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Probenarbeit mit Gruppe 1
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Gruppe 1
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Gitarren und Streicher
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Beim Stimmen
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.. die Glockenspielerinnen
Eine Raumklangreise
Einrichtung / Künstler:
Rainer Bartesch, (Komponist, Dirigent, Multiinstrumentalist, Musikpädagoge), Pöcking-Maising
www.rainerbartesch.de
alphornunlimited.de, (in Kooperation mit der Montessorischule
 
Träger / Veranstalter des Programms:
Montessorischule Starnberg, Kinderhaus, Grund- und Hauptschule mit 10.Klasse
Josef-Fischhaberstr.29
82319 Starnberg
08151 73002
www.montessori-starnberg.de
 
Verantwortliche Ansprechperson für die Wettbewerbsteilnahme:
Rainer Bartesch,
82343 Pöcking-Maising
www.rainerbartesch.de, www.alphornunlimited.de
 
Partnerschule(n):
Montessorischule Starnberg, Kinderhaus, Grund- und Hauptschule mit 10.Klasse
Josef-Fischhaberstr.29
82319 Starnberg
08151 73002
www.montessori-starnberg.de
 
Weitere Partner:
Der Orchesterverein Musica Starnberg e.V. stellt die Pauken für die Proben und die Aufführungen zur Verfügung
 
Altersgruppe:
Klassenstufen übergreifend
 
Anzahl der beteiligten Schüler:
>80
 
Welche Fächer sind beteiligt? Klassen, Kurse, Projektgruppen?
Musik, Deutsch, Filmgruppe, Bühnentechnikgruppe (Lichtdesign, Ton)
 
Stundenvolumen:
ca. 5 Stunden pro Woche im Zeitraum vom Oktober 2016 bis Anfang Dezember 2016 und vom März 2017 bis Mitte Juli 2017
 
Personelle Ausstattung des Programms:
Rainer Bartesch (Komposition, Notendruck, CD-Erstellung, Probenleitung, künstlerische und pädagogische Beratung)
Nine Westphal (Probenleitung, Organisation, Idee bzw. Konzeptentwicklung)
Erik Bertold (Probenarbeit)
Claudia Hochmann (Filmgruppenanleitung)
Andrea Voigt (Theatergruppenanleitung)
Gerd Stöckle, Arno Wiesenberger (Bühnentechnikeinweisung)
 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
Zielsetzung:

Präsentation des neuen Erweiterungsbaus der Schule und Herausarbeiten und Hervorheben besonderer Aspekte mithilfe der künstlerischen Ausdrucksformen Musik, Film und Lichtdesign.

benötigt wurde dafür ein Werk mit folgenden Eigenschaften:

- konzertant aufführbar
- auch als Filmmusik verwendbar
- kontrastreiche musikalische Struktur (notwendig für Lichtchoreographie)
- abgestimmt auf das vorhandene Instrumentarium
- viele unterschiedliche Stimmen (in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden), damit möglichst viele Kinder mitmachen können
- jede Stimme sollte optimal an das individuelle Spielvermögen angepasst sein
- flexible Besetzung


Passend zu diesem Anforderungsprofil schuf ich die 3-minütige, 55-stimmige, patternbasierte Komposition „eine Raumklangreise“ und produzierte eine DEMO-Aufnahme davon.
Hörprobe der Raumklangreise: https://soundcloud.com/rainerbartesch/eine-raumklangreise

Um möglichst effizient proben zu können, bekamen alle Mitwirkenden eine CD, die nicht nur die Aufnahme des kompletten Stückes, sondern auch reduzierte Varianten enthielt, bei denen einzelne Instrumentengruppen in verschiedenen Kombinationen zu hören waren. So wurden die Mitwirkenden gleich mit dem gewünschten klanglichen Endergebnis vertraut gemacht.
Vorneweg gab es eine spielerische Einführung in die Notenschrift und das richtige musikalische Zählen.


Die Musik wurde zuerst in kleinen Gruppen, dann in größeren, schließlich im tutti geprobt. Gut 70 SchülerInnen aller Klassenstufen spielten mit.
In den Proben durfte jeder, der es sich zugetraut hat, auch mal dirigieren. Wenn es um Ideen und Vorschläge ging, was wir noch verbessern können, waren auch immer alle Mitwirkenden gefragt.

Während das Orchester noch probte, konnten die SchülerInnen der Filmgruppe bereits beginnen, einen Kunstfilm über den Schulerweiterungsbau zu drehen und die Bühnentechnikgruppe konnte eine Lichtchoreographie zur Musik entwerfen.

