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Kultur-Projekt der Grundstufe Die Künstler im Atelier
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Me2You Street-Art-Projekt im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt/M.
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Kultur-Tag-Jahr Zwischenpräsentation Kaffeefleckenbilder in Arbeit
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Kultur-Tag-Jahr Abschlusspräsentation Literatur
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Kultur-Tag-Jahr Neigungsgruppe Musik
Kultur für alle Schüler/innen
Schule:
Charles-Hallgarten-Schule
Am Bornheimer Hang 10
60386 Frankfurt am Main
069-212-77010
http://hallgarten.frankfurt.schule.
hessen.de/

Förderschule/Sonderschule / Gebundener Ganztag
 
Verantwortliche Ansprechpartner:
Christoph Kleemann
Schulleiter
069-212-77010
http://hallgarten.frankfurt.schule.
hessen.de/
 
Art des kulturellen Schulprofils:
Fächerübergreifend
 
Anzahl der beteiligten Schüler:
135
 
Vorstellung und Kurzbeschreibung:
Regelhaftes, teilweise projektorientiertes Angebot der Kulturellen Bildung von Jahrgang 1 bis 9:

Kulturprojekt in der Grundstufe
Die Schule führt in ihren zwei Klassen der Grundstufe (übergreifend Jahrgang 1-4) jedes Jahr ein etwa zehnwöchiges Projekt der Kulturellen Bildung mit einem Schulkünstler durch. Das Projekt vereint Schreiben, Theater, Musik, Bildende Kunst. Die Kinder werden dabei an das Arbeiten in einem künstlerischen Projekt herangeführt und auf weitere kulturelle Projekte in den nachfolgenden Jahrgangsstufen vorbereitet. Zum Abschluss des Projekts findet eine Präsentation in der Schule für Eltern und interessierte Öffentlichkeit statt. Das Kulturprojekt in der Grundstufe ist aus dem Format "KulturTagJahr" hervorgegangen, das in den Klassen 5 bis 7 stattfindet. In Kooperation von Schule, ALTANA Kulturstiftung und der fördernden Clément-Stiftung wird das Projekt einmal jährlich durchgeführt.

"KulturTagJahr"

Ab der Klasse 5 bis einschließlich Klasse 7 gehört der "KulturTag" (ALTANA Kulturstiftung (GmbH) zum festen Bestandteil des Stundenplans. Jeden Mittwoch beschäftigen sich die Schüler/innen ausschließlich mit kultureller Praxis in den Sparten Bildende Kunst, Musik, Tanz, Schauspiel und Literatur. Die Schüler arbeiten zuerst in allen Sparten und entscheiden im zweiten Halbjahr, in welchem Bereich sie sich spezialisieren wollen. Am Ende des "KulturTagJahres" findet eine Abschlusspräsentation für Eltern und die interessierte Öffentlichkeit statt. Das Format ist langfristig angelegt: Über ein Schuljahr hinweg, einmal pro Woche arbeiten etwa 35 Schüler/innen, 3 Lehrerinnen und Lehrer und 8 Künstlerinnen und Künstler zusammen Seit 2012 findet das Kultur-Tag-Jahr in der Charles-Hallgarten-Schule statt.

Vorlesewettbewerb
In der Mittelstufe (Jahrgang 5 und 6) wird jährlich ein schulinterner Vorlesewettbewerb durchgeführt. Wöchentlich erhalten ausgewählte Schüler/innen dieser Jahrgangsstufen eine Leseförderung durch eine Lesepatin der Bürgerstiftung Frankfurt am Main

Ab Klasse 8 finden künstlerische Angebote im Rahmen von Wahlpflichtkursen statt.(z.B. Trommeln, Zeichnen, Schülerzeitung, Capoeira, Musical).

