiesbaden prüft ein Abspielen während der Wiesbadener Tanztage 2006.
Ein intern. Kinderfilmfestival prüft eine Teilnahme nach der Entscheidung des Wettbewerbs "Kinder zum Olymp".
Als Charity Projekt soll der Film in Kinderheimen, Hospizen, Krankenhäusern, Schulen etc. angeboten werden. Derzeit bei Stiftung "Bärenherz"/Wiesbaden.
 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
IPresseinformation

Nach dem Initialfilm „Rhythm is it“ und dem Kindertanzprojekt „Mad Hot Ballroom“, kommt jetzt der Tanzfilm aus Frankfurt am Main.
70 Kinder und Jugendliche aus Hofheim am Taunus erarbeiteten zusammen mit der Choreographin Andrea Simon von TANZPLAN, dem Kameramann Andreas J. Etter und erfahrenen Tänzern und Schauspielern den szenischen Tanzfilm:

„Schwanenzeh – small is quite beautiful“
Musik: Enver Izmaylov und Camille Saint-Saens

Der Film ist keine Dokumentation des Projekts, sondern durchgehend inszeniert und choreographiert. Die poetische Kameraführung erlaubt einen bewunderungswürdigen Blick auf die Inspiration, das Ausdrucksvermögen und die Musikalität der beteiligten Kinder.
Ihnen zur Seite stehen erfahrene, professionelle Tänzer und Schauspieler.
Alle zusammen erleben eine neue tänzerische Dimension im Zusammenspiel.
Viel Improvisation und Spontaneität machen den Charme des Filmes ebenso aus, wie die spannenden Orte in Frankfurt/M., wo gedreht wurde, wie z.B: Schirn Kunsthalle, Senckenberg Museum, Neue Börse und im Frankfurter Zoo. Aber auch auf großer Bühne im Oldenburgischen Staatstheater zusammen mit der Tanzkompanie Oldenburg. Ein alter Kiosk in Hofheim am Taunus wurde künstlerisch wiederbelebt, und ist der Spielort der Rahmenhandlung. Ein Jugendstilwasserwerk in Hattersheim am Main und die imposante Concorde des Auto und Technik Museums in Sinsheim sind weitere Drehorte.
„Schwanenzeh – small is quite beautiful“ kommt ohne Text aus und ist komplett vertont mit der bekannten Komposition " Der Karneval der Tiere" von Camille Saint-Saens und den wundervollen Kompositionen des ukrainischen Gitarristen Enver Izmaylov.
Andrea Simon/TANZPLAN und das Kinderensemble feierten 2005 das 15-jährige TANZPLAN Jubiläum mit der Premiere des Films in Frankfurt. Publikum und Presse waren einhellig begeistert.
Die Kinder stolz und selbstbewußt, bewegt von ihrem Erfolg.
Frankfurter Rundschau, Feuilleton: „… begibt sich augenzwinkernd auf die Spur von Schwanensee ( ) … macht die Bühne frei für Kinderträume ( ) …Schwanenzeh ist poetisch, witzig und macht sogar Zootiere zu famosen Filmstars.“ schrieb Sylvia Staude
2006 ist der Film Teilnehmer beim bundesweiten Wettbewerb „ Kinder zum Olymp“ von der Kulturstiftung der Länder. 2005 konnte Andrea Simon mit Kindern des Montessori-Zentrums Hofheim, bei diesem Wettbewerb den Auftrittspreis der Sparte Tanz gewinnen.

Dauer des Films: ca. 60 Minuten
Für Besucher ab ca. 5 Jahren und Erwachsene
Info. www.tanzplan.de/neuigkeiten


hr Eintrag
„SCHWANENZEH – small is quite beautiful“

Ein Tanzfilm
Von Andrea Simon (Regie) u. Andreas J.Etter (Kamera)
Musik: Camille Saint-Saens ( Le carnaval des animeaux u.a.) und Enver Izmaylov

Mit dem TANZPLAN Kinder und Jugendensemble

Und: Gisa Bergman, Christian Golusda, Patrick Erni, Maria Nitsche,Bernd Nieschalk,
Ricardo Pereira, Aliksey Schoettle,
Diether Schlicker und Tanzkompanie Oldenburg

