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Impressionen einer Probe
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Ich halte einen Traum fest
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Einsamkeit versus Gruppengefühl
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Bericht Hellweger Anzeiger
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Erste Ideen für einen Fröndenberge Blickpunkt (Fröndenberger Trichter)
Bilder aus dem Rahmen
 
Schule:
Gesamtschule der Stadt Fröndenberg / Ruhr
Im Wiesengrund 7

58730 Fröndenberg
Tel.: 02373976-121
Fax: 02373976-130

Homepage der Schule: www.gsfportal.de



Gesamtschule

 
Kooperationspartner:
Anke Lux,
www.ankelux.de

Stageworks - Anke Lux + Tanztheater der Stadt Hamm, Windmühlenweg 14, 48317 Drensteinfurt

Kultur für Uns, www.kfu-online.de, M. Schroer, K. Maßmann

Am-Tex, In der Sohle 36, 59755 Arnsberg-Neheim,
Team Stadtmarketing Fröndenberg, Frau Wittmann,

Gerd Pater, www.ruhrtal-cruising.de

Derzeit sind die Hochschulen Magdeburg und Dortmund an einer Kooperation interessiert.

Kooperation mit weiteren Institutionen und Vereinen in Planung. Aktuelle Infos unter www.gsfortal.de/gsfblog

 
Beteiligte Schüler:
50
Schülerinnen und Schüler des WP1 Kurses Darstellen und Gestalten im sechsten Jahrgang
 
Beteiligte Lehrkräfte:
Christian Passmann, 02381.28343, christian-passmann@t-online.de, Darstellen und Gestalten, Chemie, Biologie, Sport, Tanz im GanztagsbereichPeter Nolte, 02378.890555, noltensee@ewfcom.biz, Darstellen und Gestalten, Musik, Chemie, BiologieEdeltraud Schuhmacher-Gerdes, 02303.52075, schumacher-gerdes@gmx.de, Darstellen und Gestalten, Gesellschaftslehre, Deutsch
 
Stundenvolumen:
3 Wochenstunden im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2006/2007, zuzüglich vier Projekttage. Das Projekt läuft im Schuljahr 2007/2008 bis Oktober 2007 mit drei Wochenstunden weiter.
 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
Wir planen die Erarbeitung einer Tanztheater-Montage mit dem Titel "Bilder aus dem Rahmen". Als externe Tanzpädagogin konnten wir bereits Anke Lux gewinnen, die mit uns und den 50 SchülerInnen des "Darstellen und Gestalten-Kurses" unserer Schule im zweiten Schulhalbjahr eine Tanzperformance erarbeiten wird. Im Zentrum der Erarbeitung stehen die jugendlichen Wünsche und Träume in ihren Beziehungen und Abgrenzungen zueinander und ihre Visionen von ihrem zukünftigen Leben, die die Kinder real in Bewegungen umsetzen.

In Anlehnung an "Bilder einer Ausstellung" von Mussorgski werden die Schüler Orte Ihrer Stadt auswählen ihrer Stadt präsentieren und ihren emotionalen Bezug tänzerisch in Szene setzen. Bindeglied zwischen den einzelnen Szenen ist die Promenade, die zu Beginn des Projektes erarbeitet wird.

Im Laufe des Projektes werden zunehmend externe Kooperationspartner einbezogen. Dies können weitere Künstler aus der Region, Sponsoren, Vereine, Institutionen und alle Mitglieder der Schulgemeinde sein.

Durch die Einbeziehung vieler Beteiligten, die den Fortschritt des Projektes aktiv mitbestimmen sollen, zur Öffentlichkeitsarbeit (Sponsorenfindung) und Dokumentation ist ein Blogsystem eingerichtet worden (www.gsfportal.de/gsfblog). Die Betreuung und Einrichtung des Blogsystems erfolgt durch einen externen EDV-Fachmann: Gerd Pater. Die Beteiligten Künstler, Lehrer und Schüler erhalten einen eigenen Zugang zum Blogsystem und können von jedem internetfähigem PC eigene Beiträge und Kommentare verfassen. Durch diese Vorgehensweise werden die SchülerInnen an die modernen Nutzungsformen der Blogsysteme in Unternehmen herangeführt.