Schülerinnen und Schüler der Charles-Hallgarten-Schule arbeiten in befristeten Projekten kultureller Bildung anderer Institutionen mit. Dies waren z.B. zuletzt
-"Die Schöpfung" inklusives Tanzprojekt der Lorenz Stiftung. Schüler/innen verschiedener Frankfurter Schulen tanzen "Die Schöpfung" von Haydn nach einer Choeographie von Miguel Zemeno
-"Me to You" ein Projekt des Stadtschulamtes Frankfurt. Schüler/innen der Jahrgangsstufen 9 arbeiteten in verschiedenen Museen Frankfurts mit Museumspädagoginnen. Sie präsentierten Schülern allgemeiner Schulen Exponate der betreffenden Museen sowie ihre eigenen Werke und führeten sie in selbst angewandte künstlerische Techniken ein.

-“Radio ist mehr als Musik”ein Medienkompetenzprojekt der Landesanstalt für Privaten Rundfunk Hessen (LPR) in Kooperation mit dem Institut für Medienpädagogik und Kommunikation und Radio X. Die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 5 produzierten ein Hörspiel, das im Rahmen einer von den Schüler/innen gestalteten Sendung im Radio ausgestrahlt wurde. Sie selbst waren während der Sendung hörbar im Studio.

Theater und Schule (TuSch): Schüler/innen der Berufsorientierungsstufe arbeiteten zwei Jahre lang zusammen mit einer Dramaturgin des Schauspiels Frankfurt über Wochen an zwei Theaterprojekten. Im Rahmen der Präsentationen von Produktionen verschiedener Schulen wurden die erarbeiteten Stücke Schüler/innen aus verschiedenen allgemeinen Schulen dargeboten.

-Die Schule veranstaltet einmal im Jahr eine Schulveranstaltung mit offener Bühne, in der alle Schüler/innen ihre Talente als Präsentation,Film oder in Form einer Ausstellung der Schulgemeinde darbieten können.

 
Welche Fächer sind beteiligt?
Kulturelle Praxis ist integrierter Bestandteil des Förderkonzepts für alle Schüler/innen der Grundstufe. Für die Schüler/innen stehen Kunst und Musik auf dem regulären Stundenplan. Künstlerische Aktivitäten sind Teil der individuellen Förderplanung. Sie sind eingebettet in den regulären Unterricht wie in Projekte wie in dem der Gartengestaltung, bei der Leseförderung, bei der Erarbeitung von Sachthemen u.a..

Die Schule führt in ihren zwei Klassen der Grundstufe (übergreifend Jahrgang 1-4) jedes Jahr ein etwa zehnwöchiges Projekt der kulturellen Bildung mit einem Schulkünstler durch. Das Projekt vereint Schreiben, Theater und Bildende Kunst. Es wird in einer passenden Zeit durchgeführt, unabhängig von den zeitlich betroffenen Fächern.. Die in der Stufendentafel vorgesehenen Fächer Kunst und Musik werden nicht gegengrechnet, sonder zusätzlich erteilt

Im Kultur-Tag-Jahr der Jahrgangsstufen 5-7 gehen die musischen Fächer auf. Die Sparten Bildende Kunst und Musik sind zusammen mit Theater, Tanz und Literatur übergreifend in Projekten berücksichtigt.

In den Jahrgängen 5-7 arbeiten alle Schülerinnen und Schüler jahrgangsgesmischt am Kultur-Tag zusammen.
Einzelne Kulturelle Projekte, die nicht im Stundenplan aufgenommen sind, sondern als besondere Aktivität organisiert sind, werden mit interessierten Schüler/innen aus verschiedenen Jahrgängen durchgeführt.

Die Wahlpflichtkurse der kulturellen Praxis werden von Schüler/innen der Jahrgangsstufe 7-9 gewählt.

 
Beteiligte Lehrkräfte:
Alle Klassenlehrer/innen und im Stundenplan vorgesehene Lehrkräfte für zusätzliche Förderung sind durchgehend an den Projekten beteiligt. Sie sind in Planung, Durchführung und Evaluation eingebunden.
 