ZUM INHALT
Kleinsein ist recht schön, wenn drumherum alles Groß ist.
In der eher funktionellen Welt der Großen, in den Räumen der Gegenwart entfaltet sich der fantasievolle Kosmos kleiner Menschen.
An einem magischen Kiosk namens: Bei Odette – Wasserhäuschen am See
kaufen Kinder Träume ein. Geheimnisvolle Objekte versetzen sie in ihre Innenwelt. Alles inszeniert sich neu . Orte und Zeit gewinnen neue Dimensionen.
Die Kinder spüren, dass hier ein Zauber wirkt. Die Kioskverkäuferin und auch all die Süßigkeiten und Überraschungen, alles verwandelt sich in unberechenbare Dinge, Eindrücke und Geschehnisse.
Aber das ist ja gerade der Reiz.
Katharina also, die kauft sich eine Pop-up Karte mit Schwanenseeballerina.
Und weil die Verkäuferin, so scheints, eine Zauberin ist, führt sie das Kind mitten hinein in den eigenen Traum: -

„ Autsch“ ..... die Ballerina im Schwanenseekostüm hat sich auf der Bühne den großen Zeh verletzt. In der Garderobe wartet ihre kleine Tochter Lili. Während der Zeh der Tänzerin verarztet wird, stiehlt sich die Kleine mitsamt einem Tutu davon, auf die nunmehr verlassene Bühne. Sie streift das Kostüm über, und da passiert es.....
..... Musik, Licht, und sie tanzt, fliegt, saust und schon ist auch Katharina selbst dabei.....

Oder Anna, die sich für eine Dose "Olle Kamellen" entscheidet, und die sich erschreckt als eine Dinokopf herausflippt aus der Dose. Und da sieht sie sich schon mittendrin im Dinosauriermuseum wo sich ihr eigener Kosmos entfaltet. Kleine, grüngekleidete Forscher finden bonbonfarbene Knochen im Museum. Und ein Museumswärter hat plötzlich einen Dinokopf und scheucht alle herum. Anna mittendrin. Aber die Forscher schicken den Dino zurück in die Vorzeit, und dann sind alle weg. Nur noch der Wärter legt ein Tänzchen aufs Parkett, das der Anna gut gefällt. Und am Ende Ihres Traums gibts noch eine Überraschung.

Dies sind nur zwei zarte, tänzerische Szenen dieses Films, der sich als Bilderbogen entfaltet.
Wer weiß schon vorher, wenn die Limonade blau ist, dass auf einmal ein ganzer Raum und du selbst blau strahlen, wie bei Yves Klein.

Kinder übernehmen die Rollen von Tieren und erleben das Darwinsche Gesetz des Stärkeren (Schlaueren?).
All die eingekauften Dinge werden zum Anlass für die sich entwickelnden Szenen. Tanz und Spiel ereignen sich an Orten wie z.B. auf großer Bühne, inmitten der Welt des Geldes in der Neuen Börse Ffm, zwischen den massigen Dinosaurierskeletten des Senckenbergmuseums Ffm oder in Ausstellungsräumen großer Künstler.
An all diesen Orten tanzen, toben, träumen die Kleinen und die Großen, und bringen frischen Wind in die Bude. Der Film zeigt, wie sehr die Fantasie das Leben beflügeln kann.

Natürlich sind die Kinderträume vor allem aber auch die ideenreichen Bildwelten der Choreographin Andrea Simon und des Kameramanns Andreas J. Etter
Ein inhaltlich und ästhetisch wertvolles künstlerisches Kinder-Kultur Projekt, auch für Erwachsene. Eingefahrene Sichtweisen werden hier nicht bedient. Frei von Texten und komplett vertont mit Musik von Enver Izmaylov und Camille Saint-Saens.

