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Kinder erleben Kultur konkret und nachhaltig
Schule:
Schule Schenkelsberg
Hügelweg 15
34132 Kassel
056144855



Grundschule / Offener Ganztag

 
Verantwortliche Ansprechpartner:

Daniela Dietrich-Krug,
Schulleiterin,
Grundschule Schenkelsberg,
34132 Kassel,
Tel.: 0561/44855
www.schule-schenkelsberg.de
 
Art des kulturellen Schulprofils:
Fächerübergreifend
 
Anzahl der beteiligten Schüler:
ca. 280 SuS
 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
Bei der Präsentationsveranstaltung zum Abschluss der Kulturprojektwoche der Schenkelsberg Schule im April letzten Jahres war der Hessische Kultusminister,Dr. Alexander Lorz, anwesend. Er war erstaunt über das hohe Niveau der Arbeitsergebnisse und sehr begeistert von der schulischen Athmosphäre und dem Engagement der Schüler, der außerschulischen Fachkräfte, der Eltern, der Lehrerinnen und der Schulleitung der Schenkelsberg Schule. In seiner Rede bedauerte er, dass es in Hessen keine "Schublade" für Grundschulen mit kulturellem Schwerpunkt und deshalb auch keine finanzielle Förderung gibt.
Wer sind wir?
Wir sind eine Schule mit kulturellem Schwerpunkt.
Die Grundschule Schenkelsberg ist eine dreizügige Grundschule mit Ganztagsbetrieb, täglichem Mittagstisch und vielen AG-Angeboten, im Kasseler Stadtteil Oberzwehren.
Ca. 280 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule zur Zeit, davon haben ca. 40% der Kinder einen Migrationshintergrund, und viele leben in kulturfernen sozialen Bereichen. 16 Lehrkräfte engagieren sich intensiv für die Bildung und Erziehung der ihnen anvertrauten Kinder. Eine aktive Elternschaft und ein sehr engagierter Förderverein unterstützen die Schule in ihrer Arbeit.