Stundenvolumen:
Der Unterricht ist als differenzierende, individuelle Förderung angelegt. Der Kunstunterricht wird im Rahmen des Unterrichtsangebots integriert erteilt. Künstlerische Gestaltung findet verzahnt mit anderer Förderung statt z.B. in regelmäßig durchgeführten Gartenprojekten (Wettbewerb "Schule und Natur" der Frankfurter Sparkasse 1822, bei dem die Grundstufe regelmäßig Auszeichnungen erwirbt). Die Schüler/innen der Grundstufe haben neben den angebotenen Projekten jeweils eine Stunde Musikunterricht.
Die Jahrgangsstufen 5-7 arbeiten regelhaft von Oktober bis Mai sechs Stunden pro Woche im Projekt "KulturTagJahr" (Altana Kulturstiftung). Hinzu kommen einzelne Projekte und künstlerische Angebote im Unterricht. Die Schüler/innen der Jahrgänge 7 bis 9 (Beruforientierungsstufe) haben durch angebotene Wahlpflichtkurse neben dem regulären Kunstunterricht zusätzlich Gelegenheiten zu vier Stunden pro Woche künstlerische Tätigkeit.
Die individuelle Förderplanung der Schule ermöglicht die Beteiligung interessierter Schüler an besonderen künstlerischen Projekten parallel zum Stundenplan ihrer Klassen.
 
Auslöser/Idee:
Im Schuljahr 2011/12 entstand in der Schule das Vorhaben, das Angebot an kultureller Bildung zu erhöhen. Es sollte ein eigener Schwerpunkt entwickelt werden, neben den Schwerpunkten Bewegung und Berufsorientierung, für die die Schule bereits Zertifikate und Auszeichnungen erhielt. Es wurde das Ziel angestrebt, Schüler/innen der Förderschule, die aus größtenteils bildungsfernen Familien stammen, vermehrt Zugang zu kreativen, künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten zu ermöglichen. Erfahrungen mit der Arbeit u.a. in den Bereichen der Hochkultur, zeigten, dass hier bisher unerkanntes, kreatives Potential vorhanden war. Gleichzeitig wurde eine positive Auswirkung der künstlerisch-kreativen Arbeit auf andere Bereiche des schulischen Lernens erwartet (Dies hat sich im Laufe der Zeit als berechtigt herausgestellt, betrifft u.a. soziale und kommunikative Kompetenzen.)
Die Idee entstand im Zusammenwirkung von Schulleitung und interessierten Kolleginnen und Kollegen in Abstimmung mit der Gesamtkonferenz der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Schulkonferenz.
 
Entwicklung:
Vor fünf Jahren war die Entwicklung eines Schulprofil noch nicht das Ziel der Schule. Zunächst sollte nur eine Erhöhung des Anteils an kulturelle Bildung erreicht werden. Verschiedene Initiativen entwickelten sich Schritt für Schritt zu einem regelhaften Angebot kultureller Praxis, schließlich zu einem Profil der Schule. Da die Charles-Hallgarten-Schule eine vergleichsweise kleine Schule ist und die Entscheidungs- und Abstimmungswege kurz sind, konnten sich erfolgreiche Initiativen ohne großen organisatorischen Aufwand zu einem Gesamtkonzept entwickeln.
Über die bereits vorhandenen künstlerischen Angebote hinaus bewarb sich die Charles-Hallgarten-Schule 2011/12 um das KulturTag Jahr der ALTANA Kulturstiftung. Im Vorfeld des Projektes fanden intensive Planungsespräche zwischen den Vertreterinnen der Stiftung, der Schulleitung, den Klassenlehrerinnen und den Künstlerinnen und Künstlern statt. Alle Beteiligten waren und sind in die begleitende und abschließende Evaluation eines KulturTag Jahres beteiligt. Entsprechend wird das Angebot jedes Jahr überprüft und angepasst.

Parallel dazu entstand eine Kooperation der Jugendhilfe der Schule mit Projekten des Stadtschulamts zur inklusiven, kulturellen Bildung. Schüler/innen der Schule arbeiteten mit der Jugendhilfe in Frankfurter Museen.

Aus der Kooperation mit der ALTANA Kulturstiftung entstand die Zusammenarbeit mit der Clément-Stiftung, die ein Projekt für die Grundstufe ermöglichte. Dieses wurde entwickelt und gestaltet in Kooperation eines Schulkünstlers mit den beteiligten Klassenlehrkräften. Der Erfolg des Projekts ermutigte die Schule, an der Fortsetzung im kommenden Schuljahr zu arbeiten.