 
Auslöser/Idee:
Meine Tochter ging 2006 auf die Montessorischule; dort engagieren sich die Eltern besonders aktiv, so dass ich als Komponist von meiner Seite anbot, ein musikalischen Projekt mit der Schule zu machen.
Das erste Projekt war eine Theatermusik zur "Chinesischen Nachtigall" mit etwa 20 SchülerInnen der Grundschule. Es war ein geglücktes Pilotprojekt, weshalb drei Jahre später die nächste Kooperation erfolgte. Diesmal schuf ich - zusammen mit zwei Pädagoginnen der Montessorischule - "Das Magische Licht", ein einstündiges Musiktheater für 120 Grundschüler. Auch dieses Projekt wurde ein gefeierter Erfolg. Nach drei Jahren Pause arbeiten wir nun wieder zusammen, diesmal an einem klassen- und fächerübergreifenden Projekt zur Gestaltung der Einweihungsfeier des neuen Erweiterungsbaus der Schule. Initiatorin war bei allen Projekten Nine Westphal, die an der Montessorischule unterrichtet.
 
Entwicklung:
Im Sommer 2016 fragte Nine Westphal bei mir wegen einer erneuten Kooperation anlässlich der Einweihung des neuen Erweiterungsbaus der Schule 2017 an. Wir setzten uns zusammen und besprachen den organisatorsichen Rahmen und die technischen und organisatorischen Möglichkeiten.
Ihr Wunsch war ein klassenübergreifendes Orchesterprojekt.
Bei einer Begehung vorort kam mir in Anbetracht der opulenten neuen Bühnentechnikausstattung die Idee, statt eines reinen Musikprojektes eines zu machen, bei dem das neue Schulhaus im Mittelpunkt steht und auch die Bühnentechnik einbezogen wird. Ich hatte eine vage Vorstellung eines Stückes im Kopf, das sowohl konzertant als auch als Filmmusik geeignet war. Ich komponierte "Eine Raumklangreise" und gab der Filmgruppe eine Demoaufnahme mit dem Wunsch, passend dazu einen Kunstvideo zu drehen, in dessen Mittelpunkt das neue Schulgebäude steht. Bei der Präsentation des Films spielen wir die Musik dann natürlich live mit gut 80 SchülerInnen, was eine spannende Angelegenheit werden wird... Um sicherzustellen, dass das Tempo der Musik zum Bild passt, dirigiere ich zum Klick, den ich vorher auf die Tonspur des Videos aufgespielt habe.

Nine Westphal und ich fanden die Vorstellung schade, dass das Stück nur einmal aufgeführt werden sollte. Schließlich kam mir die Idee, die "Raumklangreise" noch ein zweites Mal aufzuführen, kombiniert mit einer Lichtshow, bei der die leistungsstarke neue Lichttechnik erstmalig zum Einsatz kommt.
Das ist sowohl für die Instrumentalisten eine Bereicherung, wie auch für's Publikum; außerdem können sich so SchülerInnen der Technikgruppe, die sich mit der Gestaltung der Lichtchoreographie beschäftigen die Möglichkeit bekommen, sich selbst kreativ einzubringen.

Nine Westphal hat die Organisation des Projektes übernommen. Mein Part war die Komposition, die CD-Produktion sowie die Orchesterleitung, aber auch der gemeinsame Auf- und Abbau der Notenständer und Orchesterinstrumente.

 
Besonderheiten:
groß angelegtes, fächer- und klassenübergreifendes Kunstprojekt, maßgeschneidert für alle Mitwirkenden;
künstlerisch anspruchsvolle Komposition, dennoch leicht spielbar;
die Filmgruppe muss sich mit der kompositorischen Struktur der Raumklangreise, sowie der Architektur des Gebäudes beschäftigen und beides miteinander in Beziehung bringen;
die Lichttechnikgruppe richtet die Choreographie ebenfalls an der musikalischen Struktur der Raumklangreise aus.

 
Probleme und Lösungen:
- Kollision mit Fachunterricht: die größte Schwierigkeit bei so einem alle Stufen übergreifenden Projekt ist es eine gemeinsame Probenzeit zu finden, in der der Probenraum frei ist. Durch eine zeitweise Umstellung des Stundenplans und durch Flexibiltät alles Lehrer konnte das gelöst werden.
- koordiniertes Proben in größerer Besetzung erst möglich, wenn jede/jeder halbwegs vertraut ist mit der eigenen Stimme und der Musik; DEMO-CD ist extrem hilfreich, wenn es darum geht, eine Vorstellung von Tempo, Klang und formalem Aufbau des Werkes zu bekommen, denn beim Anhören bekommt man gleich das Gefühl für das richtige Tempo, die richtige Balance etc;
 
Anekdotisches:
nach den anfänglichen Proben in kleineren Besetzungen fand die erste tutti-Probe statt. Die Blockflötengruppe in unserem Orchester ist ausschließlich mit GrundschülerInnen besetzt. In der ersten Tutti-Probe entwickelte diese Gruppe eine solch starke Dynamik, dass sie den Schülern der höheren Klassenstufen die musikalische Führung aus der Hand nahm und diese ihnen folgen mussten ...