UA: 10.12.2005 Frankfurt am Main


 
Projektauslöser/Idee:
Ihr Eintrag
Hier das EXPOSÉ unseres Projekts:

TANZPLAN
interart projekte Tanzplan Kinder und Jugendensemble

Andrea Simon
Kelkheimer Str. 11
65719 Hofheim

Tel: 06192 – 5280
Mail: info@tanzplan.de
Site: www.tanzplan.de

SCHWANENZEH
small is quite beautiful

Ein Film über Kleinsein und Großsein, ein Tanzfilm mit Kindern und Tänzern,
ein Film übers Filmmachen

Regie, Schnitt : Andrea Simon, Andreas J. Etter
Konzeption, Choreografie: Andrea Simon
Kamera : Andreas J. Etter,
sowie: Dietrich Milde, Bernd Nieschalk
Musik : Camille Saint-Saens , Enver Izmaylov

Mit dem TANZPLAN Kinder und Jugendensemble
sowie professionellen Bühnenkünstlern wie: Ballettensemble des Oldenburgischen Staatstheaters, Maria Nitsche,
Aliksey Schoettle, Ricardo Pereira, Christian Golusda, Patrick Erni, Bernd Nieschalk und Gisa Bergmann


Exposé des Projekts 2005


Rahmen, Form, Absichten

In diesem künstlerischen und edukativen Projekt, von dem wir hoffen, es an vielen Orten wie Schulen und Theatern und Programmkinos zeigen zu können, soll die bereits erprobte Verbindung von Tanz und Film, die bisher ausschließlich im professionellen Tanztheaterbereich verwirklicht wurde, um die Themen: Kind allgemein, tanzendes Kind, spontane Kamera, cinéma direct bereichert werden.

Kindlicher Umgang mit Choreographie, Theater, den Erwachsenen, den Räumen der Erwachsenen, den Theater- und Kunst Räumen der Großen, den großen eigenen Innenwelten, der Kinderblick auf die Außenwelt, sind szenische Grundlagen.

Das Aufeinandertreffen der Welt der kleinen Künstler und der Welt der großen Künstler. Die gegenseitige Herausforderung, denn die gibt es, wie einen cinéastischen Spielplatz zu inszenieren, oder besser : einfach geschehen zu lassen, choreographisch und per Kamera intuitiv Anteil zu nehmen, ist eine weitere, wichtige Idee in unserer Planung.


Der Film ist eine Arbeit mit TANZPLAN interart projekte, und stellt eine erneute Zusammenarbeit mit dem Künstler Andreas J. Etter / Oldenburgisches Staatstheater vor.
Der Künstler, der bisher mit TANZPLAN als Tänzer, Choreograph und Bühnenbildner zusammenarbeitete, stellt sich hier als Filmemacher vor.

Eine Art finanzielle Ausgangssituation schafft der TANZPLAN-Förderverein:
tanzkunst hofheim e.V.

Eine ganz besondere Unterstützung stellt die kostenlose Benutzung öffentlicher Räume, auf eigene Gefahr, dar.
Unter anderem suchen die Dreharbeiten gezielt Räume bzw. Orte auf ,die dem Begriff der Größe nachvollziehbar entsprechen.
z.B. Naturhistorisches Museum Senckenberg in Frankfurt ( Dinosaurier, Vitrinen )
Kunsthalle Schirn, „Yves Klein Retrospektive“, Frankfurt (Große blaue Monochrome)
Opern / Ballettbühne, Staatstheater Oldenburg (Großer Auftritt, Überdimension, große Tänzer))
und Zoo Frankfurt
Deutsche Börse Frankfurt
Bechstein Centre Ffm
Jugendstilwasserwerk Hattersheim
Aldi Süd Hofheim
Auto und Technik Museum Sinsheim

Aber natürlich wird auch am Kiosk und im Wald gedreht, getanzt.

Einige inhaltliche Ansätze, Stichpunkte

- Vorteile und Nachteile, Schönheit und Verletzbarkeit des Kleinseins gegenüber dem Großsein und viceversa beleuchten.
- Das intensive sich Kleinfühlen ( - auch von Großen) im gleichen psychischen, dinglichen und theatralen Raum mit ganz Großen ( Künstlern, Eltern oder wie wärs mit Dinosauriern?) mitfühlbar zu machen.

