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Allstars
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Marimbagruppe, Schule am Bagno, ST
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Fürstenbergschule, MS
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Geistschule, MS
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Waldschule, Kinderhaus, MS
Balance
 
Schule:
Waldschule Kinderhaus
Große Wiese 14
48159 Münster
0251-211202
Fax:0251-263693


Hauptschule
 
Kooperationspartner:
Cactus Junges Theater
Trägerverein: Jugendtheater-Werkstatt e.V.
Künstlerische Leitung: Barbara Kemmler
Scharnhorststraße 36
48151 Münster
Telefon: 02 51 / 52 50 31
Telefax: 02 51 / 52 50 31
www.cactus-theater.de

Geistschule Münster
Ansprechpartner:
Frau Dorls-Weiß
Herr Neubert
Grevingstr.24
48151 Münster
0251/775432
Leitung Theaterkurs: Barbara Kemmler

Waldschule Kinderhaus
Ansprechpartner:
Frau Brambring
Frau Schröder
Große Wiese 14
48159 Münster
0251/211202
Leitung Theaterkurs: Silvia Jedrusiak,Judith Suermann

Fürstenbergschule
Ansprechpartner:
Herr Tetzlaff
Andreas-Hofer-Str. 30
48145 Münster
0251/35482
Leitung Theaterkurs: Alban Renz
Assistenz: Katharina Grützmacher

 
Beteiligte Schüler:
ca. 30
Waldschule Kinderhaus: 10 Schüler (aus den Jahrgangsstufen 5 - 10), Ganztagsschule
Fürstenbergschule:12 Schüler (Jahrgangsstufen: 5-10)
Geistschule:10 Schüler (aus den Jahrgangsstufen 5-10)
Ag`s für ein schulübergreifendes Projekt
 
Beteiligte Lehrkräfte:
3 Lehrkräfte - und die künstlerischen Coaches u.Gruppenleiter:Waldschule Kinderhaus: Silvia Jedrusiak und Judith Suermann (Theaterpädagoginnen und Regisseurinnen)Geistschule: Barbara Kemmler (Regisseurin), Julio Eyimi Mangue (Rapper, Choreograf)Fürstenbergschule: Alban Renz (Regisseur und Theaterpädagoge),Katharina Grützmacher (Studentin der Sozialpädagogik)
 
Stundenvolumen:
Ein Jahr proben drei Schülergruppen 2 Stunden pro Woche mit ihren Kursleitern. Zum Ende des Prozesses gibt es mit allen drei Schulen 2 gemeinsame Wochenenden und eine Intensivprobenwoche im Probenzentrum von Cactus -Junges Theater. In dieser Woche wird fünf Tage lang 4 -5 Stunden täglich geprobt. Darauf folgen drei Aufführungen. Gerade die letzte Phase im Projekt ist außerhalb der Schulzeit und freiwillig für die Schüler.
 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
Das Jugendtheatertheaterlabel "Cactus Junges Theater" (Plattform für Theater und kulturelle Bildung unter professionellen Rahmenbedingungen)setzt die erfolgreiche Arbeit mit 3 verschiedenen Hauptschulen in Münster fort. Seit 2007 findet jährlich eine schulübergreifende Inszenierung und Präsentation der Projektergebnisse rund um das Thema "Respekt" statt. In diesem Jahr setzen sich die Jugendlichen mit dem Spannungsfeld Balance/Respekt - Konflikt/Ausgleich gerade unter dem "Pendel der Globalisierung" auseinander.Vielfalt fordert Respekt, wenn sich Respekt lohnt, wo fangen wir an? Hauptziel ist es, über einen kontinuierlichen Prozess die integrative, interkulturelle Kompetenz aller Teilnehmer nachhaltig zu stärken und innovative, soziostrukturelle Impulse für das Miteinander zu setzen.Das Ergebnis wird in Form einer outdoor-Performance (Juni 2009) im Rathausinnenhof (Münster) gezeigt.So wird interkulturelle Jugendkultur durch die Präsentation im öffentlichen Raum in den Fokus gesetzt und zeigt sozusagen die aktive Teilhabe der beteiligten Jugendlichen an der Stadtgesellschaft.Außerdem wird das Thema an 10 verschiedenen TV-Stationen, die in Läden in der Innenstadt installiert werden, noch auf einer anderen Ebene ins Zentrum getragen, Die Videos (Filmbeiträge mit Interviews aus den letzten "Respect" - Inszenierungen" werden in einer Endlosschleife gezeigt und bieten somit auch dem Passanten, dem Bürger einen angstfreien Zugang zu dieser Thematik. Er kann sich selber entscheiden, ob er sich damit auseinandersetzt, sich anregen oder berühren lässt.
 