Für die Eltern der beteiligten SchülerInnen besteht hier erstmalig die Möglichkeit den Unterrichtsfortschritt zu verfolgen, Beiträge zu liefern und Elterninformationen online abzurufen. Das eingeführte Blogsystem hat im schulischen Bereich Modellcharakter und wird am Ende des Projekts „Kinder zum Olymp“ und auf seine Übertragbarkeit auf andere schulische Einsatzmöglichkeiten untersucht. Hier besteht bereits Kontakt zu den pädagogischen Fakultäten der Universitäten Dortmund und Magdeburg.

Innerhalb der betreuenden Lehrerschaft ist eine Teamstruktur mit genauer Aufgabenverteilung eingerichtet worden. In regelmäßigen Anständen werden Koordinationstreffen durchgeführt.

Die Präsentation der fortschreitenden Arbeitsergebnisse wird an ausgewählten Spielorten der Stadt Fröndenberg, im Rahmen der Kulturwoche an der GSF und auf den Duisburger Tanztagen im März und bei den Mendener TanzTheater Tagen im Mai erfolgen. Derzeit ist eine abschließende Performance im Oktober während der offiziellen Neueröffnung des Kulturzentrums Ruhraue in Planung (http://www.kulturzentrum-ruhraue.de/).


Ablauf des Projekt:

1.
Erarbeitung der Promenade von Mussorgski (Choreographie Anke Lux) – mit den SchülerInnen in Bewegung kommen, erste Erfahrungen mit dem Ausdruck von Emotionen, Weiterführung und Vertiefung der Bühnenarbeit ...

2.
Einführung in das Blogsystem und dessen Nutzungsmöglichkeiten

3.
Die Schüler suchen Fröndenberger Blickpunkte, d.h. besondere Orte ihrer Stadt

4.
Gemeinsame Erarbeitung verschiedener TanzTheatersequenzen zu den Blickpunkten Fröndenbergs (Choreographie (diverse Gestaltungsaufgaben) und Musikauswahl (z.T. Rhythmen entwickeln) erfolgt gemeinsam (LehrerInnen / Künstlerin / SchülerInnen des DG-Kurses)

5.
Montage der einzelnen Sequenzen zu einer großen Bühnenpräsentation

6.
Abschließende Aufführung(en) – (im Verlauf des Projektes Darstellung der fortschreitenden Arbeitsergebnisse an den verschiedensten Orten)

Derzeit (Stand 02/07 – Work in progress) befindet sich das Projekt im Übergang zwischen Phase zwei und drei.

 
Projektauslöser/Idee:
Da wir seit Jahren schon mit externen Künstlern erfolgreich kooperieren, sollte eine Projektstruktur geschaffen werden, die in das schuleigene Curriculum aufgenommen werden kann.

Dabei ist es unser Ziel eine dynamische Projektstruktur zu schaffen, die allen Beteiligten eine aktive Mitbestimmung ermöglicht und gleichzeitig auf der emotionalen Ausgangslage der SchülerInnen aufbaut.

Die SchülerInnen sollen gleichzeitig unter professioneller Anleitung das künstlerische Arbeiten erleben und ihre eigene Kreativität erfahren können. Der gesamte Ablauf einer künstlerischen Produktion - von der Idee bis zur Performance - sollte den SchülerInnen einen Einblick in professionelle Arbeitsformen ermöglichen und ihnen dabei ein möglicht hohes Maß an Mitgestaltung zu ermöglichen.

Motiviert durch unsere persönlichen Erfahrungen mit Blogsystemen und ihrem dynamischen Potential, wurde hier schnell eine Verbindung zur Projektidee geschaffen, die die Einbeziehung einer breiten Basis ermöglicht.

Die Stadt Fröndenberg ist eine Kleinstadt mit 20.000 Einwohnern und liegt am Rande des Ruhrgebietes. Das kulturelle Leben der Stadt ist maßgeblich durch tradierte Vereine und Institutionen geprägt. Ein aktuelle Theater-, Tanz und Musikkultur besteht hier nur am Rande und wird maßgeblich durch den persönlichen Einsatz eines kleinen Personenkreises gestaltet. Auf diesem Hintergrund war die Idee schnell geboren ein Tanztheater mit lokalem Bezug in der Schule durch zu führen und Kultur auf einer breiten Bais zu schaffen. Ausgehend von der emotionalen Ausgangslage der Schüler zu bestimmten Orten der Stadt war der Ansatzpunkt für die eigene Erarbeitung von Tanzsequenzen offensichtlich. Wer erinnert sich nicht an Orte an denen man gespielt, geweint, gelacht, geküsst und gefeiert hat.