- Den Streß von Eltern, der Kinder kalt läßt, als tänzerische Miniaturen, witzig und karikierend zu choreographieren.
- Kindliche Dynamik als filmisches Tempo aufnehmen.
- vom Gewinnen und Verlieren erzählen.
- Vom Tanzen aus Gründen der Selbstberuhigung, des Sich- selbst- inspirierens, aus Gründen wie Zorn, Freude, Verliebtheit oder Frustration, aus Gründen die Rätsel bleiben.
- Von Träumen (die wahr werden?) berichten

- Die Emotionen selbst als Filmelement, Chiffren, Bewegungen des Bildes, als Tempomacher nutzen.

- An einem wiederbelebten, alten Kiosk, der künstlerisch bestückt wird, kaufen Kinder ein und sehen hinterm Tresen eine Hexe, eine Fee, und andere Projektionen.
Die von ihr erworbenen Süßigkeiten, Heftchen, Wundertüten und Sammelkärtchen, die die Kinder vertieft betrachten, bilden die Rahmenhandlung; stellen die Auslöser fortschreitender Fantasien dar, und dies ist dann die auslösende Rahmenhandlung des Films mit den oben beschriebenen Themen.

Das ist es, was wir (sehen) wollen.
Das Projekt nimmt sich Zeit über das Jahr 2005 hin, um mit den Kindern in Ruhe und streßfrei zu arbeiten, und um genügend Zeit zu haben für Organisation, Technik und alle Fragen des Ablauftimings


Andrea Simon / TANZPLAN und Andreas J. Etter


Kurznotiz zum CV von Andreas J. Etter
... ist Schweizer. Er arbeitet seit über 15 Jahren als Tänzer an verschiedenen deutschen Bühnen, zuletzt am Oldenburgischen Staatstheater. Auch in freien Tanztheaterproduktionen hat er wiederholt mitgewirkt. Wiederholt auch mit TANZPLAN. Seine Tänzerlaufbahn beendet er in 2005.
Er begleitet aber auch seit 5 Jahren verschiedenste Tanzproduktionen als Fotograf, Tanzfilmer und Mediendesigner.
Für MS-Schrittmacher und das Oldenburgische Staatstheater gestaltet er mittlerweile alle große Printmedien, erstellt Videodokumentationen und Tanztrailer.
Für die Tanzagentur The.Lab in Berlin ist er für den Bereich Videopräsentation unter anderen zuständig.
Im Internet: keilversion@gmx.net

Informationen zu Andrea Simon und ihrer Arbeit mit TANZPLAN finden Sie auf der Website der Künstlerorganisation www.tanzplan.de , den CV unter Künstler.