Die Grundschule Schenkelsberg ist Mitglied im Netzwerk hessischer Schulen mit kulturellem Profil. Das bedeutet, dass die Schule den Kindern mehr Raum und Zeit für die Künste und für kulturelle Praxis, für kreative Methoden und ästhetische Zugangsweisen zur Verfügung stellt. Fächerverbindende Projekte sollen den Schülerinnen und Schülern die Verbundenheit alles Wissens zugänglich machen. Kulturelle Bildung dient der Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit der Schüler und fördert bzw. entwickelt die kreativen Potentiale der Kinder und ist deshalb ein fester Bestandteil des Schulalltags. Kulturelle Bildung ist eine Investition in die Zukunft der Gesellschaft, da sie Grundlagen für Innovationen und gestalterische Kompetenzen schafft und junge Menschen dazu animiert, sich an der Gestaltung ihrer Lebensumwelt aktiv zu beteiligen.
Die Nachhaltigkeit des Erlernten steht im Zentrum des Unterrichts an unserer Schule wobei die unterschiedlichen Kompetenzbereiche als Verbindung von Wissen und Können verstanden werden.
So wurde ein Konzept entwickelt, welches die Kultur zu einem Schwerpunkt der Schule zu macht, in dem – im Sinne der hessischen Bildungsstandards – das Zusammenwirken von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die personalen und sozialen Dispositionen der Schüler, sowie die Bildung von Einstellungen und Haltungen besonders gefördert werden.
Seit vier Jahren finden zweimal pro Schuljahr Kulturprojektwochen statt, in denen die Schülerinnen und Schüler, mit und von außerschulischen Fachkräften im Laufe ihrer vier Schulbesuchsjahre in kulturellen Bereichen Erfahrungen und Kenntnisse sammeln können. So arbeiten schwerpunktmäßig der Jahrgang 1 im Bereich Musik, der Jahrgang 2 im Bereich Theater, der Jahrgang 3 im Bereich bildende Kunst, der Jahrgang 4 im Bereich Literatur.
Jeweils am Ende der Kulturprojektwochen präsentieren die Schüler die erarbeiteten Ergebnisse in einer großen und immer gut besuchten Veranstaltung.
Außerdem werden Aktionen, Projekte und Museumsbesuche – auch mit außerschulischen Fachkräften - während des Schuljahres durchgeführt und jedes Jahr sind verschiedene Institutionen beteiligt. Seitdem die Schule 2011 mit ihrem Ganztagsangebot gestartet ist, verfügt sie zusätzlich über einen Teil kultureller Angebote im Nachmittagsbereich und kann somit die Ziele des kulturellen Schwerpunkts auch hier intensiv verfolgen. Die Schule bietet dafür durch Lehrkräfte und durch außerschulische Partner Arbeitsgemeinschaften an; unter anderem eine Tanz-AG, eine Gitarren-AG, eine Kunst-AG, eine Schreibwerkstatt, eine Computer-AG.
In den nächsten Jahren ist eine Erweiterung der ganztägig arbeitenden Schule und damit auch des kulturelle Angebots geplant, wodurch eine Rhythmisierung von Vormittags- und Nachmittagsunterricht ermöglicht werden soll.
Um die Nachhaltigkeit des kulturellen Schwerpunktes zu vertiefen, bieten wir seit dem Schuljahr 2015/2016 eine zusätzliche Kulturstunde in den 4 Bereichen Musik, Theater, bildende Kunst und Literatur an. Die überfachlichen Kompetenzen, wie Kommunikationskompetenz und personale Kompetenz, sollen dabei durch gemeinsam erarbeitete Unterrichtsvorhaben gezielt gefördert werden. Es soll der Versuch gestartet werden, den sprachlichen Schwerpunkt (Lesekompetenz, Schreibkompetenz, Kommunikationskompetenz) dabei in den Vordergrund zu stellen.
Folgende Beispiele geben einen Einblick in die Arbeit der derzeitigen Kulturstunde:
– Förderung der sprachlichen Kompetenz im Bereich Musik durch Beschreibung von Geräuschen,Rhythmisches Sprechen und Singen u.v.a.m.
- im Bereich Theater durch entwickeln von Rollenspielen und Theaterstücken (Schattentheater, Puppentheater u.a.), verbalisieren von Gefühlen uv.a.m
-im Bereich Bildende Kunst durch Bildbetrachtungen,Atelierbesuch und Interviews mit Künstlern u.v.a.m.
- im Bereich Literatur durch das Spielen mit Sprache
(z.B. Zungenbrecher, Teekesselchen u.a.),Gedichte nach Bauplan schreiben (Elfchen, Limerick…),eigene Texte verfassen u.v.a.m.

Museumsbesuche zu allen vier Bereichen sind ebenfalls geplant (Spohrmuseum, Staatstheater, Neue Galerie, Grimm-Welt usw.).

Viele namhafte und professionelle Künstler – aus dem Raum Kassel, aber auch deutschlandweit – konnten für die Projekte der Schule Schenkelsberg schon gewonnen werden, z. B. das Staatstheater im Bereich Musik, Tanz und Theater, der Drum Circle aus Kassel, die „Tanzschule FÜR SIE“, Museumspädagogen aus dem Spohrmuseum im Bereich Musik, Stefan Becker vom Spielraumtheater, Benjamin Porbs, für den Bereich Theater, Zaki Al Maboren und viele weitere Künstler für den Bereich Bildende Kunst oder der Rezitator Bernd P.R.Winter aus Kassel und die „Buchkinder“für den Bereich Literatur.

NEUE Kooperationen gibt es mit dem Staatstheater Kassel (Kinderkonzerte, Orchesterralley) und mit der Uni Kassel(Studenten und namhafte Künstler leiten gemeinsame Projekte), außerdem konnten wir eine Märchenfrau für unsere Schule begeistern, die nun regelmäßig in den Klassen 1 die Kinder erfreut.

Im April 2015 gastierte erstmalig der Zirkus Belissimo für eine Woche an der Schule. Zukünftig soll dieses Projekt alle vier Jahre stattfinden, so dass jedes Kind innerhalb der Grundschulzeit einmal als Zirkuskünstler trainiert und an den abschließenden Vorstellungen teilnehmen kann.


Alle Aktionen und Projekte sollen die kulturelle Bildung als Schlüsselkompetenz zur Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Kindes fördern.