Die SchülerInnen sollen unter professioneller Anleitung das künstlerische Arbeiten erleben und ihre eigene Kreativität erfahren können. Der gesamte Ablauf einer künstlerischen Produktion - von der Idee bis zur Performance - soll den SchülerInnen einen Einblick in professionelle Arbeitsformen und ihnen dabei ein hohes Maß an Mitbestimmung eröffnen.

 
Projektentwicklung:
Wichtig war es Motivationen bei allen Beteiligten zu schaffen und die Rahmenbedingungen abzuklopfen. Eine hervorragende Raumausstattung ist uns durch die Schulorganisation gegeben. Es stehen in jeder Stunde für die einzelnen DG-Gruppen die Aula, der Musikraum mit Spiegelwand und ein Kunstraum zur Verfügung.
Durch das wöchentliche Training mit Frau Lux war der Kontakt zur externen Künstlerin schnell hergestellt. Meine beide Kollegen waren sofort interessiert, da die Zusammenarbeit mit externen Experten im Fach Darstellen und Gestalten Tradition hat, besonders in der Lehrerfortbildung. Auch die Schulleitung war sofort von dem Projekt begeistert, signalisierte finanzielle Hilfe und stellte uns den Blogserver zur Verfügung. Herr Nolte holte Herrn Pater mit ins Boot, der damit das Projekt in die Öffentlichkeit trug.
 
Besonderheiten:
Das Gesamtkonzept bietet für alle Beteiligten und für alle Außenstehenden einen hohen Grad an Transparenz in die Entwicklung der Performance, damit verbunden in die fortschreitenden Inhalte, die verwendeten Methoden, die Gedankengänge und Diskussionen, Emotionen und Irrwege. Dadurch hat jeder die Möglichkeit Anregungen und Konzepte zu übernehmen und für seine Bedürfnisse zu modifizieren.

Die Mitarbeit beschränkt sich nicht nur direkt auf die an der Performance beteiligten, sondern durch das Blogsystem können alle, die mit dem Netzwerk verbunden sind (Eltern, Lehrer, Freunde, Fremde ... ) durch gezielte Kommentare das Projekt stützen und lenken.

Das Gesamtkonzept ist ausgerichtet, die Gesamtschule Fröndenberg und ihr weiträumiges Umfeld (Stadt, Kultur und Wirtschaft) in einer Kommunikationsstruktur zu vereinen.

Das Projekt soll als Auslöser dienen für den Aufbau eines Künstler-Netzwerkes (u.a. Aufbau einer Teamstruktur unter Leitung von Anke Lux), so dass jedes Jahr in einem bestimmten Jahrgang oder auch in mehreren Jahrgängen parallel im WP-I-Fach Darstellen und Gestalten ein Projekt mit einer oder mehreren externen KünstlerInnen stattfinden kann (Entwicklung des Lehrplans Darstellen und Gestalten).

Das Projekt soll begeistern, so dass in seinem Verlauf durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit ein Sponsorenring entsteht, der die Finanzierung des laufenden Projektes und auch zukünftiger Projekte trägt.

 
Probleme und Lösungen:
Bis zum jetzigen Zeitpunkt hatten wir keine nennenswerte Probleme. Der Förderverein der Schule hat uns finanzielle Hilfe zugesichert und springt bei einem finanzielle Defezit ein. Dennoch ist und bleibt die spannende Frage ob wir genügend Sponsoren für dieses Projekt gewinnen können. Die derzeitige Gesamtkalkulation beläuft sich auf ca. € 3000.-.
 
Anekdotisches:
Wie gewinnt man externe Künstler: Während ihrer Proben mit der Company ging ich zu Anke Lux und zeigte ihr den Flyer „ Kinder zum Olymp“ ... „Hast du Lust!?“ – „ Na klar melde uns an ... !

Kleine Texte der SchülerInnen bei der Einführung in das Bloggen, die in der Kategorie Testbeiträge des Blogs zu finden sind.