Stand: Mai 2005

 
Projektentwicklung:
Ihr Eintrag
In der ersten Phase des Projektes skizzierten Andrea Simon (Konzept,Regie) und Andreas J.Etter
( Director of Photography, Kamera, Schnitt) ihre Vorstellung von der bildhaften, kindgerechten und tanzgeeigneten Form des Films. Die Kinder sollten sich an Orten der Größe bewegen, sollten sich reiben mit großen Tänzern,ihr großes Imaginationsspektrum sollte Thema sein, die Schönheit ihres Kleinseins und seine Perspektive. Das Kleine und Kindliche sollte am Projekt wachsen können, Selbstvertrauen und tänzerischen Fortschritt gewinnen. Beiden war wichtig, gut zu planen, um dann relativ frei und spontan im Zusammenspiel zwischen Kind und Kamera sein zu können. Schnell war man sich einig zwei weitere inspirierte Kollegen an die Kameras zu bitten, sodaß, zumeist später, drei Kameras zum Einsatz kamen.
Bei der Drehortsuche stand die Ausschau nach einerseits spektakulären Locations im Visier, aber auch dass die Drehorte geeignet sein mussten für Kinder und Tanz.
Nach vielen Besichtigungen entschied sich die Regisseurin für die folgenden Drehorte:
Schirn Kunsthalle Franklfurt-Yves Klein Retrospektive, Zoo Frankfurt, Senckenberg Museum-Sauriersaal und Vitrinenallee Frankfurt, Waldszenerie Hofheim, ein alter Kiosk Hofheim, Jugendstilwasserwerk Hattersheim, Concorde im Auto und Technik Museum Sinsheim, Parkett in der Empfangshalle der Neuen Börse Frankfurt und die große, klassizistische Bühne des Oldenburgischen Staatstheaters.
Es wurde allerorts große Unterstützung seitens der Vertreter dieser Orte spürbar. Es gab immer Drehgenehmigungen und zwar mietfrei. Die Drehs wurden außerhalb der Besuchszeiten organisiert,damit die Kinder sich ungestört fühlten, die Eventmamager und Pressereferenten der Locations waren dabei,betreuten, und stellten z.Teil noch Sandwiches und Getränke bereit.
Hierbei konnten, normalerweise sehr hohe, Kosten eingespart werden.
Ebenso bei der Frage der Vertonung.
Da den Künstlern viele kleine Szenen vorschwebten und auch die Kinder einen Zugang zur Musik haben sollten, entschied man sich für:
Karneval der Tiere von Camille Saint-Saens in einer Aufnahme der Philharmonie des Staatsorchesters Halle, Ltg. Karl-Heinz Zettl, und einer persönlichen Aufnahme des ukrainischen Gitarristen Enver Izmaylov. Für beide Aufnahmen und eine engl. Produktion wurden die Nutzungsrechte von allen Inhabern erteilt und der Film bei der GEMA angemeldet. Auch hier entfielen die Gebühren.
Die Kosten des Projekts wurden von Andrea Simon durch eine intensive Tätigkeit zur Mittelbeschaffung bewältigt.
Im Tanzunterricht mit Andrea Simon wurden die Szenen besprochen, die Improvisationen zu Musik probiert und die Choreographien einstudiert. auch diese Proben wurden von den Kameras oft begleitet. Angesichts des endgültigen filmischen Materialwusts, entschied man sich beim Schnitt gegen die Verwendung des Dokumaterials.
Am Set mußte alles sehr diszipliniert aber dennoch mit Spaß verwirklicht werden. Die Kinder lernten Abläufe genau einzuhalten. Zu tanzen und darstellerisch in der Rolle zu bleiben, natürlich zu sein trotz der Konzentration und machmal Müdigkeit. Sie lernten dass Dreharbeiten sich von Tanzauftritten unterscheiden. Vieles musste wiederholt werden aus verschiedenen Perspektiven. Die Arbeitsweise erschien eher fragmentarisch. Aber, so HZ:"Die Kinder kommen in den Aufnahmen stets erfrischend natürlich rüber."..()...Das spontane, oder auch in Choreographien zu sehende tänzerische, musikalische, mimische und gestische Ausdrucksvermögen der Kinder bewegt im wahrsten Sinne des Wortes.()... Im Wechselspiel mit ausgebildeten Tänzern entstehen nachdenkliche bis ausgelassene Szenen der Freude an Bewegung."
FR:"Ihren großen und kleinen Schülerinnen scheint Andrea Simon viel (Tanz-)Auslauf gelassen zu haben, nur manchmal gibt es choreographierte Ensembles, ein fesches Reinigungsballett mit Besen etwa."

Da der Hauptkameramann bis Anfang 2005 selbst ua. noch Tänzer war, brachte er sehr viel fachliches Know-How in die Dreharbeiten und vor allem später beim Schnitt ein. Seine teilweise sehr bewegte Kameraführung begeisterte die Kinder, nach einer Zeit hatten sie die Kamerapräsenz völlig assimiliert.
Besonders wichtig waren die Drehs am Set der Rahmenhandlung, also am Kiosk. Hier agierten die Vorschulkinder. Mit Hilfe einer großartigen, sehr pädagogischen Schauspielerin ( Gisa Bergmann) als Verkäuferin, haben die Kleinen konzentriert und natürlich zwei Tage lang agiert. Und in die Kamera haben sie auch nicht geguckt. Haben Anweisungen gehört, und reagiert ohne zum Anweiser zu schauen.
Resultat: ein bärenstarkes Selbstbewußtsein für den anstehenden Schulanfang.
Aber auch für die Profis, die mit den Kindern arbeiteten war es eineinmaliges Erlebnis zu sehen wie elegant und geschmeidig, wie natürlich und teamfähig die Kinder waren. Als wären sie als Tänzer geboren. Es gab praktisch keine Hürde. Die Kinder waren ohnehin durch die Arbeit mit Andrea Simon sehr improvisationserprobt, das hat sich auch situativ eindrucksvoll bemerkbar gemacht.
Bei der Filmpremiere gab es für einige Kinder die Möglichkeit auch kurz Live aufzutreten.
Die Uraufführung im Gallustheater in Frankfurt am Main war ein bejubelter Erfolg.
Pressezitat:...macht sich augenzwinkernd auf die Spur vom Schwanensee()...eröffnet Kindern neue Welten()... Schwanenzeh ist poetisch, witzig und macht sogar Zootiere zu famosen Filmstars()" Frankfurter Rundschau.
Stimmt. Zwei Tage lang wurden auch im Zoo Frankfurt, vor allem die Tierkinder gefilmt.
Mit dem Ergebnis der Arbeit waren alle Beteiligten in hohem Maße zufrieden und stolz.