 
Welche Fächer sind beteiligt?
Der kulturelle Schwerpunkt wird von allen 4 Jahrgangsstufen wahrgenommen. Dabei hat jeder Jahrgang seinen eigenen Schwerpunkt:
Jahrgang 1: Musik,
Jahrgang 2: Theater,
Jahrgang 3: bildende Kunst,
Jahrgang 4: Literatur.
Im Laufe der 4 Schuljahre genießt also jedes Kind jeden Schwerpunkt. Zweimal im Schuljahr wird der kulturelle Schwerpunkt im Rahmen einer Kulturprojektwoche erarbeitet, der Stundenplan ist so gesteckt, dass jede Klasse in jeder Woche eine Kulturstunde als zusätzliches Fach hat. Die wöchentliche Kulturstunde wird klassenintern durchgeführt, die Themen der Projektwochen sind teils klassenübergreifend im Jahrgang wählbar oder werden klassenintern durchgeführt.
 
Beteiligte Lehrkräfte:
Alle Lehrkräfte der Schule sind an den Kulturprojektwochen beteiligt. Die Kulturstunden (Musik, Theater, bildende Kunst, Literatur) werden von insgesamt 12 Kolleginnen klassenintern durchgeführt.
 
Stundenvolumen:
Zusätzlich zu den in der Stundentafel für die Grundschule vorgeschriebenen Unterrichtsstunden in den Fächern Kunst (2-3 Stunden), Musik (1 Stunde) und Deutsch (5-6 Stunden)
- in dem Fach beschäftigen wir uns auch mit Literatur - haben alle Jahrgangsstufen und Klassen je 1 Kulturstunde pro Woche zusätzlich zur vorgegebenen Stundentafel. Hinzu kommen im Schuljahr 2 Kultur-Projektwochen zu den jeweiligen Schwerpunkten der einzelnen Schuljahr.
 
Auslöser/Idee:
Nach einer sehr erfolgreichen Kunstprojektwoche im Herbst 2010 kam der Wunsch von Kolleginnen, Eltern und Kinder immer wieder auf, den Umgang mit der Kunst und das eigene künstlerische Schaffen unserer Kinder mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Zusätzlich wurde in Gesprächen mit den Schülerinnen und Schülern, dass es nur einen geringen Teil von Kindern gibt, die im häuslichen Bereich mit kultureller Bildung in Kontakt kommen. Ein Fragebogen an die Schüler hat ergeben, das nur wenige Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit mit ihren Familien ein Theaterstück, ein Konzert oder eine Ausstellung besucht haben.

Das Ergebnis des Fragebogens hat ergeben, dass nur 35% aller Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schule schon einmal ein Konzert besucht haben, 5% eine Tanzschule, 28% ein Buch in der Bücherei ausgeliehen haben, 15% ein Musikinstrument spielen, 34% ein Theaterstück besucht haben und immerhin 52% in einem Museum waren.
Diese Gründe waren für die Schulleitung der Anlass, den Versuch zu unternehmen, an der Schule Schenkelsberg einen kulturellen Schwerpunkt einzurichten und damit ein repräsentatives Schulprofil zu entwickeln.
Der Vorschlag wurde von allen Kolleginnen, allen Gremien der Schule, den Eltern und dem Förderverein begeistert aufgenommen.
Wir sind der Meinung, kulturelle Bildung ist ein Bestandteil der Allgemeinbildung und sollte ein fester Bestandteil des Schulalltags werden. Kulturelle Bildung dient der Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit der Schüler und fördert bzw. entwickelt die kreativen Potentiale der Schüler. Kulturelle Bildung ist eine Investition in die Zukunft der Gesellschaft, da sie Grundlagen für Innovationen und gestalterische Kompetenzen schafft und sie animiert junge Menschen dazu, sich an der Gestaltung ihrer Lebensumwelt aktiv zu beteiligen.