Gleichzeitig wurden Angebote der kulturellen Praxis als Wahlpflichtkurse für Schüler der Klassen 7-9 realisiert (ein Projekt wurde durch das Hessische Kultusministerium finanziert).
Gleichzeitig bewarb sich die Schule um die Beteiligung an dem inklusiven Tanzprojekt "Die Schöpfung" der Lorenz-Stiftung. Die Umsetzung lag in den Händen von Kolleginnen der Schule und der Schulleitung.

In der Schule wurde die Veranstaltung "Open Stage" ins Leben gerufen und ein schulinterner Vorlesewettbewerb für die Mittelstufe wieder aufgenommen.

 
Kooperation:
Ohne Kooperationspartner hätte die Schule das Vorhaben, einen kulturellen Schwerpunkt anzubieten, mit der schließlich erreichten künstlerisch Qualität nicht erreichen können. Dies betrifft die finanziellen, organisatorischen und sächlichen Mittel, die die Kooperationspartner zur Verfügung stellen wie auch die Kompetenz und die Außensicht der beteiligten Künstler und Unterstützer. Es ist ein fruchtbarer Dialog über die Art und Weise der Arbeit und über erreichbare und anstrebenswerte Ziele aber auch über künstlerisch-ästhetische Fragen mit einigen Kooperationspartnern entstanden, was eine Bereicherung für die Arbeit der Schule darstellt.
 
Wichtigste Kooperationspartner:
in Projekten wie über das ganze SchuljahrALTANA Kulturstiftung:
Kultur. Ein Tag. Ein. Ein Jahrgang
Schule mit KulturTagJahr
www.altana-kulturstiftung.de

Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main
http://www.polytechnische.de/

Ensemble Modern
https://www.ensemble-modern.com/

Independent Dance e.V. Frankfurt
http://www.frankdances.org/idfrankfurt/

Clément-Stiftung
www.clement-stiftung.de/

Stadtschulamt Frankfurt am Main
http://www.stadtschulamt.stadt-frankfurt.de/

Schauspiel Frankfurt
https://www.schauspielfrankfurt.de/

Lorenz-Stiftung
http://www.lorenz-online.eu/content/stiftung.html

 
Besonderheiten:
Schüler/innen einer Förderschule (Förderschwerpunkt Lernen) sind mit einem hohen Stundenanteil in längeren Projekten und Kursen wie auch über ein ganzes Schuljahr im Bereich Kultureller Praxis tätig. Teilweise arbeiten sie in Projekten mit Künstlern der Hochkultur zusammen. Hieraus entsteht eine brisant-produktive Spannung, die zu interessanten und ansprechenden Ergebnissen führt. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit künstlerischen Ausdrucksformen auseinander, zu denen sie sonst keinen Zugang hätten. Dabei erleben sie sich als kreativ und kompetent, erfahren dabei über die Qualität ihrer Ergebnisse eine deutliche Aufwertung, auch außerhalb der Schule.. Kulturelle Bildungsangebote sind integrierter Bestandteil des Lernangebots der Charles-Hallgarten-Schule bis Klasse 9. Die Bereiche des Lernens sind nicht von einander abgegrenzt. Ab Klasse 8 können Schüler/innen künstlerische Angebote wählen. Im Bereich der kulturellen Bildung machen die Schüler/innen Erfahrungen der Wirksamkeit, die sich auf das Lernen in anderen Bereichen auswirken.
 