 
Besonderheiten:
Ihr Eintrag
Es gab einige Tanzfilme in letzter Zeit, die natürlich technisch sehr aufwendig und brillant produziert waren.
Schwanenzeh ... sollte ein inszenierter Traum werden. Es gibt praktisch keinen Moment der üblichen Alltagsrealität, nur Poesie und Theater.
Aber dennoch hat der Film seine Wahrheit und eine bestechende Authentizität in jeder Sekunde.

Besonders war sicher auch das Zusammentreffen erfahrener Künstler, Tänzer, Schauspieler mit dieser inspirierten Kindergruppe, ihren Bewegungskompetenzen und ihrer Frische.

Für die Kinder galt: getanzt wird beileibe nicht nur auf der Bühne. Das geht überall.

Auch nimmt die Regie immer wieder die kindliche Perspektive ein, in der sich Erlebtes mit Imaginiertem mischt.

Besonders ist auch, dass der Film ohne ein Wort auskommt. Nur Musik. 60 Minuten.

In Zeiten harter Subventionspolitik ist für Kunst nicht mehr viel Geld da. Für ein Kinder-Kulturprojekt wie Schwanenzeh, gab es zum Glück etwas Geld und sehr, sehr viel Unterstützung darüber hinaus. Vielleicht eine Tendenz?

Eine total engagierte Elternschaft hat die Dreharbeiten begleitet, hat sich zum Förderverein zusammengetan und ein kleines Startkapital ermöglicht.

Auf Anregung der Robert Bosch Stiftung, die mit Ihrem Programm "Bühne frei für Wissenschaft" den Film förderte, wurden kurze Wissenworkshops zu den Drehorten/Themen, ehrenamtlich, veranstaltet:

Erdgeschichte/Geologie
Paläontologie/Dinosaurier
Insektenverpuppung
Bakterien und Antibiotika
Wertpapierhandel
Die Workshops waren kurz und spielerisch auf die Altersgruppe abgestimmt.

Besonders finden wir: alle Filmschaffenden meinten: "Ein Kinderfilm? Da habt Ihr Euch ja gleich das Schwierigste rausgesucht"
Die Arbeit mit den Kindern war von allem mit das einfachste und flüssigste. Sehr schön.

Ein besonderer Vorteil war, dass Andreas J. Etter
bis 2005 selbst noch als aktiver Tänzer an vielen deutschen Bühnen tanzte. Seit einigen Jahren baute er an seiner zweiten beruflichen Laufbahn als Filmer, Cutter, Grafik-Designer.
Somit brachte er auf einzigartige Weise beim Schnitt und beim Dreh seine Kenntnisse der Tanzsprache und Musikalität ein. Auch zu Kindern hatte er einen super Zugang und einen Blick fürs Kleinsein.
FR: " gefilmt hat Andreas J. Etter, der selbst auch Tänzer war, gerade das mag ihn befähigt haben, die (naturgemäß laienhaften) Bewegungen so fein zu verarbeiten."
HZ: "Die detaillierte Kameraführung von Andreas J.Etter wirft mit wachem Auge Spots auf herrlich einzigartige und oft auch überraschende Momente".