Projektauslöser/Idee:
Die originäre Idee geht zurück auf das Jugendtheaterlabel "Cactus Junges Theater",dass über die langjährige Theaterarbeit mit Jugendlichen, Kontakte zu einzelnen Lehrkräften und verschiedenen Schulen aufgebaut hatte. Es wurde eine Konzeption entwickelt, niedrigschwellige Angebote zu offerieren, um an Kultur und Theater heranzuführen.Das Thema "Respekt" und die Fragestellungen dazu stehen nun seit 3 Jahren bei dieser Arbeit im Fokus. Schwerpunkt der schulübergreifenden Inszenierung des letzten Jahres war "Selbstrespekt", 2009 geht es um die Fragen nach dem inneren, als auch äußeren Gleichgewicht (Balance)in Zeiten der Globalisierung.
 
Projektentwicklung:
Die genannten künstlerischen Coaches (jeweils 2 an 3 verschiedenen Hauptschulen) erarbeiten über einen Zeitraum von 9 Monaten (einmal wöchentlich 2,5 -3 Stunden)in den einzelnen Gruppen zum Thema und entwickeln szenisches, choreografisches, musikalisches und filmisches Material. Alle 2 Monate tauschen sich die Gruppenleiter über den jeweiligen Stand der Dinge aus und treffen sich im großen Team mit Cactus, dem Hauptkoordinator. Wichtig ist zudem das Gespräch zwischen der künstlerischen Leitung von Cactus und den jeweiligen Schulleitern (3 Monate vor der Aufführung), um terminliche Abstimmungen vorzunehmen und Absprachen zu treffen (zwischen der Bildungsinstitution Schule und dem Label in freier Trägerschaft).
 
Besonderheiten:
Das Besondere an diesem Projekt ist, das die Arbeitsergebnisse, das Gesamtszenario im öffentlichen Raum präsentiert wird und dass in diesem Jahr neben den beteiligten 3 Schulen noch weitere Ensembles von Cactus mitwirken (Jugendliche aus dem Montagstraining, aus der interkulturellen Theatergruppe und die Cactus Allstars - Jugendliche und junge Erwachsene, die schon mehrmals in Theaterproduktionen mitgewirkt haben und partiell semi-oder professionell arbeiten). In "Balance" werden also entlang einer inhaltlichen Linie 50-60 Jugendliche mit diversen Hintergründen und verschiedenen Erfahrungslevels von professionellen Theatermachern und Choreografen miteinander vernetzt und über gemeinsame Intensiv-Proben in eine Gesamtinszenierung gebracht. Dieser Prozess lässt sich nur auf den Weg bringen, wenn sämtliche Beteiligte sehr eigenverantwortlich ihren Aufgabenstellungen nachgehen und die Koordination und Organisation durch Cactus professionell aufgestellt ist.
 
Probleme und Lösungen:
Die Schwierigkeiten bestehen darin,die verschiedensten Institutionen zu koordinieren, z.B. Proben- und Aufführungstermine überschnitten sich mit Prüfungen und Schulabschlussfeiern. Das Problem wurde gelöst über Gespräche miteinander und gegenseitiges Entgegenkommen.Die gesamte Logistik und Organisation für Aufführungen im öffentlichen Raum erfordert z.B. schon wegen der ordnungsamtlichen Auflagen sehr viel mehr Einsatz,manpower und Flexibilität.
 
Anekdotisches:
1. Ein Erlebnis
Wir diskutieren über das Thema "Balance". Wir kommen auf Globalisierung, Gerechtigkeit, innere Ausgeglichenheit usw.
Ein Junge: Was ist eigentlich Balance?
Ein Anderer: Das ist ganz einfach, pass auf… ein Ballon, zwei Ballons. Fertig.
Alle Lachen.

2. Balance in der Schule
Das Gleichgewicht im Menschen zu erhalten, das Kräftige und das Weiche, das Milde und das Raue an seine gehörige Stelle bringen, ist die Aufgabe, welche sich jeder Mensch bei seiner eigenen Ausbildung vorsetzen muss.
Friedrich Christian Schlosser, (1776 - 1861), badischer Geheimrat und Geschichtsschreiber

3. Schreibwerkstatt
Was passiert wenn du aus dem Gleichgewicht gerätst?
Gestern hatte ich Stress mit meinen Eltern, hab alles an meiner Freundin ausgelassen. Sie schreibt mir so voll die normale SMS und ich schreib zurück: Geh weg, ich will nicht mit dir sprechen.
Sie: Was hast du?
Er: NIX
Sie: Sag was du hast? Was ist denn?
Er: Ich will nicht mit dir reden.
Daher kommt das, dass man sagt: Lass deine Wut nicht an anderen aus.

- Einmal hatte ich Stress und hab so mein T-Shirt gesucht und dann hab ich gemerkt, dass mein Bruder das anhat und ich bin voll ausgerastet, hab gegen den Schrank geboxt, die Tür ist kaputt gegangen und meine Hand war kaputt. Was hab ich davon, wenn meine Hand und mein Schrank kaputt sind? Jetzt setze ich mich hin und schreib Texte oder singe, davon hab ich was, das ist viel wertvoller.