 
Entwicklung:
1. erfolgreiche Kunstprojektwoche im Herbst 2010 (Schülerinnen und Schüler der Schule mit den Lehrerinnen und außerschulischen Künstlern)
2. Umfrage (siehe oben)
3. Idee, Gespräche, Konferenzen zum Thema (Schulleitung, Lehrer und Eltern)
4. Pädagogischer Tag (Lehrer und Eltern)
5. zuerst AGs im Bereich Musik und Kunst
6. 2011: Einrichten des kulturellen Schwerpunktes und Entwicklung des Schulprofils/Schreiben eines Konzeptentwurfs
(Schulleitung, Lehrer, Eltern)
7. 2012: Aufnahme der Schule in das Netzwerk "Hessische Schulen mit kulturellem Schwerpunkt"
8. Umsetzen des Konzeptentwurfs als Pilotprojekt im April 2013 innerhalb einer Kulturprojektwoche, mit dem Ziel der langfristigen, schwerpunktbildenden Einbindung von Kultur in den Unterricht (gesamte Schulgemeinde)
8. Integration der kulturellen Schwerpunkte in den Schulalltag zu Beginn des Schuljahres 2015/2016 in Form einer wöchentlichen Kulturstunde in allen Klassen, zusätzlich zu den beiden Projektwochen im Schuljahr
 
Kooperation:
Obwohl im Kollegium Fortbildungen und pädagogische Tage zu den kulturellen Schwerpunkten durchgeführt werden und sich das Kollegium ständig weiterbildet, sind Kooperationen mit außerschulischen Partnern unerlässlich. Außerschulische Partner können die Kinder im Erwerb von Kompetenzen und Methoden professionell fördern - so, wie der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan es fordert.
Für die Öffentlichkeitsarbeit benötigen wir ebenfalls einen außerschulischen Partner, hier ist an erster Stelle die HNA (Hessisch-Niedersächsische allgemeine Zeitung) als zuverlässiger und interessierter Partner zu nennen. Zur Zeit versuchen wir den "offenen Kanal Kassel" und einen professionellen Kameramann zu gewinnen.
 
Wichtigste Kooperationspartner:
Außerschulische Kooperationspartner:
Ein fester Kooperationspartner für unsere Schule ist von Beginn an, dass Kulturamt der Stadt Kassel. Hinzu kommen:
* KZWO 10 "Valsche Fögel"
* Orchester des Staatstheaters Kassel (Orchesterralley,
Kinderkonzerte...)
* Ballettschule Kassel
* Drumcircle von Frau A. Leickel
* Klangexperimente (Wolfram Der Spyra)
* Tanzschule „ Sie“
* Spohrmuseum

* Staatstheater Kassel (Teilnahme an den Schultheatertagen
und regelmäßige Theaterbesuche mit anschließender
Besprechung im Theater
* Stefan Becker, Spielraumtheater Kassel
* Frau Monika Link, Leiterin einer Laientheatergruppe in
Kassel
* Besprechung und Umsetzung eines Theaterstückes mit
Unterstützung einer Theaterpädagogin (NN)
* Regelmäßige Theaterbesuche mit anschließender Besprechung
im Theater und innerhalb der Klasse (NN)
* Teilnahme an den Schultheatertagen (Staatstheater Kassel)

* Kooperationen mit einzelnen Künstlern aus dem
Katalog „Art vor Ort- Künstler für Schulen in Kassel"
* Bildbetrachtungen im Schloss Wilhelmshöhe Sammlung „Alte
Meister“ in Kooperation mit einer Museumspädagogin (NN)
* Besuch der „Neuen Galerie“ (moderne Kunst“) mit Workshop
und Unterstützung einer Museumspädagogin im Unterricht
(NN)


* Lesungen mit verschiedenen Autoren aus der Region (z. B.
mit dem Rezitator Bernd P. Winter und Hartmud el Kurdi,
einem Kinderbuchautor)
* Bibliotheksbesuch der Bücherei Oberzwehren mit einer
Lesung (NN)
* Sprachtraining (NN)
* Berufsfelder/ Schreibwerkstatt/Schreibkonferenz mit
verschiedenen Autoren(NN)
* Besuch der Murhardtschen Bibliothek mit Workshop (NN)
* Literaturwerkstatt Stiftung Brückner/Kühner (NN)
* Buchhandlung am Bebelplatz


Neu ist eine Kooperation mit der Uni Kassel (Schwerpunkt: Ästhetische Bildung Frau Professor Dr. Freitag), bei der in der Projektwoche vom 24.04.-28.04.2017 erstmals Studenten und bekannte Kasseler Künstler aus den verschiedenen Schwerpunkten mit den Kindern arbeiten werden.
Außerdem begleitet Frau Schauer professionelle Märchenerzählerin, die Klassen 1 vier Mal im Jahr, zu jeder Jahreszeit mit einem Märchen. Durch die Kooperation mit dem Staatstheater Kassel ergeben sich oftmals Vorteile bei der Vergabe von Platzkarten für die Kinderkonzerte u.a. Veranstaltungen für Kinder. Die oben schon genannte Zeitung HNA ist ein wichtiger Kooperationspartner in Sachen Öffentlichkeitsarbeit.