Probleme und Lösungen:
Anfängliche Schwierigkeiten entstanden dadurch, dass besondere Anforderungen an die beteiligten Schülerinnen und Schüler, die von Künstlern und Kooperationspartnern gestellt wurden mit den Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler der Förderschule zu einer produktiven Synthese zu bringen waren. Die großartigen Angebote der Künstler mussten für die Schülerinnen und Schüler erfahrbar, akzeptierbar und schließlich umsetzbar gemacht werden. Unter Anleitungen und durch eigenes Ausprobieren, entstanden ästhetisch sehr anspruchsvolle Produkte. Die Realisierung fördert bei den Schülerinnen und Schüler das Zutrauen in die eigenen Leistungen und das eigene Können. Gerade in den klassischen Kulturtechniken erleben die Kinder und Jugendlichen der Förderschule häufig Misserfolgserlebnisse. Das Schreiben und Rechnen fällt ihnen meist schwer. Darüber sind sie in der allgemeinen Schule gescheitert. Um so besser sind hier die Erfolgserlebnisse im Bereich der künstlerischen Praxis. Die Schüler/innen erleben wieder Zutrauen in das eigene Schaffen und Tun. Zu Beginn des Kultur-Tag-Jahres-Projektes z.B. schienen die Schülerinnen und Schüler mit den anspruchsvollen künstlerischen Techniken und Inhalten überfordert zu sein. Es mussten gemeinsam mit den Künstlern eine für die Schüler/innen geeigneten Arbeitsweisen gefunden werden. Das Arbeiten z.B. mit Farbe und Stift genügt oft den ästhetischen Anforderungen der Schülerinnen und Schülern nicht, während z.B. das Herstellen von "Kaffeefleckenbildern" auch für die Schülerinnen und Schüler ästhetisch hoch anspruchsvolle Bilder entstehen ließen.

Kooperationspartner, nicht nur aus dem kulturellen Bereich, stellen vielfach sehr hohe Anforderungen an die Flexibilität der Organisation Schule. Diese ist aufgrund sehr eng abgestimmter Stundenpläne und straffer Jahresterminierungen oftmals sehr eingeschränkt. Viele Terminschwierigkeiten ließen sich nur durch erhöhtes Engagement der beteiligten Lehrkräfte überwinden.

 
Anekdotisches:
Anlässlich der Abschlusspräsentation des Kultur-Tag-Jahres liest eine Schülerin, die sich zuvor kaum im Klassenverband mündlich mit Beiträgen beteiligt hat, vor einem Publikum von 180 Zuhörern einen eigenen, umfangreichen Text vor.

Ein Schüler mit sehr auffälligem Sozialverhalten (das im Unterricht einen Integrationsassistenz erfordert) tanzt bei der Abschlusspräsentation in vorderster Linie begeistert und im Enklang mit der Choeographie.

Schüler/innne der Förderschule erklären Schüler/innen anderer Schulformen Exponate des Museums für Moderne Kunst. Sie unterwiesen sie ein Jahr zuvor in die Techniken von "Street Art" im Museum für Angewandte Kunst.

Schüler/innen der Förderschule sind Teil des inklusiven Tanzprojekts "Die Schöpfung" und arbeiten darin selbstverständlich mit Schülerinnen und Schülern der allgemeinen Schule zusammen.

Schüler/innen äußern sich zur Arbeit in der Kulturellen Praxis:
Ioannis: "An einem KulturTag erlebt man mehr, man wird mit der Musik verbunden."
Tamara: Ich mag besonders Bewegung und Choeographie, weil ich mich gut und frei damit fühle."
Tim: "Die Musik ist verstörend, unlogisch, aber inspirierend."

Eine Auswahl aus der in der Sparte Literatur entstandenen Gedichte:

Ein Gedicht ist ein Gedicht so wie ein Text.
Ein Gedicht ist ein Gedicht si wie ein Rap.
Ein Gedicht ist ein Gedicht wie ein Gesicht.


Kann jedem passieren.
Die Kinder sagten, danke, dass Sie nicht geschimpft haben.
(Mark)


Die Zunge vom Blauwal ist so schwer wie ein Elefant.
Der Blauwal hat einen Elefanten im Mund.
Er heißt Zunge.


Ich bin ein Baum.
Es ist leise im Wald und manchmal langweilig.
Aber auch schön.
Ich habe viele Baumfreunde um mich.
Schön ist es, wenn wir reden.
Langweilig ist es, weil ich nicht laufen kann.


Die Sonne ist nah.
Mir ist superheldisch warm.
Ich knipse sie aus.