Oft benutzt, gerade für Kindertanz, wird der "Karneval der Tiere" von Saint-Saens. Das Thema hatten wir nicht vor, wohl aber die Kompositionen. So Schreibt die HZ: " Die Musik erhält so eine ganz neue Wirklichkeit"

Für das Tanzplan Kinder und Jugendensemble ist neu, dass eine 67-köpfige Truppe nicht nur ein-zweimal Live aufführt, sondern ihren Film vielfach und über längeren Zeitraum abspielt.
So bleibt die Erfahrung noch viel länger lebendig und die Kinder können sich spiegeln im Projekt. Bei jeder Ansicht Neues sehen und ihre Erlebnisse auffrischen.
Der Film dokumentiert einen vergänglichen Moment in der (künstlerischen) Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Schon bei der Premiere war für manche Kinder ein Jahr nach dem Dreh vergangen.
Spieldaten in 2006 zeigen kleine kinder, die mittlerweile größer, sogar groß sind. Eine schöne Chance sein Kindsein immer wieder zu erleben.

 
Probleme und Lösungen:
Ihr Eintrag
Wie immer, bei freien Projekten, ergab sich die bedenkliche Frage nach der Finanzierung.
Vorneweg muß gesagt werden, dass dieses Problem etwas kleiner wurde, indem ALLE beteiligten Künstler und Kameramänner bereit waren, auch für ein Taschengeld bzw. ohne Honorarzusage mit Andrea Simon den Film zu beginnen. Auch die Eltern der Kinder standen voll hinter der Idee und setzten sich auch praktisch ein.
Später stellte sich heraus, dass an allen Drehorten auf Mieten verzichtet wurde, ebenso bei den Musikrechten auf Gebühren.
Besonders die Fördergemeinschaft Montessori-Zentrum Hofheim e.V. hat sich intensiv für die Mittelbeschaffung eingesetzt. Und hatte durchaus Erfolg. Auch andere Eltern waren hierbei sehr hilfreich.
Andrea Simon und Andreas J.Etter verschickten Ihr Exposé an verschiedene potentielle Förderer.
Die Bescheide nahmen eine ganze Weile in Anspruch.

Finanzielle Unterstützung erhielt das Projekt von:

Tanzkunst Hofheim e.V.
Aktion Mensch 5000xZukunft
Montessori-Zentrum Hofheim e.V.
Hessisches Sozialministerium
Amt für Wissenschaft und Kunst Frankfurt/M.
Prof. Dr. Meyer-Galow
Robert Bosch Stiftung Stuttgart

Die Filmprojektion im Gallustheater wurde unterstützt von Medienhaus Frankfurt GmbH

Die Filmvorführungen in Hofheim am 21./22.1.2006 vom Magistrat der Stadt Hofheim und Tanzkunst Hofheim e.V.

Noch ein Problem:
Sämtliche Anträge auf Unterstützung hatten verschieden Antrags/Abrechnungsformulare. Dem gerecht zu werden ist schon fast ein Kunststück. Die Abrechnung forderte bei jedem Förderer ein abweichendes Procedere.
Eine Standartisierung wäre hier sehr entlastend.

Die Terminierung war häufig nicht leicht.

Transporte und Betreuung der Kinder durch die Eltern war kein Problem.
Auch sonst gab es keine Probleme mit den Kindern. Für sie schien das alles ganz natürlich.
Nur ein Kind stieg aus dem Projekt aus, ohne Begründung.

An manchen Drehorten war die Zeit knapp, was allerhöchste Disziplin und Stressbereitschaft einforderte. Da war man abends schon kaputt. Dafür glücklicherweise aber immer zufrieden.

Einmal wollte Lili nicht mehr solo agieren.
Dieses Problem konnten wir lösen indem wir ihr ein sehr großes Eis versprachen.
Dann ging es komischerweise.

 
Anekdotisches:
Ihr Eintrag
Eine Stunde vor der Filmpremiere hatte Andrea Simon einen sogenannten Filmriss.
Bei der Ablaufprobe kam sie auf die Bühne und sagte: Und nun: Film ab, und viel Vergnügen mit:
........( ähh !) wie heißt das Ding nochmal? "

Alle Anwesenden , vor allem die Kinder, haben sich schlappgelacht, dass man den eigenen Filmtitel vergessen kann.