Als bekannte Künstler sind zu nennen (Auswahl):
Werner Zülch (Aktionstheater)
Mirya Kalmuth (Schauspielerin),
Wolfram der Spyra (Klangkünstler),
Stefan Becker (Spielraumtheater),
Rolf Steiner (Bildhauer),
Anke Fuchs, (Künstlerin),)
Susanne Voigt (Malerin und Musikerin)
Regine Hawellek (Bildhauerin),
Zaki Al Maboren (Künstler)
Ruth Lahmann (Bilhauerin)
Siggi Böttger (Bildhauer)
Edgar Wüpper (Autor),
Lakupaka (Kindertheater),
Heike Reich (Künstlerin),
Melanie Vogel (Künstlerin),
Christoph Calden (Künstler),
Annette Neubauer (Autorin),
B.P. Winter (Autor),
Benjamin Porps (Theaterpädagoge),
Valsche Fögel (Musiker),
Heike Vrede (Theaterpädagogin),
Frau Jahn-Stiller (Theaterpädagogin),
Frau Jaunisch (Tanzpädagogin)
Frau Kötter (Buchkinder Kassel),
Kirsten Stein (Märchenerzählerin).

Außerdem haben uns noch viele unbekannte Künstler unterstützt und werden das auch weiterhin tun.

Aus Datenschutzgründen sind wir gegen eine Nennung der Webadressen der Künstler, die meisten Künstler können aber erfolgreich im Internet gefunden werden.

 
Besonderheiten:
Wir empfinden es als Besonderheit, dass bei dem Projekt "Grundschule mit kulturellem Schwerpunkt" ausnahmslos alle Beteiligten hinter dem Projekt stehen: Schulleitung, Lehrer, Eltern, Ganztag, Hort, Künstler, Sekretärin, Hausmeister und Öffentlichkeit. Alle sind gefordert, alle sind motiviert und beteiligen sich mit Freude.
Um auch andere Menschen an den erworbenen kulturellen Erfahrungen teilhaben zu lassen, haben wir den letzten zwei Jahren immer mehr den Stadtteil mit einbezogen: *Schülerinnen und Schüler haben u.a. eine große Hausfassade im Stadtteil Oberzwehren mit einem Künstler gestaltet
* Die Schülerinnen und Schüler gehen anlassbezogen in die einzelnen Kindertagestätten um die Ergebnisse einzelner Projekte, wie Theateraufführungen, Lesungen o.ä. aufzuführen.
Im Ortsteil Oberzwehren gibt es ein sogenannten "Kulturhaus", in dem öffentliche Veranstaltungen statt finden. In diesem fanden bereits einige Ausstellungen der Kinder statt.
 
Probleme und Lösungen:
Probleme gibt es immer wieder im Hinblick auf die Finanzierung. Leider gibt es in Hessen für Grundschulen nicht den Status "Kulturschule" und damit auch keine finanzielle Unterstützung. Dieser Status ist ausschließlich den Mittelschulen vorbehalten. Schule und Förderverein müssen deshalb ständig eigene Finanzierungsmöglichkeiten finden.
 
Anekdotisches:
Die Kinder der Klassen 1 lernten im Rahmen einer Projektwoche mit kulturellem Schwerpunkt den Musiker Louis Spohr kennen und setzten sich mit ihm und seiner Musik intensiv auseinander. Ein Besuch des Louis-Spohr-Museums in Kassel stand ebenfalls auf dem Programm. Stolz kamen die kleinen "I-Männchen" nach Hause und berichteten von ihren neu gewonnenen Eindrücken und Erkenntnissen. Später wurden Kolleginnen angesprochen, dass etliche Eltern in dieser Projektwoche auch eine ganze Menge Neues gelernt hätten. Sie wussten vorher nicht, dass es in Kassel ein Spohrdenkmal gäbe und welch einflussreicher Mann doch in Kassel gelebt hat. Schule bildet also nicht immer nur Schüler!